Pro?Christ?

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Leute unter einem Fragezeichen
© Charly Lücker / Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Am gestrigen Sonntag hat das evangelistische Megaevent ProChrist 2013 in Stuttgart begonnen. Es ist das achte ProChrist in Deutschland.
Schon früh wurde die Frage laut, wie dieses Event zu bewerten ist. Immerhin kann man sagen, dass es Zustimmung und Widerspruch auslöst. Vertreter der Kirchen wissen aktuell nicht, wie sie sich zu der Protestnote eines Schwulen- und Lesbenverbandas in Brandenburg stellen sollen. Andere Christen schwanken zwischen Begeisterung und heftiger Ablehnung.

Ich habe mir die bisherigen zwei Veranstaltungen via ERF-TV angesehen.
Die Sendungen beginnen jeweils mit einem viertelstündigen ProChrist-Magazin. Gestern zeigten sie eine Straßenumfrage in Stuttgart, wo Menschen auf der Straße die Frage gestellt bekamen, ob sie wüssten, was ProChrist sei. Kein Mensch in Stuttgart (dem Veranstaltungsort ! ) wusste wirklich was Pro Christ ist! Und wenn eine blasse Ahnung da war, dass zB evangelikale Christen damit zu tun haben, gab es klare Ablehnung. Immerhin, das war mal ein ehrlicher, selbstkritischer Blick.
Da kommt die Vermutung auf, dass die Werbung wohl nicht so richtig gut funktioniert hat. „Pro?Christ?“ weiterlesen

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Bethlehemian Rhapsody

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Na, so macht auch der Weihnachtsgottesdienst wieder Spass:

(Erst wenn sie das Video anklicken, wird es von youtube geladen und Daten werden gesendet. Mit dem anklicken des Videos, stimmen sie dem zu. Dazu die Datenschutzerklärung von Google)

Hier eine weitere Version mit Pantomime und andere Lieder neu interpretiert: „Bethlehemian Rhapsody“ weiterlesen

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Leistungschristentum

Lesezeit: 10 Minuten
© Charly Lücker

„Wir müssen dem Herrn dienen“ ist ein wichtiger Bestandteil christlicher Verkündigung. Wie diese Aufforderung gefüllt wird ist allerdings sehr verschieden.

Jungbekehrt erhält man eine Liste von Verhaltensanweisungen, die einem als heranwachsender Christ nützlich sein sollen. „Regelmäßig in der Bibel zu lesen, zu beten und zu den Versammlungen kommen“ findet man in der Regel darunter. So weit, so gut – daran ist nichts verkehrtes.

So erfuhr auch ich es vor über 30 Jahren, nachdem ich Gott kennengelernt und IHM mein Leben anvertraut habe. Ich erinnere mich noch gut wie es in den ersten Jahren war. Ich besuchte die Veranstaltungen unserer frisch gegründeten Gemeinde und auch immer wieder die Gottesdienste der Muttergemeinde. Welch ein Unterschied fand ich dort vor. Während die Gottesdienste in unserer jungen Gemeinde von Lebenslust und Glaubensfreude geprägt waren, verließ man die Gottesdienste der Muttergemeinde mit der bestimmten Gewissheit ein elender Sünder und undankbarer Gottesknecht zu sein.

Nicht viel später war ich mehr und mehr davon überzeugt, dass man nicht nur erretteter Christ, sondern aktiver Jünger Jesu sein muss. (Ehe hier Missverständnisse auftreten: Auch heute bin ich noch davon überzeugt!) Doch was war der allgemeinen Meinung nach der Unterschied? „Leistungschristentum“ weiterlesen

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