echte Arbeitslosenzahlen

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Normalerweise bekommen wir ja nur sehr geschönte Arbeistlosenzahlen präsentiert. Und was haben uns Politiker in den letzten Jahren in den schönsten Tönen vorgesungen, wie schön die Arbeitswelt durch ihre Politik geworden sei.

Was wir schon immer wussten oder hoffentlich wenigstens ahnten war, dass uns nur die halbe Wahrheit präsentiert wird.

Jetzt gibt es die Auswertung der IAB-Studie zu den echten Zahlen.

Zahlen nicht so rosig, wie immer angegeben
Die IAB meldet am 09.03.2009:

Acht von zehn beziehen Hartz IV bereits länger als ein Jahr

Bei der Einführung von Hartz IV im Januar 2005 waren gut 6 Millionen Personen auf die neue staatliche Hilfe angewiesen. Mehr als 3 Millionen von ihnen bekamen die Unterstützung durchgehend bis Dezember 2007. „echte Arbeitslosenzahlen“ weiterlesen

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Das Fenster zum Himmel war offen

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Himmel
© by Charly Lücker

Ich habe mal wieder etwas auf den Podcastseiten der Radiosender gestöbert und bin auf diesen sehr interessanten Bericht auf NDR-Glaubenssachen gestoßen.

Der Begleittext auf NDR:
„Vier Millionen Menschen in Deutschland haben Nahtod-Erfahrungen erlebt. Ähnlich erging es George Alexander Albrecht, der vor sieben Jahren beim Dirigieren des Neujahrskonzerts zusammenbrach.“

In ca. 20 Minuten hören wir ein Interview mit Georg Alexander Albrecht und einem Experten, der sich mit dem Thema Nahtodserfahrungen beschäftigt.

Zu dem was der Experte an Meinungen abgibt, kann man sicherlich recht unterschiedlicher Meinung sein. Diesem Dirigenten hingegen zuzuhören ist faszinierend. (Leider steht der Podcast nicht mehr zur Verfügung)

Dazu, dass der „Experte“ annimmt, das jeder solch schöne Nahtoderlebnisse macht hier ein Ausschnitt aus einem Artikel zum Thema aus: Wissenschaft.de

Beide Forscher (Elisabeth Kübler-Ross und Raymond A. Moody) vermitteln ein angenehmes Bild vom Sterben: Jeder Tod ist schön.

Zu einem ganz anderen Ergebnis kommt der Soziologe Hubert Knoblauch in seinem Buch „Berichte aus dem Jenseits. Mythos und Realität der Nahtod-Erfahrung“ von 1999. Er befragte über zweitausend Menschen nach ihren Erlebnissen mit dem Tod. Über vier Prozent der Befragten hatten nach eigenen Angaben ein solches Erlebnis. Den schönen Tod, der sich an gewisse Regeln hält, konnte Knoblauch nicht bestätigen. Die Erlebnisse waren so unterschiedlich, dass sie sich seiner Meinung nach nicht verallgemeinern lassen. Und sie waren auch nicht immer angenehm: 60 Prozent der Ostdeutschen und 30 Prozent der Westdeutschen erlebten die Hölle.

Soviel dazu, was so manche „Experten“ so von sich geben….

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Altersgen

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Psalmen 90:10 Die Tage unserer Jahre sind siebzig Jahre, und, wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühe und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.

Die Medien melden, dass Kieler Forscher in einer erneuten Studie nachgewiesen haben, dass bei über 100-Jährigen ein bestimmtes Gen gefunden wurde, dass mit dem hohen Alter im Zusammenhang stehen könnte. Eine Variation des Gens FOXO3A taucht bei diesen auffällig oft auf. Dieses Gen ist auch zuständig für die Herstellung eines Proteins, das die Wirkung von Insulin beeinflusst. Das Hormon ist hauptsächlich für den Abbau von Zucker in der Zelle verantwortlich, es wirkt jedoch auch positiv auf den Fett- und Aminosäure-Stoffwechsel.

