Mission heute?

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Mission
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Es wird immer wieder diskutiert wie und ob überhaupt heute Christen noch missionieren sollten. Unsensibel sei sowas, bekommt man oft zu hören.

Ich frage mich, ob sich Mission Heute evtl. so ausdrückt. (Eure Meinung ist gefragt):

„Entschuldigung wenn ich störe. Ich weiß es ist ungehörig einfach Jemanden anzusprechen der offensichtlich so beschäftigt ist wie sie es sind. Ich will sie auch in keiner Weise in ihrer Lebensdynamik bremsen. Dennoch weiß ich nicht ob ein Hinweis von mir, in Bezug auf ihren Lebensweg, nicht doch ratsam wäre. Denn sehen sie, wenn sie noch zwei Schritte weitergehen, werden sie einen verhängnisvollen und tödlichen Abhang herunterfallen. Also nicht dass ich mir anmaßen wollte sowas beurteilen zu wollen, aber sollte man dies nicht bedenken? Vor allem, wenn Jemand so blind und rasant wie sie durch die Gegend braust? Nein, Entschuldigung, ich will mir natürlich kein Urteil über ihre Art zu leben anmaßen. Wer bin ich denn, ich kenne sie ja praktisch nicht. Ok, ich kenne den Abgrund. Aber ob dieser allein schon Grund genug wäre sie darauf anzusprechen, nur weil sie geradewegs darauf zusteuern, mag diskutiert werden. Da aber auch Andere schon diesen Abgrund hinabgestürzt sind, meine ich, dass Jemand sie auf diesen aufmerksam machen sollte. Es macht mir ein schlechtes Gewissen, merke ich gerade, sie darauf anzusprechen… obwohl es sind für sie nur noch zwei Schritte…. aber gut, ich bin zu vorlaut und sollte besser meinen Mund halten. Hat man mir doch schon so oft gesagt, wie unsensibel ich bin. Verzeihen sie also, dass ich so frech war sie anzusprechen. Ich wünsche ihnen dann noch eine gute Zeit, bis der Abgrund kommt.“

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11 Gedanken zu „Mission heute?“

  1. Ich weiß, es steht mir eigentlich nicht zu, diesen Artikel zu kommentieren. Entschuldigung, daß ich es trotzdem wage. bei allem gebührenden Respekt, natürlich. Aber ich wollte nur sagen, ich finde ihn eventuell gar nicht mal so übel – falls dieser Abgrund tatsächlich existieren sollte…

  2. Natürlich darfst du gerne hier einen Kommentar geben, DonRalfo 🙂

    Worum es mir hier im Besonderen geht ist die Frage, ob wir diese absolut notwendige und lebensrettende Information in einem solch unterwürfigen und eher entschuldigenden Ton bringen sollen, oder ob wir nicht viel mehr Selbstbewusstsein darin haben dürfen.
    Was meinst du?

  3. @ Charlie:

    In Deinem „About“ schriebst Du von einem persönlichen Gotteserlebnis. Wie sowas aussieht, wirst Du sicher genau erklären können.

    Ich bin nämlich auf der Suche nach einem Christen, der bei dieser Frage nicht mit nem Mund voller Zähne steht. Oder eben was anderes als hohle Phrasen anzubieten hat.

  4. Klar kann ich das. Aber sicher nicht in zwei Sätzen.

    Ich nehme das gerne als Anstoß für einen weiteren Artikel.
    Wenn du solange nicht warten möchtest, darfst du mich auch gerne einmal anrufen.

  5. Das übliche Geschwurbel also…..

    Nein, weder lasse ich mich weder auf Seelenfänger an meiner Haustür ein, noch auf telefonische Aktionen dieser Sorte.

    Bist Du zufällig bekannt/befreundet mit Dieter Potzel?

    Nochmals zu Deinem „Gotteserlebnis. Du weißt sicher, dass Du ein reicher Mann werden könntest: Der Amerikaner James Randy zahlt demjenigen 1 Mio. Dollar, der wissenschaftlich ein paranormales Phänomen belegen kann.

    Hier gehts zum Anmeldeformular…..
    http://www.randi.org/site/index.php/1m-challenge.html

  6. Also wenn du eigentlich keine ehrliche Antwort willst, sag es einfach 😉

    Nochmal, ich kann sehr wohl recht genau erklären, was ein Gotteserlebnis ist. Wenn es dir nicht passt, dass dies nicht in zwei Sätzen geht und du zudem bei jedem Christen direkt Angst hast auf einen Seelenfänger zu stoßen, hast du das Problem, nicht ich 🙂
    Immerhin fragst du mich, bist auf mich zugekommen und nicht ich auf dich!

    Ein paranormales Phänomen ist das auch bei weitem nicht, von daher…
    Und nun belege du mir doch mal ohne irgendeinen Zweifel lassen zu können, irgendeine Begegnung mit einem anderen Menschen in deinem Leben. Das wirst du nicht wirklich können, da eine Begegnung weit mehr ist als die Anwesenheit zweier Körper zur selben Zeit im selben Raum. Begegnung ist überwiegend subjektive Erfahrung, die eben nicht beweisbar ist. Sowas kann lediglich beschrieben werden, nicht aber bewiesen.

    Diesen Dieter kenne ich nicht – zumindest nicht dass ich es wüsste. Sollte ich?

  7. „Und nun belege du mir doch mal ohne irgendeinen Zweifel lassen zu können, irgendeine Begegnung mit einem anderen Menschen in deinem Leben. Das wirst du nicht wirklich können, da eine Begegnung weit mehr ist als die Anwesenheit zweier Körper zur selben Zeit im selben Raum.“

    Sag bloß. Nun bin ich seit fast 32 Jahren mit dem gleichen Mann verheiratet. Gut, dass ich seit heute weiß, dass sowas keine Begegnung ist 😆

  8. @Charly: Ich neige sehr oft zur Ironie. Deshalb habe ich versucht, einen möglichst unterwürfigen Ton anzuschlagen 😉
    Ja, ich bin absolut der Meinung, daß man mit viel Selbstbewusstsein vor dem Abgrund warnen sollte!
    Fand den Artikel genial. Wie man allerdings eine so wildentschlossene Person wie Olyly vor dem Abgrund zurückhalten kann, weiß ich beim besten Willen nicht.

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