Viel Beten müssen

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betende Hände
© Maria Bosin / pixelio.de

Es ist schon länger eine Frage die mich bewegt, warum Christen so oft möglichst viel, anhaltenden und von möglichst Vielen Gebet erwarten. Ich frage mich, welch ein Gottesbild oftmals hinter den Auffassungen von Gebet steht. Ich habe zumindest kein Bild von unserem Gott, in dem Gott extrem schwerhörig und / oder hartherzig ist. Unsere Bibel sagt sogar, dass Gott uns, so wir in Christus sind, gerne erhören wird.

Matth 6:7+8 (Hoffnung für Alle)
„Leiere deine Gebete nicht herunter wie Leute, die Gott nicht kennen. Sie meinen, Gott würde schon antworten, wenn sie nur viele Worte machen. Nein, euer Vater weiß genau, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn um etwas bittet.“

Jetzt habe ich bei Haso folgendes Zitat gefunden, welches nach meiner Meinung äußerst vielsagend ist:

„Warum müssen Christen immer “viel beten” müssen? Viel beten nützt wenig, solange wenig beten nicht viel nützt.“

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2 Gedanken zu „Viel Beten müssen“

  1. Thanx. Ja das frage ich mich auch manchmal. Hat was extrem forderndes an falscher Stelle. Ich mache das genaue Gegenteil meistens. Wenn mir jemand echt am Herzen liegt, zünde ich eine Kerze an und sage einen Satz, indem ich meine Bitte zusammenfasse. Ich denke, wenn Gott will, so handelt er. Schon bevor wir überhaupt sprechen.
    Ob das besser ist- ich weiß nicht. Es fühlt sich auf jeden Fall für mich richtiger an.
    Beten ist ja eigentlich etwas, was ursprünglich von Gott kommt: Würde er nicht rufen, würde ich auch nicht beten. Ich bete das, wonach er mich ruft.

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