Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert

Lesezeit: 6 Minuten
Einsame Beterin
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Heute reblogge ich einen Artikel von Katha von Dessien mit der Überschrift:
„Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert / Eine Hass – Liebeserklärung an die Kirche.“

„Was redest du da? Die Harry Potter Bücher sind viel besser als die Filme! Sag mir, welche Szene, und ich kann dir genau erklären, wie sie sich vom Original unterscheidet.“ Seit einer Stunde bereits sitze ich hier mit Malte (Name geändert) und diskutiere über Themen, die weit außerhalb meiner Welt liegen. Malte ist Teil von „Unterwegs“, einer Studentengruppe, in der ich mitarbeite: In einem Café in der Stadt können Studenten vorbeikommen zum Lernen, Kaffee trinken, auf den Sofas schlafen, quatschen … und die praktische Liebe Gottes erfahren. Die Menschen, die hier durch die Tür kommen, sind echte Charaktere. Englisch-Enthusiasten, Manga-Fanatiker, vegane Aktivisten, überzeugte Atheisten. Mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihnen Gott vorzuleben, fordert mich unheimlich heraus, über meinen Glauben und das nachzudenken, was ich bisher über Gott weiß. Sie und viele andere sind wie Nadeln in meiner Geschichte, die langsam die „christliche Blase“ meines Lebens und Glaubens zerstechen.

Abgekapselt
Diese Blase ist über viele Jahre gewachsen und zu einer sicheren Wohlfühlzone geworden. Ich habe Gott als liebenden Vater und treuen Freund kennengelernt, weil meine Eltern mir den Glauben praktisch vorgelebt haben. Wir sind mehrmals umgezogen, haben eine Zeit lang im Ausland gelebt. Ich habe die verschiedenen Stationen eines frommen Kindes durchlaufen – von Sonntagsschule über Jungschar bis Jugendkreis –, habe auf vielen Bühnen gestanden, Lobpreis geleitet oder gepredigt. Ich bin bei allen Aktionen dabei gewesen. Statt mich in eine wilde Pubertät zu stürzen,
habe ich die meiste Zeit in der Gemeinde verbracht. Für jede Situation hatte ich einen Bibelvers parat. Viele Menschen haben mich gefördert und mir viel zugetraut, wofür ich ihnen bis heute sehr dankbar bin. Ich habe Gemeinde als eine wunderbare Erfindung kennengelernt, um Gottes Charakter in dieser Welt sichtbar zu machen. Sie kann natürlich auch schnell zum Verhängnis werden: eine Blase, in der ich mich wohlfühle und mit gutem Gewissen die böse Welt da draußen verurteilen kann. Und in den letzten Jahren hat diese Blase ein paar Risse bekommen.

Absturz
Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich in den letzten Jahren im Gottesdienst war. Ich – die Mitarbeiterin, Lobpreisleiterin, Glaubensvorbild, Ermutigerin, Geberin – habe aufgehört, das fromme Spiel mitzuspielen. Es gibt zu viele Sonntage, an denen ich mich mit leeren Händen und leerem Herz zum Gottesdienst gezwungen habe und wütend wieder gegangen bin. Ich bin ernüchtert darüber, wie schnell man plötzlich alleine dasteht. Das letzte Studienjahr ist unerwartet anstrengend für mich, und ich ziehe mich aus vielen Aufgaben zurück. Mir fehlt die Kraft, in Freundschaften zu investieren. Ich brauche Menschen, die in mich investieren, doch so viele Freunde bleiben stumm. Für viele bin ich uninteressant, wenn ich nicht mehr gebe, sondern nur sein kann. Mein Bild von mir selbst und Freundschaft ist erschüttert. Ich bin frustriert darüber, dass vieles an der Oberfläche bleibt, obwohl wir uns als „Familie“ bezeichnen. Das bedeutet doch, Feste zu feiern, aber auch Stürme gemeinsam auszuhalten. Als sich das Leben von seiner dunklen Seite zeigt, beginne ich, an dem zu zweifeln, was ich über mich, Gott und andere Menschen weiß. Scheinbare Glaubensüberzeugungen klingen plötzlich wie hohle Phrasen. Wenn ich versuche, diese Fragen mit anderen Christen zu teilen, bekomme ich oft nur ein „ich bete für dich“ oder „vertrau einfach auf Gott“ als schnelle Antwort. Wer lässt sich schon gerne auf unangenehme Fragen ein, die an deinem bisherigen Fundament rütteln?

