scharfer Wind gegen Evangelikale

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Wenn man den immer mehr zunehmenden „Journalismus“ gegen Evangelikale in Deutschland glauben will, soll die Welt Angst vor den „gefährlichen“ Evangelikalen haben. Immer häufiger liest, hört und sieht man Reportagen über deutsche Evangelikale, die einen schier staunen lassen. Also zumindest dann, wenn man tatsächlich eine realistische Ahnung davon hat, wer oder was Evangelikale in Wirklichkeit sind.

Extrem und gefährlich seien sie, die Evangelikalen in Deutschland. Die ja angeblich sogar vor Morddrohungen an ihre Kritiker nicht zurückschrecken würden – so zumindest die „Reportage“ des Medienmagazins „Zapp“ vom NDR. (Hier das Video)
Glaubt man diesen „Journalisten“ (was sich Heute aber auch alles ernsthaft „Journalisten“ nennen darf – das sollte uns Sorgen machen), dann schwimmen Evangelikale förmlich in Geld und streben mehr nach starken politischen Einfluss, als ihnen an ihrer Religionsausübung gelegen sei.
Zitat „Zapp“:
Uwe Birnstein, Publizist und Theologe: „Die evangelische Allianz verfügt schon über sehr viel Geld. Das sieht man, wie moderne und gut ausgerüstete Medien das sind (…) diese Gruppe, diese Fundamentalisten, das ist eine Lobbygruppe. Denen geht es vielleicht noch gar nicht so sehr um Glaube, wie um politische Macht. Um politische Macht durchsetzen zu können, braucht man ein großes Heer an Menschen und Einfluss in den Medien, aber auch in der Politik.“ „scharfer Wind gegen Evangelikale“ weiterlesen

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Buskampagne: Christen begleiten Atheisten auf Werbetour

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© idea.de

Zitat idea:
Gottlosigkeit ist für Verkehrsbetriebe in Deutschland und der Schweiz kein Werbethema. Deshalb haben sich atheistische Verbände entschlossen, vom 30. Mai bis 18. Juni selbst mit einem Doppeldecker mit der Aufschrift „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“ durch 25 deutsche Städte zu fahren. Organisiert wird die Werbetour vom „Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten“ sowie der atheistischen „Giordano-Bruno-Stiftung“. Ein rheinischer Christ hatte die Idee, den „Atheistenbus“ mit einem „Christenbus“ zu begleiten. Nachdem ein Sponsor gefunden wurde, übernahm das evangelikale Missionswerk „Campus für Christus“ (Gießen) die Regie, mietete einen Bus bei dem frommen Busunternehmer Nicolas Beier aus Sachsen und beschriftete ihn mit „Und wenn es ihn doch gibt …“ Dabei wird auf die Internetseite www.gottkennen.de hingewiesen. Ohne Werbung für eine bestimmte Kirche zu machen, besteht im Bus und über die mitfahrenden Mitarbeiter die Möglichkeit, sich über Angebote des christlichen Glaubens zu informieren.

Tagesberichte
Man kann bei idea und auch bei den Atheisten Tagesberichte lesen, wie es aus ihrer Sicht gewesen ist. Ganz interessant, wie ich finde. Wie mir scheint ist das Interesse an den beiden Bussen recht „Buskampagne: Christen begleiten Atheisten auf Werbetour“ weiterlesen

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