Integrales Christentum Fake oder Chance?

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Jesus vs Esoteric
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In der Beschäftigung mit den aktuellen Trends unter den Christen begegnet einem seit ein paar Jahren in einem bestimmten Segment zunehmend ein neuer Trend mit der Überschrift: „Integrales Christentum“. Ein christlicher Bloggerkollege beschäftigt sich immer wieder damit. Daher interessierte mich, um was es hier geht. Ist es eine der vielen Fakes oder eine echte Chance zur Weiterentwicklung der Christen?

Das „Integrale Christentum“ basiert auf den Werken des Philosophen Ken Wilber, welcher sicherlich weit weg davon ist, ein Christ zu sein. Auch er ist nicht der originäre Erfinder dieser Ansichten – zumindest nicht alleine.

Gibt es das wirklich, ein „Integrales Christentum“?
Das ist die Frage, der es „Integrales Christentum Fake oder Chance?“ weiterlesen

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Wirklich eine Investitionsruine Gottes?

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Kirchenruine auf Iona
© Charly Lücker

Heute fand ich einen Artikel auf idea, welcher von einem Vortrag vom Landesinspektor des pietistischen Landesverbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen, Matthias Dreßler (Chemnitz) auf der Glaubenskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz berichtet. Es ging um das Thema Berufung eines Christen. Eine markante Aussage ist folgende: Dreßler im Blick auf die Begabungen: „Wenn jemand sie nicht nutzt, ist er eine Investitionsruine Gottes. Gott hat investiert, es liegt aber brach.“

Ich muss sagen, ich habe bezüglich der ständig anhaltenden Bemühungen, Christen zu freiwilligen Diensten in und um christliche Gemeinden herum zu bewegen, schon eine Menge gehört. Doch dieser Ausdruck: „Investitionsruine Gottes“ ist schon der Hammer. Sicherlich provokant und regt damit zur Diskussion an. Das hat bei mir funktioniert, denn so will ich das nicht stehen lassen. „Wirklich eine Investitionsruine Gottes?“ weiterlesen

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Vater vergib ihnen ….

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Im Zuge des Comic-Collab, welches jeden Monat von verschiedenen Comiczeichnern online durchgeführt wird, (ich habe daran auch schon mal teilgenommen) habe ich bei „Armer Armin“ folgenden Comic gefunden, den ich hier mit freundlicher Genehmigung reposten darf:

Comic: Jesus am Kreuz mit modernen Marketingberater vor ihm
© Armin Parr – mit freundlicher Genehmigung

Armin hat hier einen Bereich seines Arbeitsgebiets als Grafiker karikiert.

Ich finde diesen Comic deshalb genial, „Vater vergib ihnen ….“ weiterlesen

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Der Heißluftballon und Gott

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Heißluftballon
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Eben habe ich im Radio eine Weile einem Agnostiker und Philosophen zugehört, der meint uns belegen zu können, warum wir Gott nicht denken oder gar erfahren können. Da ich solche Argumentation schon oft gehört habe und nur das üblich zu hören war, habe ich abgeschaltet. Im Nachdenken über das, was ich gehört hatte, viel mir die Geschichte mit dem Heißluftballon und Gott wieder ein.

Was hat es mit dem Heißluftballon und Gott auf sich?
Wenn wir über Gott diskutieren stellt sich oft die Frage, wie man sich Gott vorstellen soll. Wie man wissen könne, ob man an den richtigen Gott glaubt. Wie wir wissen können, wer Gott ist oder auch nicht ist. Das hört sich schwer an und wird tatsächlich seit Jahrhunderten diskutiert und philosophiert. Aber sind diese Fragen wirklich so schwer zu beantworten? Da kommt nun der Heißluftballon ins Spiel …. „Der Heißluftballon und Gott“ weiterlesen

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Aschenkreuz to go

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Das „Abendmahl to gohatte ich ja schon vor geraumer Zeit entdeckt. Nun macht am heutigen Tag die Meldung die Runde, dass in drei deutschen katholischen Kirchen ein „Aschenkreuz to go“ angeboten wird. (hier nachzulesen) Bisher in Freiburg, Essen und Köln. Der eilige katholische Christ kann sich so quasi eine „Busse light“ im Vorbeigehen abholen. Nicht, dass ich als Christ mit diesem katholischen Ritus wirklich was anfangen könnte. Aber gegen solche Riten bin ich auch nicht. Doch worum geht es bei dieser Aktion und was wird hier den Menschen vermittelt? Ist das Opfer Jesu „Aschenkreuz to go“ weiterlesen

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Cloverton’s Christmas version of Hallelujah

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Eine beeindruckende Weihnachtsversion des Leonard Cohen-Songs „Halleluja“

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Eine weitere Version davon:

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Vater Unser – der Papst und die Diskussion

