Alles neu macht der Mai

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Es hat mir einige Wochen Arbeit gekostet meine Homepages der neuen Datenschutzgrundverordnung DSGVO gerecht zu machen. Um so mehr freue ich mich über jeden Leser, der mich hier besucht. 🙂
Eine derartige Menge an Informationsbeschaffung, die eigentlich, so meine ich, einer Privatperson, welche nicht Jura studiert hat, kaum zumutbar ist. Fakt ist, dass auch Privatleute, wie ich einer bin, von den neuen Bestimmungen nicht unerheblich betroffen sind. Geredet wird aber in den Medien fast nur von Unternehmen, Vereinen und ähnlichem. Ein langjähriger Vertrag mit einem Webhoster wurde gekündigt, mein Blog ist von WordPress.com hierhin umgezogen. Beides aufgrund von extremer Unbeweglichkeit der Webhoster.

Um so dankbarer bin ich für die Hilfe von zwei Freunden, die nun mal in Sachen Webseitenerstellung firmer sind wie ich. Nach so viel Arbeit ergeht es mir aber dennoch wie wohl einer großen Menge von Webseitenbetreibern: „Alles neu macht der Mai“ weiterlesen

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Do not track – wie wir im Internet ausspioniert werden

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do not track öogo
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Ich erlebe es zunehmend, dass die Nutzer des Internets und von Smartphones, sowie anderer moderner Medien, immer weniger Interesse dafür aufbringen, dass sie sich oft leichtfertig einer Rundumüberwachung aussetzen. Regelmäßig kommen dann Reaktionen wie: „Was hab ich schon zu verbergen“ oder „was können diese Firmen schon mit meinen kleinen Daten anfangen?“.

Eine gemeinsame Aktion des Bayerische Rundfunk (BR), arte, upian, Office national du film du Canada bzw. National Film Board of Canada in Zusammenarbeit mit Radio-Canada, Aj# und Radio Télévision Suisse ist „do not track„. Dies ist eine interaktive Homepage, auf der in sieben Episoden eine, wer zustimmt sogar persönliche, Aufklärung betrieben wird, was Tracking ist, wie es funktioniert und warum auch ihre Daten alles andere als uninteressant, ja sogar finanziell sehr lukrativ für die Tracker sind. Hier bekommt man eine recht gute Aufklärung darüber, wie umfangreich uns aussagekräftig die Daten sind, die beständig von uns gesammelt werden.

Zitat von dieser Seite: „Do not track – wie wir im Internet ausspioniert werden“ weiterlesen

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Mammons Preis – der Preis der Masse

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In Shanghai begann das neue Jahr mit einer Tragödige: Über 35 Menschen starben, weil sie unter der Masse Menschen erdrückt wurden, die gierig nach Geld war. (Zitate aus dem Artikel dazu von evangelisch.de)

Die Menschen stürzen übereinander, werden eingequetscht und niedergetrampelt. Die Silvesterfeier in Shanghai endet in einer Massenpanik. Auslöser sind Geldscheine, die US-Dollar-Noten ähneln.

Eine große Masse von hunderttausenden Menschen hatten sich am Chen-Yi-Platz am historischen Peace Hotel und auf der Uferterrasse in Shanghai versammelt um gemeinsam Sylvester zu feiern. Obwohl im Vorfeld bereits eine Lasershow abgesagt wurde, weil dort zu viele Menschen erwartet wurden, meinten Einige aus den darüber liegenden Luxusclubs, dies sei eine gute Idee:

Aus einem der Luxus-Clubs in den historischen Gebäuden am Bund war „Neujahrsgeld“ in Form von 100-US-Dollar-Scheinen geworfen worden, wie Augenzeugen in chinesischen sozialen Medien berichteten. Fotos zeigten auf dem Boden liegende, nachgemachte Scheine mit dem Aufdruck „Neujahr 2015“ und dem Namen des berühmten Nachtclubs „M18″…
„Oben flog Geld“, berichtete ein Augenzeuge im Krankenhaus laut chinesischen Medien. Es sei so gewesen, als wenn „ganz viel Geld heruntergeworfen wird, alles US-Dollar“. Die Leute hätten „da wird Geld geworfen“ gerufen. Chaos sei ausgebrochen und die ersten seien niedergetrampelt worden.

Der Artikel beschreibt bedrückende Einzelheiten, die ich hier nicht weiter zitieren möchte.

Zwei Faktoren kamen hier zusammen, die tödlich sein können: Mammon und Massen.

Die Gier nach Geld tötet Menschen. Nicht nur dort inmitten der Menschenmassen in Shanghai, sondern grundsätzlich. Das ist keine neue Erkenntnis. Dennoch führt uns diese Tragödie erneut vor Augen, wie verhängnisvoll die menschliche Gier nach Geld ist. Dabei ist Geld nicht in der Lage, „Mammons Preis – der Preis der Masse“ weiterlesen

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Bedenkliches Urteil zu Bildurheberrechten / Update

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Gesetz
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Das Landesgericht Köln hat ein sehr bedenkliches Urteil zu Urheberrechtsangaben von Bildern im Internet und diesbezüglichen Abmahnungen gefällt. Die kann man z.B. hier bei Heise nachlesen.

Zitat:

Eine Entscheidung des Landgerichts Köln sorgt für Verunsicherung: In der Entscheidung fordert eine Zivilkammer Urheberrechtshinweise in einer JPG-Datei selbst unterzubringen, da das Bild über das Browser-Kontextmenü auch separat angezeigt werden könne….

Durch die Anforderungen, die die 14. Zivilkammer an Bildverwender stellt, sehen viele Juristen ein unkalkulierbares Risiko, wenn Nutzer online die Bilder Dritter verwenden: Von einem beklagten Unternehmen fordert es, Urheberrechtshinweise in einer JPG-Datei selbst unterzubringen….

Die beklagte Firma hatte das Bild auf ihrer Website zur Illustration eines Artikels verwendet und dort gemäß Lizenzbedingungen Urheber und Quelle vermerkt. Dennoch wurde sie vom Urheber abgemahnt. Der Hobbyfotograf meint, auf einer Übersichtsseite sei zwar sein Foto zu sehen, der Urhebervermerk habe hier aber gefehlt. „Bedenkliches Urteil zu Bildurheberrechten / Update“ weiterlesen

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