Katastrophen … und das Schweigen der Christen

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Quelle: www.gifsammlung.de

Unmittelbar nach dem 11.09.2001, nachdem die Welt angesichts der Zerstörung der Twintowers des World Trade Centers in New York vor Entsetzen erstarrt war, suchte ich im Netz nach den Predigten, die am darauf folgenden Sonntag in den deutschen Kirchen gehalten wurden. Ich war neugierig ob und wie die Prediger auf diesen Anschlag reagiert haben mögen. Ich wurde bitter enttäuscht. Denn so gut wie keine der Predigten, die ich gefunden habe, erwähnte diesen Anschlag auch nur. Ich habe mich weiter umgehört und erfragt, wie die Gottesdienste in diversen Gemeinden abliefen und hörte im weit überwiegenden Maße „so wie immer“. Oftmals wurde der Anschlag nicht einmal erwähnt.

Nun war ich neugierig, wie die Resonanz nach dem Unglück auf der Loveparade in Duisburg sein würde. Immerhin sind viele Christen, insbesondere auch Pastoren im Netz unter anderem mit ihren Blogs vertreten und noch mehr Gemeinden bieten ihre sonntäglichen Predigten zum nachhören als Download auf ihren Internetseiten an. „Katastrophen … und das Schweigen der Christen“ weiterlesen

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Was die Welt nicht braucht…

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Nein Danke
© Kigoo Images / pixelio.de

…und Christen sich verkneifen sollten. II
Während die Welt entsetzt auf die Geschehnisse und die Toten der Loveparade nach Duisburg schaut, äußert sich Eva Herman in einem ausführlicheren Kommentar. Dieser Kommentar erregt völlig zurecht reichlich Widerspruch – sowohl aus dem säkularen Sektor als auch von Seiten der Christen.

Zunächst ein klares Statement von mir:
Liebe Mitchristen, wenn ihr nur zu derartigen Kommentaren fähig seid, enthaltet euch besser jeglichen Kommentar. Seid ihr aber zu reflektierteren Kommentaren fähig, dann äußert euch auch bitte! Mein Dank gilt hier insbesondere auch Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, für seinen Kommentar in der Rheinischen Post.
Ich empfinde zudem so manche oberflächliche Zustimmung zu derartigen Artikeln, die einen Hang zum fanatisierten, wenig intelligenten Glauben vermuten lassen, durch andere Christen nur abstoßend.
Da wird argumentiert, Eva Herman hätte doch in vielem Recht. Das werde ich mir hier einmal genauer ansehen. Aber auch wenn sie in manchen Punkten berechtigte Kritik äußert, so zeichnet ihre Art sich auszudrücken nicht die Liebe Gottes wieder, die Gott eindeutig den Betroffenen gegenüber empfindet.

Zu dem was Eva Herman schrieb:
Der Vergleich mit Sodom und Gomorrha direkt im Einstig des Artikels: „Was die Welt nicht braucht…“ weiterlesen

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Loveparade – Ende mit Entsetzen

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Lasershow
© SenexNexus / pixelio.de

Eine Parade der Liebe sollte sie sein – die gestrige „Loveparade“ in Duisburg. Aber genau das war sie eigentlich nie. Viel besser passt der Titel eines Artikels: „Sex and Drugs and Techno“ Denn nicht um Liebe ging es bei den Umzügen, sondern lediglich um Spass und „Party“ – wie es die junge Generation so oft nennt.

Diesmal aber mündete die „Party“ in einem entsetzlichen Unglück. Wie die Medien melden wurden über 350 Menschen Opfer einer Panik auf dem Zugangsweg zum Gelände der Loveparade. 19 Menschen starben an ihren Verletzungen, über 340 Menschen wurden verletzt.

Eine Menge Vorwürfe werden nun laut. Die Planung sei gefährlich unqualifiziert gewesen, das Gelände nicht geeignet, usw. Selbst bei den Zahlen gibt es keine einheitlichen Aussagen. Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs sei nur für 300 000 / andere Angaben 500 000 Menschen geeignet gewesen. Vom Veranstalter wurde angegeben, das ca. 1,4 Millionen Menschen dort gewesen seien. Etliche überfüllte Züge spuckten am Duisburger Bahnhof mehr und mehr Besucher dieser Loveparade aus, obwohl das Gelände eigentlich schon längst geschlossen war.

Was auch immer die Gründe und Ursachen für dieses Desaster war, zurück bleibt Entsetzen und Trauer. „Loveparade – Ende mit Entsetzen“ weiterlesen

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Sinnvoller Gemeindeeinsatz?

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Gartenarbeiter
© RainerSturm / pixelio.de

Nach dem Vorbild der US-amerikanischen Willow-Creek-Gemeinde (South Barrington bei Chicago) engagieren sich Mitglieder der „FEG Unterwegs“ (Anm.: jetzt nicht mehr FEG) in ihrer Stadt Sinn. So meldet „idea“ dass sie ihrer Kommune jede Woche 40 Arbeitsstunden kostenlos zur Verfügung stellen. Sie übernehmen „am Gemeinwohl orientierte Arbeiten“.  idea schreibt: „An jedem Samstagvormittag reinigten Gemeindemitglieder die Grünanlagen von Unkraut. Sie hätten auch eine Patenschaft für einen Spielplatz übernommen und führten im Schwimmbad und andernorts einfache Renovierungsarbeiten aus. / Bürgermeister Hubert Koch (SPD) ist begeistert… Das Angebot passe, weil es im Bauhof akute Personalnot gebe… Es gehe darum, der Kommune etwas Gutes zu tun: „Wir wollen Sinn dienen.“ Die Aktion stoße im ganzen Ort auf Anerkennung. Auch Einwohner, die bislang keine Kontakte zur Freien evangelischen Gemeinde gehabt hätten, brächten sich inzwischen mit ein.“

Doch wie sinnvoll ist dieser Einsatz in Sinn?
Auf den ersten Blick könnte man über diesen Einsatz begeistert sein. Aber auch noch nach dem zweiten Blick? „Sinnvoller Gemeindeeinsatz?“ weiterlesen

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