Alter genetisch festgelegt?
Ein der Überlegungen ist nun, ob unsere maximale Lebenszeit evtl. durch dieses Gen festgelegt sein könnte. Das es also sein könnte, dass unser maximal erreichbares Alter nicht allein (wenn auch unzweifelhaft auch und besonders) auf unsere Lebensumstände zurückzuführen sei. Immerhin ist nun der Nachweis geglückt, dass diese Variation des Gens bei über 100-Jährigen aus verschiedensten Kulturen und auch sowohl bei Männern und Frauen deutlich oft vorkommt.

Die Bibel
Schon in der Bibel wird uns berichtet, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Siehe den Bibelvers im Einführungstext. Auch wenn es nicht einwandfrei aus der Bibel zu lesen ist, so glaube ich dass Gott die Lebenszeit der Menschen begrenzt hat. Wir können in der Bibel lesen, dass vor der Sintflut und nur kurze Zeit danach Menschen deutlich älter wurden. Dann aber begrenzte sich das Lebensalter auf die Grenzen, die uns der Psalmist mitteilt.

Hier nun mag ein wissenschaftlicher Beweis für die Begrenzung unserer maximalen Lebenserwartung auf uns zukommen. Dieser wird sicherlich sehr unterschiedlich gewertet werden, doch mich erinnert er an das, was uns die Bibel bereits vor langer Zeit schildert.

Unsere Lebenszeit ist begrenzt, darum:
Psalmen 90:12 So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!

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Atheistenwerbung

Lesezeit: 2 Minuten © Jon Worth / British Humanist Association

Wie in der idea nachzulesen ist, geht die Buswerbung von Atheisten, die gegen den Glauben an Gott gerichtet ist, nach hinten los.

„Eine atheistische Werbekampagne auf Londoner Bussen könnte das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung entfalten und mehr Menschen zum Nachdenken über Gott anregen. Damit rechnet zumindest die christliche „Denkfabrik“ Theos (London). Seit dem 6. Januar sind in der britischen Hauptstadt 30 Busse mit folgender Aufschrift unterwegs: „Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Keine Sorge – genießen Sie das Leben.“ Die Kampagne wurde im vorigen Jahr von der Fernsehautorin Ariane Sherine in der Zeitung Guardian angeregt. Sie will damit auf evangelistische Werbung reagieren, die „mit Hölle und Verdammnis“ drohe. Sherine will ferner Gottesleugner ermutigen, sich öffentlich zu ihrer Weltanschauung zu bekennen. Maßgeblich unterstützt wird die Kampagne vom Oxforder Evolutionsbiologen und atheistischem Bestellerautor Prof. Richard Dawkins („Der Gotteswahn“). Theos hält den Slogan der Gottesleugner aber für kontraproduktiv. Er werde viele Menschen erst dazu bringen, über Gott nachzudenken. Wie Theos-Direktor Paul Woolley sagte, trage dazu vor allem das Wörtchen „wahrscheinlich“ bei. Der Slogan fordere ähnliche Reaktionen heraus, wie wenn man jemandem sage, er habe „wahrscheinlich“ daran gedacht, die Haustür abzuschließen. Das veranlasse die meisten Menschen, zur Sicherheit noch einmal nachzuschauen.“

Das glaube ich gerne. Das ist das schöne an Antiwerbung: sie ist zumeist dem nützlicher gegen den sie sich wendet. Indem die Aufmerksamkeit auf das Objekt gelenkt wird, rückt es erst wieder in den Mittelpunkt. Daher gehe ich mit den meisten Aktionen gegen den Glauben an Gott eher gelassen um. Damit werden viele Menschen erst angeregt über Gott nachzudenken und eine persönliche Gottesbegegnung wahrscheinlicher. Also dann hierfür vielen Dank an die Londoner Atheisten und denen, die ihnen bereits nachgeeifert haben:

„Gleichwohl hat die Kampagne Nachahmer im Ausland gefunden. In Barcelona wollen Atheisten Busse mit derselben Botschaft durch die Stadt schicken. Die Amerikanische Humanistische Vereinigung ließ bereits an Bussen in der US-Hauptstadt Washington atheistische Aufrufe verbreiten: „Warum an Gott glauben? Lieber Himmel – seien Sie doch einfach nur ein guter Mensch.“

