Geistlicher Missbrauch

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einsamer Mann mit Bibel in der Kirche
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Vor wenigen Tagen habe ich im Deutschlandfunk eine kurze Reportage über das Thema „Geistlicher Missbrauch“ gehört. Ein Thema, welches mich schon seit vielen Jahren begleitet. Ich kenne aus eigenem Erleben drei Seiten davon: Zum Einen als selbst Betroffener, weiter als beobachtendes Gemeindemitglied und zuletzt als Begleitender von Betroffenen als chr. Lebensberater. Kein Wunder also, dass ich auf diese Reportage neugierig war.

Ich möchte mich hier zum Thema „geistlicher Missbrauch“ äußern und erste Tipps zur weitergehenden Beschäftigung mit dem Thema geben. Zudem werde ich mich auch zu dieser Radioreportage äußern.

Geistlicher oder religiöser Missbrauch – was ist das?
Der Begriff „geistlicher Missbrauch“ ist eine „Geistlicher Missbrauch“ weiterlesen

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Ja zum Nein – gesunde Grenzen schaffen

Lesezeit: 2 Minuten
Schilder
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Jemand bittet um einen Gefallen. Auf der Arbeitet drängen Termine. In der Gemeinde sucht man Mitarbeiter. Freunde fragen um Hilfe. In der Familie will man etwas bestimmtes von dir…
Eigentlich gibt es gute Gründe, warum du Nein sagen solltest, aber du kannst es nicht. Wenn doch, dann nicht ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Nein zu sagen, gesunde Grenzen zu setzen ist nicht immer einfach. Manch Einer ist kaum dazu fähig. Kann man einfach so Nein sagen? Darf man das tun? Besonders als Christ?
Gibt es ein gesundes „Nein“, welches sogar heilsam für Beziehungen ist? Heilsamer als immer „Ja“ zu sagen? „Ja zum Nein – gesunde Grenzen schaffen“ weiterlesen

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neues kostenloses christlich-psychologisches e-Magazin ge|halt|voll

Lesezeit: 1 Minute
© ge|halt|voll / mit der freundlichen Erlaubnis des Autors
© ge|halt|voll / mit der freundlichen Erlaubnis des Autors

Hier stelle ich ein neues, kostenloses christliches psychologisches interaktives E-Magazin vor. „ge|halt|voll“

Gute Magazine zur christlichen Psychologie findet man eher schwer. Neben denen, die es gibt – von denen man allerdings wissen muss, wo man sie findet – gibt es nun dieses wirklich gute Magazin komplett im Internet zu lesen. Ich bin von der ersten Ausgabe wirklich begeistert. Eventuell gefällt es auch dir, lieber Leser.

Zitat aus dem Heft selbst:

GEhalten + HALTen = GehaltVOLL, das ist der Gedanke hinter diesem Titel und auch der Leitfaden für den Aufbau dieses Magazins: Zu allen drei Leitbegriffen finden Sie Beiträge unterschiedlichster Art aus dem jahrzehntelangem Erfahrungsbereich christlicher Psychologie und aus dem Erfahrungsbereich eines Kommunikationsdesigners und Künstlers: Hennry Wirth. Ich freue mich, mit ihm dieses Abenteuer Magazin starten zu dürfen. …

Hier die Homepage von ge|halt|voll“ oder einfach auf das Coverbild klicken.

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Stachlige Persönlichkeiten von Jörg Berger

Lesezeit: 3 Minuten
Buchcover "Stachlige Persönlichkeiten"
© Jörg_Berger / Franke-Verlag
Verwendung des Coverbilds und Zitate mit der freundlichen Erlaubnis des Autors

Anfang des Monats konnte ich den Diplom-Psychologen und Autor Jörg Berger auf einer Tagung als Redner erleben. Er referierte über das Thema Stachlige Persönlichkeitstypen. Er hat dazu bereits zwei Bücher geschrieben, ein drittes soll folgen.

Jörg Berger, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut hat eine eigene Praxis. Er kann sowohl Fachwissen, als auch langjährige Berufserfahrung im Umgang mit schwierigen Menschen vorweisen. Er gibt neben seinen Ausführungen auch ganz gezielt Hinweise zur praktischen Umsetzung mit den Erkenntnissen.

