Coronaleugnende Pseudochristen

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Christ mit Teufel im Nacken
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Immer wieder wird man mit diesen coronaleugnenden Schwurbeldenkern konfrontiert, die für sich beanspruchen bekennende Christen zu sein. Sie meinen allen Ernstes, dass Jesus sich niemals dazu hergegeben hätte Atemschutzmasken zu tragen und sich impfen zu lassen. Jesus würde seine Jünger aufrufen gegen die Obrigkeiten zu rebellieren und vermeintliche Verschwörungen aufzudecken. Was natürlich kompletter Blödsinn ist!

Blödsinn ist, überhaupt solchen Verschwörungstheorien irgendeinen Glauben zu schenken. Blödsinn ist aber auch, dass Jesus uns Christen aufrufen würde, zusammen mit Rechtsradikalen und anderen ähnlich denkenden eine Revolution zu starten.

Um es klar und deutlich zu sagen: wer sich als Christ solchem Gedankengut öffnet, erweist sich damit als Pseudochrist, der ganz offensichtlich nichts von der Botschaft des Evangeliums verstanden hat. Denn der Kern des Evangeliums ist „Coronaleugnende Pseudochristen“ weiterlesen

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Buch über Homosexualität und christlicher Glaube von Martin Grabe

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Kreuz auf Regenbogenfarben
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Vorweg: meine persönliche Haltung zum Thema Homosexualität und christlicher Glaube ist komplex. Wer mich diesbezüglich in Schubladen stecken will, muss zwangsläufig daneben liegen. Also versucht es einfach gar nicht erst. 😉

Im Juni 2020 Hat Martin Grabe sein Buch über Homosexualität und christlicher Glaube herausgebracht. Titel: „Homosexualität und christlicher Glaube: ein Beziehungsdrama“ Martin Grabe ist Psychiater und Psychotherapeut, seit 1998 Chefarzt der Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik der Klinik Hohe Mark in Oberursel. Außerdem ist er Vorsitzender der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) und Mitherausgeber der Zeitschrift »P & S – Magazin für Psychotherapie und Seelsorge«.

Ich möchte hier eine sehr lesenswerte Rezension zu diesem Buch von Wolfram Soldan zur Verfügung stellen. (Mit freundlicher Genehmigung von Wolfram Soldan) Er geht darin sehr ins Detail und gibt kompetente Erwiderungen, die sehr lesens- und bedenkenswert sind. Diese gab mir den Anstoß, diesen Beitrag hier zu veröffentlichen.
Wolfram Soldan ist Arzt, Psychotherapeut, Christlicher Therapeut (IGNIS), Supervisor (ACC) mit langjähriger Erfahrung und arbeitet an der Ignis-Akademie in Kitzingen. Er ist für seine gründlichen und tiefgehenden Arbeiten bekannt und von mir sehr geschätzt.
Hier nun seine Rezension (durch anklicken gelangt man zu einer PDF-Datei)

In meiner Beschäftigung mit diesem Buch wurde ich zweimal enttäuscht. Einmal, „Buch über Homosexualität und christlicher Glaube von Martin Grabe“ weiterlesen

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Häusliche Gewalt gegen Männer

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Verzweifelter Mann
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Immer wieder finden wir in den Medien die Aufforderung über das angebliche Tabuthema Gewalt gegen Frauen zu diskutieren. Ein Tabuthema ist das schon Jahrzehnte nicht mehr, aber wenn man damit Aufmerksamkeit erregen kann …

Worüber tatsächlich seltener gesprochen wird, ist die häusliche Gewalt gegen Männer. Kann das sein? Können Männer tatsächlich Gewaltopfer von Frauen sein? Oh ja, es ist erschreckend wie häufig dies so ist. Doch solche Männer werden in unserer Gesellschaft weitgehend diskriminiert. Geholfen wird ihnen viel zu selten. „Häusliche Gewalt gegen Männer“ weiterlesen

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Gesetzlichkeit bleibt im Dunkeln

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Jesus am offenen Grab
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Mit Christen, die in ihrem Denken und ihrer Haltung in Gesetzlichkeit verhaftet sind, habe ich schon öfter vergeblich über biblische Wahrheit diskutiert. Zumeist sind solche in ihrem gesetzlichen Denken derart gebunden, dass kein Argument sie zu erreichen scheint. Selbst ausführliche biblische Belege führen selten zum Umdenken.

Als ich heute aus aktuellem Anlass über solche Dispute nachgedacht habe, musste ich an den verstorbenen Lazarus denken. Solche Christen sind ihm im gewissen Sinne ähnlich: Sie sitzen im Grab der Sünde und modern vor sich hin. Das Grab wurde geöffnet und Jesus ruft sie ins Leben heraus. Doch anders als Lazarus bleiben „Gesetzlichkeit bleibt im Dunkeln“ weiterlesen

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Amen and a-women

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Toleranz
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Eine Stilblüte in den Versuchen Toleranz zu üben war am Sonntag, 03. Jan. 2021 beim Gebet zur Eröffnung des US-Kongresses zu erleben. Der demokratische US-Abgeordnete und methodistischer Geistliche Emanuel Cleaver beendete sein Eröffnungsgebet mit den Worten:
„in the name of the monotheistic God, Brahma, and God known by many names by many different faiths / things. Amen and a-women.“

Nicht allein, dass er „Amen and a-women“ weiterlesen

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Gott – von Ferdinand von Schirach

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Todesspritze
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Am gestrigen Montag übertrug das Erste die Filmfassung des Bühnenstücks „Gott“ von Ferdinand von Schirach. Der Inhalt kurz zusammengefasst:
„Der Deutsche Ethikrat tagt in einer Sondersitzung. Richard Gärtner (78) hat beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eine tödliche Dosis Natrium-Pentobarbital beantragt. Er möchte nach dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben.  Das Bundesinstitut verweigert ihm das Medikament, ebenso verweigert seine Hausärztin eine Mithilfe an seinem Suizid. Er hat Hilfe durch einen Anwalt in Anspruch genommen. Es werden Beiträge der Hausärztin, einer Verfassungsrechtlerin, eines Ärztekammerchefs und eines katholischen Bischofs, sowie die Ausführungen des Anwalts von R. Gärtner angehört.“
Die Zuschauer der Sendung konnten noch während der laufenden Sendung mittels verschiedener Wege darüber abstimmen, ob dem Antragsteller das Medikament gegeben werden solle oder nicht.

