wer bin ich?

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1 Mose 2:7 da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele. (Rev. Elb.)

Was ist das: „Seele“? Diese Frage bewegt die Menschheit schon lange. Denn damit ist unmittelbar die Frage: „Wer bin Ich?“ gekoppelt. Wie sicher ist unser Erleben des eigenen Ich und wie stark ist es durch äußere Einflüsse geprägt. Bin ich Ich oder bin ich das was Andere mir vermitteln, wer ich sei oder sein sollte?

Schnell wird klar, dass wir unser Selbstbewusstsein und damit verbunden unseren Selbstwert praktisch immer in einer Interaktion – in Bezug auf oder im Vergleich mit – bilden. „wer bin ich?“ weiterlesen

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Manfred Lütz

Lesezeit: 2 Minuten
© Stefan/wikipedia.org

 

Also ich bin kein Katholik. Dafür gibt es zuviel in dieser Kirche, wo ich nicht mit kann und mit will. Das hindert mich nicht daran auch dort das Leben, das Gott mit seinen Kindern lebt, zu finden. Hier möchte ich auf einen Mann aufmerksam machen, dessen Auf- und Eintreten für den Glauben bemerkenswert ist.

Ein bemerkenswerter Christ
Der Psychologe und Theologe Manfred Lütz ist ein Mensch, der mir gleich auf drei Ebenen begegnet: als Glaubensbruder, Psychologe und Niederrheiner.

Bekannt wurde er insbesondere durch sein Buch „Gott – eine kleine Geschichte des Größten“ – welches ich gelesen habe – und durch diverse Medienauftritte. (Hier finden sich z.B. Videos einer Talkshow mit ihm. )
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Unsere Wahrnehmung

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Ich habe mich schon mehrfach mit dem Thema Wahrnehmung unserer Umwelt beschäftigt und bin immer wieder neu erstaunt, wie unser Gehirn funktioniert.

Eben habe ich dazu einen Audiobeitrag über die Wahrnehmung aus dem hr2 Funkkolleg Psychologie gehört, der sehr interessant ist.

Nicht nur, dass wir eigentlich eine Art „Gefangene“ in unserem Körper sind und unsere Umwelt lediglich anhand der Signale deuten können, die unsere Wahrnehmungsorgane uns senden, es ist auch faszinierend mit welcher Geschwindigkeit und auf welche Art wir diese Signale verwerten.
Jegliche Wahrnehmung unserer Umwelt ist nur eine Deutung. Eine Deutung, die zum Teil aus eigenen Entwürfen besteht als auch auf Kompromissen beruht, die wir mit anderen Menschen getroffen haben. So ist der Umstand dass wir in etwa gleiche Lichtreflektionen einer Farbe zuordnen nicht etwa ein Fakt, sondern nur ein Deffinitionskompromiss. Was wir wirklich sehen, wenn wir zB die Farbe Blau sehen, bleibt weiterhin im Dunkeln unserer Wahrnehmung. Wir können technische Beschreibungen dazu liefern, nicht aber wirklich beschreiben, was jedes Individuum tatsächlich „sieht“, wenn es die empfangenen Signale interpretiert.

Unser Miteinander und unserer Kommunikation ist somit ein ewiges Spiel der Kompromisse und der Interpretationen unserer Sinne. Kein Wunder also, wenn dabei soviel schief laufen kann.

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