Jahreslosung 2020

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Ich glaube, hilf meinem Unglauben
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Vertrauen

„Ich vertraue dir; hilf mir mein Misstrauen zu überwinden!“ Das ist der Satz, den der Vater des fallsüchtigen Jungen in Markus 9:24 Jesus gegenüber eigentlich ausgesprochen hat.

Bei einem Grundtextstudium in der Bibel zum Thema Glaube ist mir aufgefallen, dass in beiden Sprachen der Bibel „Glaube“ eigentlich auch gleichwertig mit „Vertrauen“ übersetzt werden kann. Tut man dies einmal und liest alle biblischen Aussagen über Glauben alternativ mit Vertrauen, zeigt sich, dass man spontan viel mehr von dem versteht, was dort geschrieben steht.  Gleichzeitig „Jahreslosung 2020“ weiterlesen

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Weihnachts- und Neujahrgrüße 2019

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Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und neues Jahr
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Allen Lesern meines Blogs wünsche ich reichen Segen Gottes sowohl für ein frohes Weihnachtsfest als auch für das neue Jahr 2020

 

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Nach zehn Jahren: Ladendieb bringt Waren zurück

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Kreuz auf Bibel - Thema Vergebung
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Der WDR meldet, dass in Iserlohn ein Ladendieb nach zehn Jahren Diebesgut zurück brachte. (klickst du hier) Das Personal war perplex und rief erst einmal die Polizei hinzu. Später erschien der Dieb mit weiteren Diebesgut aus früheren Jahren auf einer Polizeiwache, um auch diese ggf zurückzugeben. Da die Taten längst verjährt waren, konnte die allerdings nichts weiter tun.
Die Begründung seiner Reueaktion war, dass er sich zu Jesus bekehrt habe.

Als junger Christ schickte mich Jesus auch einmal auf eine solche Tour. Auch wenn ich „Nach zehn Jahren: Ladendieb bringt Waren zurück“ weiterlesen

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Religion verlieren vs Glauben verlieren

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Krise vs Glaube
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*update* Zwei, aus der international evangelikalen Szene, bekannte Christen haben jüngst bekannt gegeben, dass sie sich von ihrem Glauben abgewandt haben oder dabei sind, es zu tun. Das bringt wieder die Frage auf, ob hier ein Glaube an Gott, im Sinne der persönlichen intimen Gemeinschaft mit Gott, zerbrochen ist. Oder schlicht nur an der gelebten Religion gescheitert wird.

Zunächst die zwei international bekannten Christen. „Religion verlieren vs Glauben verlieren“ weiterlesen

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Musikgeschmack von Christen?

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Gitarrenspieler
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idea meldet: „Christen hören lieber klassische, Nichtreligiöse lieber Rockmusik“. So zumindest lautet eine Studie des australischen Soziologen Haydn Aarons (Melbourne). Der hatte Kirchgänger und Solche, die keine Kirchen besuchen befragt.

Als Christ mit jahrzehntelanger Erfahrung mit Christen und Gemeinde, halte ich dieses Ergebnis für unglaubwürdig. Oder anders gesagt: Das Ergebnis hängt von denen ab, die man fragt.

Der Soziologe Aaron: „So gaben 43 Prozent der Kirchgänger an, regelmäßig klassische Konzerte zu besuchen und in die Oper zu gehen.“ Da bildet sich für mich ein Bild der Befragungsgruppe ab, welches nun wahrlich nicht repräsentativ war. Eben eine Befragung „Musikgeschmack von Christen?“ weiterlesen

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Lobpreis oder doch nur Liebeslieder?

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Gitarrenspieler
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Vor kurzem wurde bekam ich einen Hinweis auf ein aktuelles Lobpreislied (siehe unten). Beim Zuhören viel mir wieder ein aktueller Trend bei neuen Lobpreisliedern auf. Verfolgt man aufmerksam den Text – den man ja auch mitsingen soll, fehlt etwas Wichtiges. Ein Schönes Liebeslied – doch an wen gerichtet? Ein eindeutiger Hinweis auf Gott oder Jesus fehlt! Obwohl ich das „Kananäisch“ „Lobpreis oder doch nur Liebeslieder?“ weiterlesen

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Vater Unser – der Papst und die Diskussion

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betende Hände
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Aktuell wurde vom Papst eine erneute Diskussion über die Passage: „und führe uns nicht in Versuchung“ aus dem „Vater Unser“ / dem Mustergebet, welches Jesus seinen Jüngern lehrte, angestoßen. Wie man (zB hier) nachlesen kann, findet der Papst diese Stelle schlecht übersetzt. Er meint: „Und führe uns nicht in Versuchung“, wie es etwa in der deutschen und auch in der italienischen Version des Vaterunser heißt, sei „keine gute Übersetzung“, sagte der Papst in einem Interview mit dem italienischen Sender TV2000. „Lass mich nicht in Versuchung geraten“ wäre besser, so Franziskus. „Ich bin es, der fällt, aber es ist nicht er, der mich in Versuchung geraten lässt.“ Ein Vater mache so etwas nicht. „Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan.“