Hier mein kurzer Kommentar„Gott – von Ferdinand von Schirach“ weiterlesen

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Abgedriftet

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Christ mit Teufel im Nacken
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(update) In diesen Zeiten bekommt man leicht den Eindruck, dass selbst intelligent erscheinende Mitmenschen nicht davor gefeit sind, in abstruse Überzeugungen abzudriften. Das nimmt auch uns Christen leider nicht aus. Es ist geradezu erschreckend, wie viele Christen sich in diversen Verschwörungstheorien, sowie in rechten, bis hin zu rechtsextremen Gedankengebilden verlaufen.
Richard Schutty
So habe ich vor zwei Tagen das neuste Video eines Christen gesehen, mit dem ich einige Zeit auf der Ebene der Hausgemeinden / Einfache Gemeinde zusammengearbeitet habe. Immer noch wird sein Name mit meinem in der Internetsuche verknüpft. Darin ist ein Vortrag / eine Predigt zu sehen, den er in einem Haustreffen gehalten hat. Hier outet er sich eindeutig als Verschwörungstheoretiker mit Tendenzen zum Reichsbürgertum. Bedenkt man, dass er zuvor durch seine sehr fundierten Lehren herausstach, „Abgedriftet“ weiterlesen

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Sinn und Unsinn von Wörtervernichtungen

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Gedächtnis löschen
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Böse Wörter überall – so kommt es einen zur Zeit wieder vor. Deshalb müssen sie aus dem Sprachgebrauch gelöscht werden – meinen viele, die die Welt tatsächlich verbessern wollen.

Im Moment ist das böse Wort „Rasse“ dran. Es soll möglichst aus allem gelöscht werden, wo es sich auf Menschen bezieht. Aus dem Grundgesetz der BRD soll es weg, wo das Ersetzen Sinn ergeben würde. Jetzt wurde es auch in diversen alten Texten (teils historischen) gefunden, so wie z.B. auch in Kirchenliedern und soll weg weg weg …..
Eine Welle bricht gerade über uns herein, wo alles entfernt werden soll, was irgendjemand irgendwie womöglich eventuell verletzen oder auch nur ein wenig irritieren könnte. Nun stehen wir nicht nur vor der Herausforderung unsere Sprache mit „Gendersternchen“ etcpp. zu vergewaltigen. Nein, jetzt muss auch noch Sprache verstümmelt und zensiert werden.

Ergibt das Sinn? Wird sich dadurch „Sinn und Unsinn von Wörtervernichtungen“ weiterlesen

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Diktatorische Tolleranz

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Toleranz
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(Bevor Jemand fragt: Nein, ich habe Tolleranz in der Überschrift nicht falsch geschrieben, weil …)
Die (westliche) Welt ist in Aufruhr. Diesmal nicht wegen Corona, sondern es geht um Rassismus in Amerika und um Ähnliches auch woanders. Ich brauche es eigentlich nicht ausführen, was geschehen ist. Das eigentlich Verwunderliche ist für mich, warum gerade jetzt der gewaltsame Tod des Afroamerikaner George Perry Floyd diese (West-)weltweiten Proteste ausgelöst haben. Er ist selbst in diesem Jahr 2020 nicht der erste Afroamerikaner, der in Amerika durch (weiße) Polizeigewalt getötet wurde. Aber das mag an anderer Stelle diskutiert werden. Mir geht es jetzt eher um die nun auftauchende „Scheintolleranzheiligkeit“, mit der wir konfrontiert werden. Eine Toleranz, die selbst diktatorisch auftritt und damit zur Tolleranz geworden ist. Ein schieres Tollhaus …

Es geht mir hier um das Beispiel von HBO und den Film: „Vom Winde verweht“. Der „letzte Tropfen“, der meinen Kommentar hier ausgelöst hat, ist ein Interview mit der in Berlin lebenden amerikanischen Philosophin Susan Neiman in der Rheinischen Post. (Hier klicken – leider hinter Bezahlschranke)

Eine Philosophin, die sich gegen freies Denken stellt, das ist doch mal was, oder?
Hier ihre Aussage, um die es „Diktatorische Tolleranz“ weiterlesen

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Wenn es einer Gesellschaft zu gut geht – Opfer, wohin man sieht

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Opfergrafitti an der Wand
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Also in den letzten Jahren geht es in der westlichen Gesellschaft aber so richtig ab. Niemals in der gesamten Geschichte der Menschheit ging es der westlichen Gesellschaft so gut wie heute. Und niemals zuvor gab es so viele, die sich selbst als Opfer sehen.

Doch das überhandnehmende Opfertum geht auf Kosten echter Opfer. Somit werden so manche „Opfer“ tatsächlich zum Täter. Denn bleibt den echten Opfern noch etwas Mitempfinden, echtes Erbarmen über?

Von den Grenzen des Mitleids. Was haben wir nicht alles „Wenn es einer Gesellschaft zu gut geht – Opfer, wohin man sieht“ weiterlesen

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