Gemeinde als Performance
Ich bin erstaunt über die Undurchlässigkeit dieser Blase, in der viele von uns leben. Ich lerne Menschen von „da draußen“ kennen; Menschen wie Malte bei „Unterwegs“, die weit außerhalb meiner Welt leben und mir dennoch mehr Liebe, Interesse, Hilfsbereitschaft und Offenheit entgegenbringen als so manch andere, die sich „Christen“ nennen. Welches Recht habe ich eigentlich, sie nach meinen „christlichen“ Maßstäben zu beurteilen – und oft auch zu verurteilen? Ich bin verärgert darüber, dass der perfekte Rahmen oft wichtiger ist als die Menschen, die durch unsere Tür kommen. Noch ein Meeting, noch ein tolleres Event. Im Gottesdienst geht es um Entertainment mit einer aufwändigen Lichtshow, Worshipkonzert und einer „Message“ in hipper Sprache von einem Hipsterpastor, der von einem iPad abliest. Jeder ist herzlich willkommen – solange er das perfektionistische Spiel mitspielt. Gemeinde wird für mich immer mehr zu einer Performance, die ich nicht mehr mitmachen möchte. Also gehe ich. Ich stürze in ein Loch, als ich merke, wie sehr mich Kirche und Gemeinde geprägt haben. Mich plagt das Gewissen, weil ich mich nicht mehr wie ein „guter Christ“ verhalte, der Bibel liest, regelmäßig betet und sich in der Gemeinde einbringt. Gleichzeitig hinterfrage ich genau diese Rituale: Sind sie zu meinem Gott geworden? Kenne ich Gott denn eigentlich oder folge ich bloßen Formen, die ins Nichts führen? Wenn ich tief in mich hineinhöre, habe ich Angst, dass ich mich selbst verliere und am Ende mit leeren Händen dastehe.

