Bedenkliches Urteil zu Bildurheberrechten / Update

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Gesetz
© Public Domian

Das Landesgericht Köln hat ein sehr bedenkliches Urteil zu Urheberrechtsangaben von Bildern im Internet und diesbezüglichen Abmahnungen gefällt. Die kann man z.B. hier bei Heise nachlesen.

Zitat:

Eine Entscheidung des Landgerichts Köln sorgt für Verunsicherung: In der Entscheidung fordert eine Zivilkammer Urheberrechtshinweise in einer JPG-Datei selbst unterzubringen, da das Bild über das Browser-Kontextmenü auch separat angezeigt werden könne….

Durch die Anforderungen, die die 14. Zivilkammer an Bildverwender stellt, sehen viele Juristen ein unkalkulierbares Risiko, wenn Nutzer online die Bilder Dritter verwenden: Von einem beklagten Unternehmen fordert es, Urheberrechtshinweise in einer JPG-Datei selbst unterzubringen….

Die beklagte Firma hatte das Bild auf ihrer Website zur Illustration eines Artikels verwendet und dort gemäß Lizenzbedingungen Urheber und Quelle vermerkt. Dennoch wurde sie vom Urheber abgemahnt. Der Hobbyfotograf meint, auf einer Übersichtsseite sei zwar sein Foto zu sehen, der Urhebervermerk habe hier aber gefehlt. „Bedenkliches Urteil zu Bildurheberrechten / Update“ weiterlesen

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Copyright und Blogs

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Copyright
© Gerd Altmann / pixelio.de

In Amerika wurden innerhalb weniger Wochen über 100 Blogger verklagt, nachdem sie Zeitungsartikel auf ihren Blogs eingestellt hatten. So meldet es heise-online.
Auch manche Forenbetreiber wurden durch Gerichte angeschrieben, weil User dieser Foren Zeitungsartikel dort wiedergegeben haben.
Diese Entwicklung in Amerika sollten auch deutsche Betreiber von Blogs und Foren im Auge behalten. Denn auch hier wird ein Leistungsschutzgesetz diskutiert, dass die Möglichkeit der Zitate im Netz deutlich einschränken würde. Diskutiert wird auch, wie umfangreich Zitate aus dem Netz dann noch sein dürfen.

Bisher gibt es in Deutschland noch die Möglichkeit zu zitieren, wenn auch nicht ganze Artikel. Dazu finden sich bei Wikipedia Informationen. Aber auch im deutschsprachigen Raum gibt es schon länger sogenannte „Abmahnanwälte“ die das Netz nach Urheberrechtsverstössen durchsuchen und anscheinend von den Abmahngebühren recht gut leben.

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