Beten – mich selbst Gott hinhalten

Lesezeit: 2 Minuten
betende Hände
© Maria Bosin / pixelio.de

Folgender Gedanke ist mir über das Gebet begegnet:

Im Gebet lasse ich mich auf Gott ein. Ich benutze Gott nicht für mich, sondern lasse mich auf IHN ein. Beten heißt meine Wahrheit Gott hinzuhalten. Ich verzichte darauf mich zu beschuldigen oder unter Druck zu setzen. Ich begegne Gott im Gebet und halte ihm meine Welt, meine Sorgen und Wunden hin.

Zwei Realitäten
Ich betrachte also Gebet nicht als ein Mittel zur Verbesserung meiner Lebensqualität durch von Gott erbetenem Segen – also als Suche nach einen Vorteil für mich, sondern verstehe es als einen Ort, eine Zeit in dem/der sich zwei Realitäten begegnen.

Wir leben in unserer Welt, die geprägt ist durch unseren Alltag, unsere Beziehungen und Begegnungen. Wir nehmen unsere Welt subjektiv wahr und können nicht so leicht darüber hinaus sehen. In der Begegnung mit Gott bekommen wir die Gelegenheit unsere Welt aus der Realität / aus der Sicht Gottes wahrzunehmen. „Beten – mich selbst Gott hinhalten“ weiterlesen

0 votes