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Deutsche Sprache

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Man liest immer wieder davon, dass sich Deutsche über die Entwicklung der Muttersprache ärgern. Insbesondere wird so oft angeprangert, dass Anglizismen immer mehr zunehmen. Teilweise sind gerade die oft so skurril, dass man sich tatsächlich fragen muss, ob die Autoren solcher Entgleisungen wenigstens einer der beiden Sprachen mächtig sind, die sie hier in so übler Weise verknüpft haben. Unvergesslich bleibt mir dieser hochgestellte Manager, der in einem Telefoninterview mit dem WDR2 sehr gebildet den englischen Begriff „double use“ (zweifache Nutzung) in etwa so aussprach: „dubbelle uuse“ 😀 Wie sagte noch ein deutscher Satiriker? „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten!“ 😉

Aber dazu gibt es ja mehr wie genug Artikel und Beispiele.

Was mich ärgert
Immer wieder begegnen mir im Alltag solche Sprachunfälle. Was besonders auffällt ist, dass immer mehr Deutsche keinen Bezug mehr zu Redewendungen haben, die sie verwenden. So kommt es immer häufiger vor, dass zwei Redewendungen, die nichts miteinander zu tun haben, vermischt werden. Oder dass die eigentliche Pointe der Redewendung verdreht wird, weil der Benutzer nicht mehr weiß, worauf sich diese bezieht. Es ist zu beobachten, wie Redewendungen zu leeren Worthülsen zerfallen, was ich sehr traurig finde.

Beispiele hier für wären:

„Bei Jemanden einen Stein im Brot haben“ statt: „ … im Brett haben“
„das war wie ein Gang nach Rom… „ statt: „ … Gang nach Canossa
„Den Federhandschuh werfen“ statt: „den Fehdehandschuh aufnehmen

usw.

„verbauen“
Früher hörte man lediglich irgendwelche behördliche Sprecher – so wie von der Polizei oder Feuerwehr – vom „verbauen“ reden, wenn damit ausgedrückt werden soll, dass etwas eingebaut wird oder wurde. Heute jedoch verwenden etliche Reporter und Redakteure mehr und mehr dieses Wort. Anscheinend hört sich das für die Nutzer irgendwie gebildeter an oder ähnliches – einen vernünftigen Grund gerade dieses Wort für „Einbau“ zu verwenden ergibt sich zumindest für mich nicht. Ich habe auch nachgesehen und gefunden, dass mein Sprachgefühl mich nicht täuscht. Die Verwendung der Vorsilbe „ver“ spricht in erster Linie dafür, dass etwas nicht gelungen ist oder gar zerstört wird. „Verbauen“ hieße demnach eigentlich dass hier Jemand Mist gebaut hat. Dieser hat beim Einbau Fehler gemacht oder hat durch einen fehlerhaften Einbau etwas kaputt gemacht. Erst in einer erweiterten Nutzung erscheint das Wort „verbauen“ im Sinne von „einbauen“.

Ich frage mich immer wieder, wenn ich die Nutzung dieses Wortes wieder höre oder lese, was mit dem Sprachgefühl solcher Autoren geschehen ist.

„Leiterschaft“
Dieses Wort nun ist ein schönes Beispiel wie etwas in unsere Sprache völlig Blind und ohne Kenntnis der deutschen Sprache aufgenommen wird. Denn dieses Wort gibt es in der deutschen Sprache schlicht nicht! Dennoch bahnt sich dieses Wort über freie christliche Gemeinden in unseren Sprachgebrauch. „Leiterschaft“ ist das Ergebnis eines miserablen Übersetzungsversuchs des englischen Wortes „Leadership“, welche korrekt übersetzt eigentlich „Führung“, „Leiter“ oder „Leitung“ bedeutet. Bei dem Wort „Leiterschaft“ muss man sich also fragen, was genau damit bezeichnet werden soll? Ein Schaft, der sich an einer ausziehbaren Leiter befindet etwa? Oder ein Griffteil eines Leiters – also den Teil, an dem man einen Leiter richtigerweise anfasst um mit ihm zu arbeiten? (Wo genau jetzt bei einem Leiter dieser Schaft zu finden ist? Also, das weiß ich jetzt auch nicht so genau.)