Neu ist diese Diskussion eigentlich nicht. Ebenso wenig neu ist der ganze Unsinn, den Theologen diesbezüglich von sich geben. Aber nicht alle sind so. In Frankreich wurde z.B. wurde vor Kurzem ganz offiziell diese Passage geändert. Nun heißt die Bitte in Frankreich nicht mehr „…und führe/unterwerfe uns nicht Versuchung“, sondern frei übersetzt: „…lass uns nicht in Versuchung geraten.“
Das führt darauf zurück, dass diverse Sprachforscher auf diese fragwürdige Übersetzung hingewiesen haben. So z.B. der jüdische Religionswissenschaftler Pinchas Lapide. „Vater Unser – der Papst und die Diskussion“ weiterlesen

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Lobpreismusik – was besser sein könnte

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Gitarrenspieler
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Im Deutschlandfunk war ein Beitrag über moderne Lobpreismusik in christlichen Gemeinden zu hören, der betitelt war mit: „Der Siegeszug der Lobpreismusik – Ich will nur stolz auf Christus sein“

(hier zeitlich begrenzt nachzuhören)
(Nachzulesen auch hier bei Pro)

Ich finde es schon bemerkenswert, dass dieser Beitrag gebracht wurde. Normalerweise findet man unter dem Stichwort „Kirchenmusik“ nur Betrachtungen über uralte Gesangbuchlieder und klassische christliche Musik in den Gottesdiensten. Endlich ist die Lobpreismusik so in der chr. religiösen Gesellschaft angekommen, dass sie auch öffentlich besprochen wird. Wenn man bedenkt, dass diese Art Musik im Gottesdienst in den 70ern aufkam, fast schon „bemerkenswert schnell“ für kirchliche Verhältnisse.

Gut finde ich an dem Beitrag auch, dass er, direkt und indirekt angesprochen, auch hervorhebt, wo es Heute an der Lobpreismusik mangelt. Dazu möchte ich mich hier auch einmal äußern. „Lobpreismusik – was besser sein könnte“ weiterlesen

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Wie beginne ich ein Gebet?

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Mit dem Beten ist das so eine Sache. Wie man das macht und was Gebet eigentlich ist, darüber gibt es unglaublich viele Gedanken und Überzeugungen. Immer wieder findet man Texte dazu. Das ist ja auch eine gute Sache, darüber nachzudenken, wie man denn mit dem Gott, der alles erschaffen hat, richtig redet. Die Überzeugungen, wie man Gott richtig anspricht, ändern sich auch durch die Veränderungen unserer Kultur.

Heute findet man eine große Bandbreite an Arten, wie Christen beten. Vom zitieren vorformulierter Gebete bis hin zum netten Plausch mit „Papi“.

Jüngst habe ich einen Artikel in der amerikanischen „Charisma“ gefunden, welcher sich mit der Frage beschäftigt, wie man ein Gebet in seiner Anbetungszeit beginnen könne. Folgende Vorschläge listet die Autorin auf: „Wie beginne ich ein Gebet?“ weiterlesen

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Wenn Seelsorger Mist bauen

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Seelsorge
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(*Update*) Im zunehmenden Maße bieten Laien innerhalb christlicher Gemeinden Seelsorge an. Dies resultiert unter Anderem daraus, dass immer mehr Freikirchen ihre Verantwortung nachkommen wollen, Menschen in all ihren Nöten zu begegnen. Grundsätzlich ist das ein durchaus begrüßenswerter Trend. Aber damit sind auch Verantwortungen verbunden, die manches Mal leichtfertig ignoriert werden.

Immer mehr, mehr oder weniger professionelle, Seminare zum Thema Seelsorge werden angeboten. Neben sehr qualifizierten und daher sehr empfehlenswerten Angeboten, gibt es aber auch sehr fragwürdige, bis hin zu absolut abzulehnende. Immer wenn in den Angeboten ein Hang zum Extremen zu erkennen ist, sollte man besser Distanz dazu einnehmen. Sei es, dass vermittelt wird, Seelsorge könne jeder menschlichen Not wirkungsvoll begegnen, oder sei es, dass medizinische und psychologische Erkenntnisse nicht beachtet oder gar abgelehnt werden.

Ein aktueller Fall in Herborn/Limburg zeigt auf, wie schnell Seelsorger ohne halbwegs qualifizierte Schulung ihre Verantwortung sträflich übersehen.
Ein psychisch kranker Mann hatte Kontakt zu einer christlichen Gemeinde, die auch einen Schwerpunkt im Gebet für Heilung auf körperlicher, als auch psychischer Ebene legt. Dort wurde mit ihm für Heilung gebetet und ein Seelsorger (gelernter Schreiner) begleitete ihn über längere Zeit. Dieser psychisch kranke Mann leidet an Schizophrenie, inklusive der hier nicht untypischen Symptomatik, dass er Stimmen hört.
Im April dieses Jahres tötete dieser Mann, in einem schizophrenen Schub, einen Mann, der als Pförtner in einer Firma arbeitete. Die Stimme Gottes habe ihn das befohlen, gab er später an.
Nachzulesen in folgenden Artikeln: Artikel 1 über den Beginn des Prozess und Artikel 2 über die Vernehmung von Verantwortlichen aus der Gemeinde. (Leider wurden die Artikel mittlerweile auf dem Server gelöscht)

Hier wird sehr deutlich, dass, aufgrund von mangelnder Qualifikation / mangelndem Wissen oder auch aus religiöser Ignoranz die konkrete Gefahr, welche von dem Kranken ausging, nicht erkannt wurde. Leider ist dies nur ein Fall mehr, der mir bekannt wurde, in dem „Wenn Seelsorger Mist bauen“ weiterlesen

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