Lügt die Presse? So erkennen sie es

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© Public Domain by pixabay
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Pegida und Co haben ein Unwort aus der braunen Zeit unserer Nation wieder in aller Munde gebracht: „Lügenpresse“. Eigentlich zeigen solche, die dieses Wort gerne benutzen lediglich ihre intellektuelle Beschränktheit, sich aus der Fülle von Meldungen und Medien eine seriöse Meinungsbildung zu erarbeiten. Bezeichnenderweise sind diese, welche dieses Wort so gerne benutzen, sehr leicht von jedem Blödsinn und Unsinn zu überzeugen. Denn so schwer ist es nicht zu verstehen, dass wir für eine seriöse Meinungsbildung genau die Vielfalt an Medien brauchen, die wir haben. Dazu bedarf es weniger Grundkenntnisse und -fähigkeiten, als auch etwas echtes Interesse an der Wahrheit und etwas Fleiß, um wissen zu können, welche Beiträge wie einzuordnen und zu bewerten sind. Wahrlich nichts, was ein Abitur oder ein Hochschulstudium erfordert – lediglich gesunden Menschenverstand.

Aber wie erkenne ich denn den Wahrheitsgehalt von Meldungen und Artikeln in den Medien?
Auf Krautreporter hat sich Rico Grimm dieses Themas angenommen. Mit dem Artikel: Lügt die Presse? So erkennen sie es. Er hat zehn Fragen aufgezeigt, die helfen einen Beitrag zu bewerten:

1. Wie plausibel ist das, was ich lese?
2. In welchem Umfeld erscheint der Artikel?
3. In welchem Medium?
4. Sind die Autoren ansprechbar?
5. Wie belegt ein Artikel seine Behauptungen und Fakten? „Lügt die Presse? So erkennen sie es“ weiterlesen

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Copyright und Blogs

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Copyright
© Gerd Altmann / pixelio.de

In Amerika wurden innerhalb weniger Wochen über 100 Blogger verklagt, nachdem sie Zeitungsartikel auf ihren Blogs eingestellt hatten. So meldet es heise-online.
Auch manche Forenbetreiber wurden durch Gerichte angeschrieben, weil User dieser Foren Zeitungsartikel dort wiedergegeben haben.
Diese Entwicklung in Amerika sollten auch deutsche Betreiber von Blogs und Foren im Auge behalten. Denn auch hier wird ein Leistungsschutzgesetz diskutiert, dass die Möglichkeit der Zitate im Netz deutlich einschränken würde. Diskutiert wird auch, wie umfangreich Zitate aus dem Netz dann noch sein dürfen.

Bisher gibt es in Deutschland noch die Möglichkeit zu zitieren, wenn auch nicht ganze Artikel. Dazu finden sich bei Wikipedia Informationen. Aber auch im deutschsprachigen Raum gibt es schon länger sogenannte „Abmahnanwälte“ die das Netz nach Urheberrechtsverstössen durchsuchen und anscheinend von den Abmahngebühren recht gut leben.

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