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betende Hände
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Aktuell wurde vom Papst eine erneute Diskussion über die Passage: „und führe uns nicht in Versuchung“ aus dem „Vater Unser“ / dem Mustergebet, welches Jesus seinen Jüngern lehrte, angestoßen. Wie man (zB hier) nachlesen kann, findet der Papst diese Stelle schlecht übersetzt. Er meint: „Und führe uns nicht in Versuchung“, wie es etwa in der deutschen und auch in der italienischen Version des Vaterunser heißt, sei „keine gute Übersetzung“, sagte der Papst in einem Interview mit dem italienischen Sender TV2000. „Lass mich nicht in Versuchung geraten“ wäre besser, so Franziskus. „Ich bin es, der fällt, aber es ist nicht er, der mich in Versuchung geraten lässt.“ Ein Vater mache so etwas nicht. „Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan.“

Neu ist diese Diskussion eigentlich nicht. Ebenso wenig neu ist der ganze Unsinn, den Theologen diesbezüglich von sich geben. Aber nicht alle sind so. In Frankreich wurde z.B. wurde vor Kurzem ganz offiziell diese Passage geändert. Nun heißt die Bitte in Frankreich nicht mehr „…und führe/unterwerfe uns nicht Versuchung“, sondern frei übersetzt: „…lass uns nicht in Versuchung geraten.“
Das führt darauf zurück, dass diverse Sprachforscher auf diese fragwürdige Übersetzung hingewiesen haben. So z.B. der jüdische Religionswissenschaftler Pinchas Lapide. „Vater Unser – der Papst und die Diskussion“ weiterlesen

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Doch ja, Gott wurde Mensch

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Es weihnachtet sehr. Allüberall auf den Medienplätzen sind sie wieder zu finden: all die Reportagen, die Religionswissenschaftler, die Theologen, die, die es ja nun wirklich meinen zu wissen. Und alle sind sich einig darin, dass dieses Weihnachten, die Geburt Jesu, das Gott selbst in Jesus Mensch wurde, unbedingt entmystifiziert werden müsste. Dass Aufklärung Not tue, dass dies ja alles so nicht wirklich gewesen sei und das die Sache mit Jesus ja irgendwie ganz anders gesehen werden müsste. Irgendwie scheint die angeblich so aufgeklärte Welt bemüht zu sein, die Wenigen, die noch fähig sind, hinter den ganzen Geschenkewahn doch noch das Eigentliche, das um welches es sich eigentlich dreht noch zu sehen: die Geburt von Jesus Christus, dazu zu bringen, dies möglichst nicht ernst zu nehmen.

Und doch, ja, Gott wurde Mensch.
Es bleibt und darum geht es, dass Gott selbst in Jesus Christus Mensch wurde und als solcher davon berichtete, dass Gott sich danach sehnt mit uns Menschen versöhnt zu sein und mit Jedem, der Ihn sucht, persönliche Gemeinschaft zu pflegen. Gott kam um mit dir, lieber Leser, „Doch ja, Gott wurde Mensch“ weiterlesen

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Jesus – Der wahrhaft Auferstandene

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Christus ist Auferstanden – Er ist wahrhaftig Auferstanden!

Heute feiern wir das Osterfest – das Fest, an dem wir Christen über die Auferstehung Jesu von den Toten jubeln und feiern wollen und sollten.

Die Auferstehung Jesu, also die wahrhaftige, die tatsächliche, die körperliche Auferstehung Jesu ist immerhin unbedingte Grundlage des christlichen Glaubens. Paulus fasst es treffend zusammen:
1Kor 15:12 Wenn aber gepredigt wird, daß Christus aus den Toten auferweckt sei, wie sagen einige unter euch, daß es keine Auferstehung der Toten gebe? 13 Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt; 14 wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos, inhaltslos aber auch euer Glaube. 15 Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, daß er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. 16 Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt. 17 Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. 18 Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verlorengegangen. 19 Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen. 20  Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen; 21 denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. 22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. (Rev.Elb.)

Jesus ist nicht nur sinnbildlich auferstanden, wie es Heutzutage so manche Theologen fabulieren, sondern wahrhaftig. Man kommt nicht mehr daran vorbei, wenn man zu diesem Fest in die Medien sieht, liest und hört: Jede Menge phantasievolle Erörterungen, warum und wieso Jesus angeblich nicht körperlich, sondern nur sinnbildlich auferstanden sei. Und warum solche Überlegungen? Weil angeblich der moderne Mensch nicht mehr glauben könne, dass Jemand tatsächlich von den Toten aufersteht.

Aha? Kann man also so einfach einen der wesentlichsten Glaubensinhalte negieren oder gewaltsam relativieren? Und was ist eigentlich an der körperlichen Auferstehung Jesu so unglaubwürdig? „Jesus – Der wahrhaft Auferstandene“ weiterlesen

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