Er gliedert seine „stachligen Persönlichkeiten“ in Grenzüberschreiter, „Stachlige Persönlichkeiten von Jörg Berger“ weiterlesen

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Die andere Pornofalle – eine Frage nach dem aktuellen christlichen Männerbild

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© Public Domain by openclipart.org
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Als Mann im besten Alter beschäftige ich mich immer wieder gerne mit dem Thema, was es bedeutet ein  Mann zu sein. Was macht uns aus und wie haben wir uns entwickelt? Dieses Thema stößt auf großes allgemeines Interesse. Nicht nur diverse Medien bringen dieses Thema immer wieder, es gibt sogar mehr und mehr Forschungen dazu. Es ist offensichtlich, dass die Frage, was einen Mann tatsächlich ausmacht, nicht mehr selbstverständlich beantwortet wird. Es ist feststellbar, dass sich in der westlichen Welt das Selbstbild des Mannes, nach zwei Weltkriegen in denen für wenigstens zwei Generationen die männlichen Vorbilder immens reduziert wurden, nicht mehr stabil und sicher ist. Das ist ein interessantes Gebiet mit vielen Facetten. Nichts, was man mit wenigen Sätzen beantworten könnte.

In meinen Forschungen und Diskussionen stoße ich unweigerlich immer wieder auf die Aussagen über Männer und Pornographie. Seit geraumer Zeit wird dieses Thema „Die andere Pornofalle – eine Frage nach dem aktuellen christlichen Männerbild“ weiterlesen

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Online-Studie Gottes- und Partnerschaftsbindung

Lesezeit: 2 Minuten
© Publik Domain by pixabay
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Eine wichtige Frage in der Entwicklung der Persönlichkeit ist die Bindungsfähigkeit / der Bindungstyp, den man als Person erworben hat. Diese Entwicklung findet in der Regel in den ersten Lebensjahren statt und ist maßgeblich durch die Eltern-Kind-Beziehung bestimmt. In der Bindungstheorie wird angenommen, dass sich unterschiedliche Bindungstypen entwickeln können. Entsprechend der so entwickelten Bindungsfähigkeit gestalten sich dann auch die sozialen Beziehungen allgemein, in der Partnerschaft und eben auch zu Gott.

Welcher Bindungstyp bin ich in Bezug auf meinen Partner und auch zu Gott?
Damit beschäftigt sich eine Online-Studie über die Gottes- und Partnerschaftsbindung. Mittels eines Onlinetest kann man den eigenen Bindungstyp erfahren und trägt zudem noch dazu bei, den deutschsprachigen Fragebogen für die Erhebung der Bindungsbeziehung zu Gott zu optimieren.
Durchgeführt wird diese wissenschaftliche Umfrage von der Arbeitsgruppe für Empirische Religionsforschung (AGER), Universität Bern. „Online-Studie Gottes- und Partnerschaftsbindung“ weiterlesen

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Neigung zum Extremismus – Dummheit oder Charakter?

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braunes Hirn
Grundbild aus openclipart.org

Seit längerem beschäftigt mich die Tatsache, dass man Menschen, welche an Verschwörungstheorien, an Geheimwissen, an Populismus, etc. glauben, kaum mit Fakten und Wissen beeindrucken kann. Ich habe es wahrlich oft versucht, solchen Menschen mittels detailliertem nachvollziehbaren Wissen aufzuzeigen, dass ihre kruden Theorien schlicht Unsinn sind. Es hat oft nichts geholfen. Zur Zeit mache ich ähnliche Erfahrungen rund um die braune Propaganda und deren leichtgläubigen Jüngern.

Nun aber las ich einen Blogartikel auf Pschologie-Heute, welcher eine Erklärung anbietet. Sein Titel: „Kann denn Dummheit Sünde sein?“
Darin beschäftigt sich der Autor Heiko Ernst mit der Theorie, dass Menschen, die an Verschwörungstheorien und solchem Populismus wie bei Pegida und Co. glauben, dies aus einer Charakterveranlagung tun und nicht aufgrund von mangelndem Wissen oder mangelnder Bildung.

Zunächst verweist er auf zwei gängige Theorien: „Neigung zum Extremismus – Dummheit oder Charakter?“ weiterlesen

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Warum manche den Glauben an Gott verlieren

Lesezeit: 7 Minuten
© Charly Lücker
© Charly Lücker

Vor einem Jahr entspann sich unter Christen eine Diskussion über ein Experiment, welches der amerikanische Expastor Ryan Bell öffentlich im Internet begann. Dazu hat er einen speziellen Web-Blog gestartet:  yearwithoutgod. Er wollte das Experiment wagen, ein Jahr wie ein Atheist zu leben. Nun ist das Jahr herum und die kaum erstaunliche Nachricht erreicht den interessierten Leser, dass dieser Expastor nun auch ein Exchrist ist. Er beschreibt sich nun als „Humanisten und agnostischen Atheisten“.