Die Blase ist geplatzt
Verliere ich jetzt meinen Glauben? In dieser Zeit überrascht Gott selbst mich an Orten und in Situationen, wo ich ihn bisher nicht erwartet hätte. In den gewöhnlichen Geschichten des Alltags taucht er auf und zeigt mir, dass er größer, tiefer und unerwarteter ist als alles, was ich bisher von ihm wusste. An einem kalten Februarmorgen fahre ich mit der Bahn zur Arbeit. Es ist noch dunkel und die meisten Mitfahrer schlafen. Während der Zug durch die Dunkelheit schleicht, geht im Neckartal die Sonne auf. Erste Lichtstrahlen brechen durch den Nebel und erhellen die Nacht. Bäume und der Fluss werden sichtbar, in der Ferne ragt ein Schloss auf, Dunst steigt von den Feldern empor. Ich sitze sprachlos da und kann einfach nur zusehen. Alles ist so friedlich, ich bin wach und darf diesen Morgen erleben. Es ist ein Geschenk des Himmels. Plötzlich höre ich Gott in mir flüstern: Das bin ich. Ich bin hier. Ich begegne dir, auch und gerade, wenn du es nicht erwartest. Und so trete ich aus dieser scheinbar sicheren Blase heraus und wage die ersten Schritte aufs offene Meer. Ich fühle Freiheit, dass ich nichts tun muss, aber ausprobieren darf. Ich finde Ruhe in der Erkenntnis, dass ich nicht auf alle Fragen eine Antwort haben muss und am Ende jemand anderes Richter sein wird. Wie bei einer Zwiebel ziehe ich Schichten meines Glaubens ab und lasse falsche Überzeugungen los. Ich fasse Mut und erzähle von meinen Fragen und Zweifeln. Auf dieser Reise treffe ich andere Frokis (fromme Kinder), die so sehr mit ihrem Glauben kämpfen und dennoch einen so großen Hunger nach Spiritualität und Dazugehören haben. Ich lerne, Menschen und ihre Geschichten zu schätzen, egal wie sehr sie sich von meiner eigenen unterscheiden. Unerwartete, neue Begegnungen mit Gott wecken in mir wieder den Wunsch, Gott mit anderen zu suchen, zu entdecken und zu feiern. Und so wage ich es und gehe zurück, zurück in die Kirche. Mein Gottesdienst ist die Gemeinschaft mit Freunden, die durch schwere Zeiten gehen. Es fallen keine großen Worte. Wir schweigen, wir weinen, wir kämpfen. Wir warten, bis ein stiller Friede in unseren Herzen einzieht. Mein Gebet ist oft nur ein „Herr, erbarme dich“, wenn mir angesichts des Lebens und seinen Herausforderungen die Worte fehlen. Ich lerne, ehrlich mit Gott zu sein, auch wenn dabei keine schönen Worte herauskommen. Meine Liturgie ist teilweise überraschend, teilweise altbekannt. Ich finde Gott in wohlvertrauten Bibelversen, alten Kirchenmelodien oder Liedern aus dem Radio wieder. Ich höre seine Stimme in den Worten anderer oder tief in meinem Herzen. Mein Lobpreis sind wunderbare Abende mit gutem Essen und Gemeinschaft, wenn wir uns am Tisch austauschen, was Gott in unserem Leben tut, so klein es auch sein mag. Mein Glaube heißt, das Leben als Ganzes zu umarmen, mit allen hellen Momenten und dunklen Schatten. Meine Gemeinde ist dort, wo mir Gott begegnet. Im Café, in der Bahn, bei der Arbeit, in der Stille. In den Geschichten des Alltags, in denen Menschen ihre leeren Hände ausstrecken und von Gott reich beschenkt werden. Hier draußen ist er bereits am Werk – und genau dort möchte ich ihn finden.

Von Katha von Dessien / Ihr Blog: „This.is.Katha

(gefunden auf: jesus.de– Mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

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10 Gedanken zu „Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert“

  1. Also.
    Mir helfen nur noch die Briefe von Paulus.
    Das Bodenbeständige, Gehalt-/, liebe-/ sowie kraftvolle Evangelium 😉
    Die Heutigen Christen sind mir meist zu lau.

    1. Hallo Gast.
      Wozu man eine solche Anmerkung anonym und mit falscher Emailadresse verfassen muss, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber gut.
      Ist dir evtl. schon mal der Gedanke gekommen, dass gerade solche Christen, denen alle anderen „zu lau“ in ihrem Glaubensleben sind, einen nicht unerheblicher Grund darstellen, dass nicht wenige an der „Gemeinde“ frustrieren? An all diesen Ansprüchen, die selbst von den Anspruchsstellern eben nicht authentisch gelebt werden? Was bitte meinte wohl Jesus mit dem Vorwurf im Sendschreiben an Laodizea, wenn er dort von „lau“ spricht? Halbherzig im Ausleben der Gebote? Oder eben halbherzig in der gelebten Liebe, welche sich aus der Beziehung zu Gott speisen sollte?

  2. „Wie bei einer Zwiebel ziehe ich Schichten meines Glaubens ab und lasse falsche Überzeugungen los.“

    Schönes Bild. Aber wie viele Schichten muss man abziehen? Wie viele darf man überhaupt abziehen? Schält man die Zwiebel vielleicht am Ende so lange, bis man feststellt, dass nichts mehr übrig ist? Was ist dann?

