Alles neu macht der Mai

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Es hat mir einige Wochen Arbeit gekostet meine Homepages der neuen Datenschutzgrundverordnung DSGVO gerecht zu machen. Um so mehr freue ich mich über jeden Leser, der mich hier besucht. 🙂
Eine derartige Menge an Informationsbeschaffung, die eigentlich, so meine ich, einer Privatperson, welche nicht Jura studiert hat, kaum zumutbar ist. Fakt ist, dass auch Privatleute, wie ich einer bin, von den neuen Bestimmungen nicht unerheblich betroffen sind. Geredet wird aber in den Medien fast nur von Unternehmen, Vereinen und ähnlichem. Ein langjähriger Vertrag mit einem Webhoster wurde gekündigt, mein Blog ist von WordPress.com hierhin umgezogen. Beides aufgrund von extremer Unbeweglichkeit der Webhoster.

Um so dankbarer bin ich für die Hilfe von zwei Freunden, die nun mal in Sachen Webseitenerstellung firmer sind wie ich. Nach so viel Arbeit ergeht es mir aber dennoch wie wohl einer großen Menge von Webseitenbetreibern: sicher fühle ich mich nicht. Denn rechtssicher wird die DSGVO, laut einheitlicher Aussage von Anwälten und Fachleuten, erst mit einer gewissen Anzahl Gerichtsurteilen. Was bedeutet, dass es erst einmal ein gute Anzahl Opfer der Rechtsunsicherheit geben muss, die dafür vor Gerichte gezogen werden und eine Unmenge Geld bezahlen müssen.
Erste Abmahnungen sind bereist unterwegs – zum Teil auch völlig abstruse. Doch auch auf die muss juristisch reagiert werden, will man keine Einstweiligen Verfügungen durch Gerichte riskieren.
Fazit: Rechtsbildung als Betatest am Verbraucher – was für ein unausgegorener **** 🙁

Ich hoffe, dass ich mich dann in nächster Zukunft auch wieder der Pflege der eigentlichen Inhalte meiner Websites widmen kann.
Na denn, wir lesen uns ……

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