Warum wundert mich das nicht und warum war schon bei Beginn dieses Experiments sehr wahrscheinlich, was am Ende dabei herauskommen würde?
Um das herauszustellen, müssen wir uns die Gesamtsituation Bells genauer anschauen. Das bietet sich hier an, da er selbst diese Informationen freizügig auf seinem eigenen Blog dargestellt hat. Dabei werden wir feststellen, dass sein Beispiel exemplarisch für viele Christen steht, welche in bestimmten Situationen mit ihrem Glauben an Gott mächtig hadern oder ihn gar verlieren.  Dennoch werden wir alle Beweggründe Ryan Bells hier auch nicht nachvollziehen oder bewerten können oder wollen. Seine Geschichte bietet sich einfach nur an, Faktoren zu betrachten, die viele Glaubensabfälle zumindest nachvollziehbar machen. „Warum manche den Glauben an Gott verlieren“ weiterlesen

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Gastbeitrag: Glaube und Depression

Lesezeit: 2 Minuten
© Public Domain
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Auf dem Blog stabillabil von Franz Naarn habe ich den folgenden Beitrag gefunden. Dieser beschreibt den Konflikt eines an Depression Erkrankten mit dem Glauben und Gott so gut, dass ich ihn hier vorstellen möchte.

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Franz Naarn: Glaube und Depression

Vor meiner derzeitigen depressiven Episode betete ich regelmäßig und innig: Die Verlängerung des irdischen Schauspiels in die Unendlichkeit hinein glückte mir fast spielerisch. Die Beziehung zu Gott war lebendig. Der Glaube trug mich über dem Abgrund, der das Leben ist. Und ich war – täglich neu – fähig, vertrauensvoll in ihn hineinzuspringen (vgl. Søren Kierkegaard).

Mit dem Ausbruch der Depression wurde das ganz anders. Die Krankheit kappte gnadenlos meine ohnehin brüchigen Stege zur Mitwelt; „Gastbeitrag: Glaube und Depression“ weiterlesen

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Wenn Seelsorger Mist bauen

Lesezeit: 6 Minuten
Seelsorge
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(*Update*) Im zunehmenden Maße bieten Laien innerhalb christlicher Gemeinden Seelsorge an. Dies resultiert unter Anderem daraus, dass immer mehr Freikirchen ihre Verantwortung nachkommen wollen, Menschen in all ihren Nöten zu begegnen. Grundsätzlich ist das ein durchaus begrüßenswerter Trend. Aber damit sind auch Verantwortungen verbunden, die manches Mal leichtfertig ignoriert werden.

Immer mehr, mehr oder weniger professionelle, Seminare zum Thema Seelsorge werden angeboten. Neben sehr qualifizierten und daher sehr empfehlenswerten Angeboten, gibt es aber auch sehr fragwürdige, bis hin zu absolut abzulehnende. Immer wenn in den Angeboten ein Hang zum Extremen zu erkennen ist, sollte man besser Distanz dazu einnehmen. Sei es, dass vermittelt wird, Seelsorge könne jeder menschlichen Not wirkungsvoll begegnen, oder sei es, dass medizinische und psychologische Erkenntnisse nicht beachtet oder gar abgelehnt werden.

Ein aktueller Fall in Herborn/Limburg zeigt auf, wie schnell Seelsorger ohne halbwegs qualifizierte Schulung ihre Verantwortung sträflich übersehen.
Ein psychisch kranker Mann hatte Kontakt zu einer christlichen Gemeinde, die auch einen Schwerpunkt im Gebet für Heilung auf körperlicher, als auch psychischer Ebene legt. Dort wurde mit ihm für Heilung gebetet und ein Seelsorger (gelernter Schreiner) begleitete ihn über längere Zeit. Dieser psychisch kranke Mann leidet an Schizophrenie, inklusive der hier nicht untypischen Symptomatik, dass er Stimmen hört.
Im April dieses Jahres tötete dieser Mann, in einem schizophrenen Schub, einen Mann, der als Pförtner in einer Firma arbeitete. Die Stimme Gottes habe ihn das befohlen, gab er später an.
Nachzulesen in folgenden Artikeln: Artikel 1 über den Beginn des Prozess  und Artikel 2 über die Vernehmung von Verantwortlichen aus der Gemeinde.

Hier wird sehr deutlich, dass, aufgrund von mangelnder Qualifikation / mangelndem Wissen oder auch aus religiöser Ignoranz die konkrete Gefahr, welche von dem Kranken ausging, nicht erkannt wurde. Leider ist dies nur ein Fall mehr, der mir bekannt wurde, in dem „Wenn Seelsorger Mist bauen“ weiterlesen

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