Fundamentalismus philosophisch betrachtet

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Denker
© by Charly Lücker

Heute Abend gab es auf WDR5 eine interessante Sendung aus der Reihe: Das philosophische Radio über die philosophische Sicht auf den Fundamentalismus. Zu Gast war Friedrich Wilhelm Graf, protestantischer Theologe und Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München (LMU).

Hier nur für begrenzte Zeit nachzuhören:

Zitat WDR5:
Der islamische Fundamentalismus ist das Feindbild der Gegenwart. Dabei wächst das Christentum deutlicher aggressiver als der Islam, und zwar insbesondere auch in der „harten“, fundamentalistischen Prägung. Erleben wir also religionsübergreifend eine Konjunktur des Fundamentalismus?

In Zeiten ökonomischer und gesellschaftlicher Unsicherheit hat der Glauben „Fundamentalismus philosophisch betrachtet“ weiterlesen

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Kirchenmitglied ohne Kirchensteuer?

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Zur Zeit herrscht eine rege öffentliche Diskussion über den Zusammenhang von Kirchensteuer und Kirchenmitgliedschaft. Ausgelöst wurde die Diskussion durch eine Klage eines Katholiken, der als Mitglied der römisch-katholischen Kirche nicht gezwungen sein will, an diese die Zwangsabgabe Kirchensteuer zu zahlen. Deshalb wählte er den in Deutschland einzigen Weg und trat via Antrag auf dem Amt aus der Kirche aus. Ausdrücklich möchte er aber festgehalten haben, dass er sich weiterhin als Mitglied der rkK betrachtet, nicht aber dem Kirchensteuerzwang unterliegen will.

Die deutschen Bischöfe der rkK reagierten vor dem Gerichtsurteil, welches Gestern erging. Sie machten deutlich, dass ein Kirchenaustritt in Deutschland immer als geltend betrachtet wird und das Kirchenmitgliedschaft auf jeden Fall zunächst mit der Zahlung der Kirchensteuer verbunden ist. Tritt ein Kirchenmitglied alleine wegen der Kirchensteuer aus, so folge dem ebenso die Exkommunikation wie bei Austritten aus anderen Gründen.

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ein alter Cowboy in der Kirche

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alter Cowboy
Foto aus Library of Congress / USA / public domain

Diese Geschichte habe ich beim christlichen Aussteiger gefunden:

Eines Sonntagmorgens betrat ein alter Cowboy eine Kirche, als gerade der Gottesdienst begann. Der alte Mann und seine Kleider waren fleckenlos sauber, aber er trug Jeans, ein Denim-Hemd, und abgetragene, löchrige Stiefel. In der Hand trug er einen verschlissenen alten Hut und eine ebenso verschlissene Bibel mit Eselsohren.

Die Kirche befand sich in einem sehr reichen und exklusiven Stadtviertel. Es war die größte und schönste Kirche, die der Cowboy je gesehen hatte. Alle Kirchgänger trugen teure Kleider und kostbaren Schmuck. Als der Cowboy Platz nahm, rückten die anderen Leute von ihm weg. Niemand begrüßte ihn, sprach ihn an oder hieß ihn willkommen. Alle waren schockiert von seinem Äußeren und versuchten nicht, es zu verbergen.

Als der alte Cowboy nach dem Gottesdienst die Kirche verließ, kam der Prediger auf ihn zu und bat ihn, ihm einen Gefallen zu tun: “Bevor Sie wieder hierher kommen, sprechen Sie doch bitte mit Gott und fragen Sie ihn, was seiner Meinung nach eine angebrachte Kleidung sei für die Anbetung in der Kirche.” – Der alte Cowboy versicherte dem Prediger, er würde dies tun.

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