Gibt man das Wort „Leiterschaft“ bei Google ein, bekommt man sage und schreibe ungefähr 25.000 Treffer. Und das für ein Wort, dass es garnicht gibt! Die weitaus überwiegende Zahl der Treffer scheint mir aus dem freikirchlichen Raum in Deutschland zu kommen. Man fragt sich, ob das wohl ein Anzeichen dafür ist, wie sehr ebendiese durch englische und amerikanische Quellen geprägt sind – woher sonst sollten solche Übersetzungsfehler so unkritisch Raum in unserer Sprache bekommen?

Ich muss zugeben, dass ich selbst dieses Wort längere Zeit unkritisch benutzt habe bevor ich darauf aufmerksam wurde, dass es das eigentlich nicht gibt. Selbst Heute noch muss ich bewusst darauf achten, es nicht weiter zu benutzen, da es mir „in Fleisch und Blut“ übergegangen war.

Fortsetzung folgt
Wie ich befürchte, gibt es eine ganze Reihe anderer Beispiele, die auch noch angeführt werden könnten oder gar müssten. Evtl. ergänzt hier der Eine oder Andere meiner Leser ja noch aus dem eigenen Erfahrungsschatz.

Warum das?
Wenn ich nachdenke, woher das kommt, dass unsere Sprache solche Veränderungen erlebt, komme ich immer wieder auf die bekannte Tatsache, dass die Deutschen immer weniger lesen. Gerade die heranwachsenden Generationen zeichnen sich mehr und mehr damit aus, dass sie keine Lesekultur mehr pflegen. Da bedarf es solchen Romanen wie „Harry Potter“ damit auch die Jungend mal wieder umfangreichere Bücher in die Hand nehmen. Nur scheint es viel zu wenige solcher Bücher zu geben. (Was einer Leseratte wie mir völlig unverständlich erscheint)

Lesefaulheit
Es fällt auch auf, dass zum Beispiel Blogbeiträge, die mehr wie eine DIN-A4-Seite umfassen, sehr ungern gelesen werden. (Dem wird auch dieser Beitrag wieder zum Opfer fallen) Gerade hier hat sich auch unter den Christen eine McAndacht-Kultur entwickelt. Fastfood-Andachten, die sehr kurz, eingängig und heillos oberflächlich sind, erfreuen sich reichlicher Beachtung. Nur leider ist weder das Leben als Christ, noch das Verstehen chr. Lehrinhalte nicht als Fastfood-Burger zu servieren. Wer es also in diesem Artikel bis hierhin geschafft hat, hat meine Anerkennung 🙂

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Schottland: Kneipe wird zur Kirche

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© Public Domain

In der kleinen Ortschaft Lochmaddy auf der schottischen Insel North Uist der Äußeren Hebriden wird das 150 Jahre alte Carinish Inn, einst Kneipe und Hotel, zu einer Kirchen umfunktioniert. Ich habe selbst gesehen, dass in Schottland ansonsten Kirchen zu Kneipen, Lagerhäuser, Mehrfamilienhäuser und Tourist Information Center umgewandelt werden. Um so mehr freut es mich zu lesen, dass nicht nur dort, sondern in verschiedenen Orten Großbritanniens, wie Antrim in Nord Irland, St Austell und anderen Orten Kneipen zu Kirchen umgewandelt werden. Bis alles fertig ist, wird viel umgebaut werden müssen, sagte der Reverend Ewen Matheson. Sie hoffen zunächst bald mit Gottesdiensten beginnen zu können, der Rest würde nach und nach umgebaut werden.

Am 14. Und 15. November fand die Abschiedsparty für das Inn statt. Nicht alle Bewohner des Ortes sind begeistert von dieser Veränderung. So gab es eine Petition gegen diese Umwandlung, die aber keinen Erfolg hatte. Dadurch, dass der Tourismus u.a. durch die hohen Spritpreise stark zurückgegangen ist, musste das Inn verkauft werden.

Wie die britische Rundfunkanstalt BBC berichtet, zieht in das Carinish Inn die protestantische Free Church ein, die einst aus der Erweckung auf den Hebriden entstanden ist. Für die Free Church ist es nicht ungewöhnlich sich an anderen Orten der Gesellschaft zum Gottesdienst zu treffen als in Kirchengebäuden. Auch die Free Church begann einmal als eine Art Hauskirchenbewegung.

