Wahl-o-mat und ParteieNavi sind online

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Wahl-O-Mat
© bpb

**Update** Nun dauert es nicht mehr lange und der Wahltag zur Bundestagswahl steht vor der Tür. Da sich die großen Parteien anscheinend immer weniger unterscheiden, fällt es nicht immer leicht, sich darüber klar zu werden, wen man seine Stimmen geben will.

Einfach nicht wählen zu gehen, ist eigentlich keine Option. Denn das Wahlergebnis ist abhängig von der Anzahl gültig abgegebener Stimmen. Auch ungültige Stimmabgaben werden nicht in die Rechnung mit einbezogen. Wer also unzufrieden ist, mit dem, was uns die großen Parteien servieren, macht ihnen die Regierungsbildung nur schwer, wenn er andere Parteien wählt. Und nur, wenn das so ist, werden die Parteien tatsächlich aufmerksam. Solange sie ohne große Probleme ihre Regierungsmehrheiten bilden können, brauchen sie auch nicht genauer nachzufragen, was der Wähler tatsächlich will.

Aber welche Partei könnte das sein, die ich wählen will?
Hier helfen aktuell zwei Online-Angebote. Zum einen der „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung und zum anderen diesmal neu der „ParteieNavi“ der Universität Konstanz.

ParteieNavi berücksichtigt sieben Parteien, während beim Wahl-O-Mat bis zu acht von 28 für den Vergleich ausgewählt werden können. Die Macher von ParteieNavi empfehlen, „den Wahl-O-Mat und ‚ParteieNavi‘ gegenseitig ergänzend zu nutzen, um eine bessere Vergleichsebene für die Wahlentscheidung zu haben“. Tatsächlich werden bei den beiden Angeboten auch unterschiedliche Themen behandelt. So hat man eine Gelegenheit mehr, sich seiner Entscheidung klarer zu werden. Evtl. staunt man auch, bei welcher Partei man seine eigene Haltung unerwarteter weise wiederfindet.

**Update** Heute (13.09.13) habe ich eine dritte Plattform gefunden, welche ebenfalls interessant ist und sogar regional bezogen auswertet – die Regionalkandidaten (erste Stimme) werden berücksichtigt. Hier geht es lang: WEN WÄHLEN?

Also: Bilde dir eine Meinung und gehe wählen. Unterm Strich zählt auch deine Stimme!

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Ein Gedanke zu „Wahl-o-mat und ParteieNavi sind online“

  1. Mir geht es wie Dir – im Links-Konservativen Quadranten gibt es überhaupt keien Partei und die Piraten oder AFD mit denen ich die größten Übereinstimmungen habe sind aus anderen Gründen m.M.n. vollkommen unwählbar.

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