Bisher versammelten sich die 60 Mitglieder an drei verschiedenen Plätzen zum Gottesdienst. Auf North Uist leben insgesamt rund 1.600 Personen. Lochmaddy ist die wichtigste Siedlung auf North Uist.

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Neu in England: Kirche im Café

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Seit geraumer Zeit habe ich den Wunsch in einer Kneipe ein regelmäßiges Treffen für Christen zu starten. In der Hoffnung, dass dort ein reger Kontakt zu Nichtchristen entsteht und wir Menschen für Christus erreichen. Damit stehe ich sozusagen in den Startlöchern, ich warte darauf, dass auch bei uns in NRW endlich das Rauchen auch in den Kneipen verboten ist.

Jetzt lese ich in der idea, dass Baptisten in England soetwas schon auf ihre Art umsetzen:
Neu in England: Kirche im Café

Anders ist dort, dass sich da eine große Menge von Christen in einem Café versammelt und auch wieder ein Programm durchgeführt wird. (Komisch dass Christen anscheinend immer ein Programm suchen, wenn sie zusammenkommen) Ich stelle mir das eher so vor, dass wir uns als kleine Gruppe treffen und kein Programm haben, außer mit dem Menschen dort in Kontakt zu kommen. Ich traue uns Christen und auch Gott zu, dass Gott auch so zum Zentralthema in unseren Gesprächen wird.

Eventuell lässt sich ja auch so mancher von euch Lesern dazu motivieren so etwas umzusetzen. Wenn ja, würde ich mich über Erfahrungsberichte von euch freuen.

Charly

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Welch ein Osterfest

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Der Morgen graut und durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt lassen die Vögel ihren Morgengruss laut erklingen. Ein Kater kommt träge von seiner nächtlichen Jagd nach Hause und Kaninchen sitzen auf den Wiesen und frühstücken das vom Tau benetzte Gras.

Da wird in einem der Häuser das Fenster aufgerissen und ein jubelnder Ruf „Er ist auferstanden!“ geht in den bisher ruhigen Morgen.
Nun folgen Fenster in anderen Häusern und ein Jubeln und Schreien ist zu hören: „Jaaa, Er ist auferstanden! Ja, ja,ja,jaaaaaaaaaaa! Er ist auferstanden!“
Erste Autokorso sind zu vernehmen die laut hupend durch die Stadt fahren. Mit flatternden Jesus-Fahnen an den Autos kurven sie durch die Stadt und wecken Jeden, der bisher noch nicht wach war: „Er ist wahrlich auferstanden!“

Ein wenig später haben div. Cafes und Kneipen geöffnet und bieten den freudetrunkenen Passanten einen morgendlichen Kaffee mit Brötchen an. Sie schieben ihre Flachbildschirme nach draussen vor ihre Aussentische und starten die DVD-Player. Immer und immer wieder erstrahlen Auferstehungsszenen aus verschiedenen Jesusfilmen an diesen Orten und mehr und mehr jubelnde Menschen sitzen vor diesen public-viewing-points und fallen sich mit Tränen der Begeisterung in die Arme wenn der Stein vom Grab gerollt wird.

Kurz danach starten die ersten Gemeinden ihre Gottesdienste die heute auch nach drei, vier Stunden noch nicht vorbei sind. Zu gross der Hunger der Menschen danach ihren auferstandenen Herrn anzubeten und ihrer Freude in Jubel und Rufen Ausdruck zu geben.

Bis in den späten Abend hinein ist immer wieder lautes rufen und jubeln zu vernehmen: „Er ist auferstanden! Er hat den Feind besiegt! Wir gehören ihm und wir sind Weltmeister!!!! – Ja, ja, ja, jaaaaaaaaaaa…… Weltmeister, wir sind Weltmeister!“ Und wieder hört man von den Cafes und Gaststätten diesen Jubelruf: „Toooooor, Toooooooor……………………

„Toooor“? Wie jetzt? „Tooor“? Was ist denn………….
Langsam schlage ich die Augen auf. Ich muss eingeschlafen sein. Durch das offene Fenster sind die Fernseher zu hören in denen das x-te Fußballspiel übertragen wird. Und zwischendrin hört man die Rufe: „Tooor, Tooor!“
Ich muss geträumt haben. Aber……….., war das wirklich nur ein Traum?

Charly

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