    „Die Menschen, die hier durch die Tür kommen, sind echte Charaktere. Englisch-Enthusiasten, Manga-Fanatiker, vegane Aktivisten, überzeugte Atheisten. Mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihnen Gott vorzuleben, fordert mich unheimlich heraus, über meinen Glauben und das nachzudenken, was ich bisher über Gott weiß. Sie und viele andere sind wie Nadeln in meiner Geschichte, die langsam die „christliche Blase“ meines Lebens und Glaubens zerstechen.“

    Sehr bemerkenswerter Abschnitt. Wie viele Christen setzen sich solchen Situationen aus? Wie viele haben dafür überhaupt die geeigneten sprachlichen Mittel? Oder ist Sprache gar nicht das geeignete Mitte und es dieses „Gott vorleben“, was überzeugt?

    1. Schält man die Zwiebel vielleicht am Ende so lange, bis man feststellt, dass nichts mehr übrig ist? Was ist dann?

      Dann stellt man fest, das man sich selbst etwas vorgemacht hat und geht idealerweise auf die Suche nach echtem Glauben / einem echten Leben mit Gott.
      Viele würden wohl bei einer ehrlichen intensiven Überprüfung dessen, was sie als ihren Glauben verstehen, feststellen, dass sie lediglich ein religiöses Konstrukt haben und eben keine gelebte Beziehung zum lebendigen Gott.

      Du fragst:

      Wie viele Christen setzen sich solchen Situationen aus?

      Gegenfrage: Setzt du dich dem aus?

  3. „Dann stellt man fest, das man sich selbst etwas vorgemacht hat und geht idealerweise auf die Suche nach echtem Glauben / einem echten Leben mit Gott.“

    Oder man macht es wie Ryan Bell, probiert es mal mit einem Jahr ohne Gott und bleibt dabei.

    „Gegenfrage: Setzt du dich dem aus?“

    Mal überlegen. So institutionalisiert wohl nicht. Praktisch hatte ich etwas in der Art gestern abend (und nicht zum ersten Mal) in einem Gespräch mit meiner Frau (katholisch, kirchenfern, Ingenieurin), die mit dem ganzen theoretischen Überbau erklärtermaßen nichts anfangen kann, mit naivem Glauben auch nicht, aber in punkto tätiger Nächstenliebe wohl besser abschneidet als ich.

    Auf der anderen Seite erlebe ich mich nicht so sehr als Teil der einer christlichen Filterblase. Eher passiert es mir, dass mein christliches Gegenüber es meinem Eindruck nach nur mühsam vermeiden kann, mir ganz offen das Christentum abzusprechen, weil ich nicht an Wunder glaube, die hart gegen naturwissenschaftliche Erkenntnisse verstoßen.

  4. Oder man macht es wie Ryan Bell, probiert es mal mit einem Jahr ohne Gott und bleibt dabei.

    Das habe ich ja hier besprochen:
    https://katalyma.wordpress.com/2015/01/13/warum-manche-den-glauben-an-gott-verlieren/

    Per Definition ist ein Wunder etwas, was gegen die naturwissenschaftliche Erkenntnisse Verstößt. Sonst wäre es ja keins 😉 Und ein Gott, der solchen unterworfen ist, wäre auch kein Gott. Da, nach der Botschaft der Bibel, Gott die Naturgesetze erst geschaffen hat, steht Er natürlich über oder außerhalb von diesen. Was ist wohl schwerer? Die Naturgesetze erschaffen oder Dinge zu tun, die darüber hinaus gehen?

    Na denn, beweg dich mal raus aus deiner christlichen Filterblase. Im schlimmsten Fall wirst du feststellen, dass dein Glaube niemals einer war. Im besten Falle wirst du im Leben mit Gott bestärkt werden.

    1. „Per Definition ist ein Wunder etwas, was gegen die naturwissenschaftliche Erkenntnisse Verstößt. Sonst wäre es ja keins Und ein Gott, der solchen unterworfen ist, wäre auch kein Gott.“

      Ein Argument, das ich immer mal wieder höre und das mich überhaupt nicht überzeugt. Für mich beruht es auf einem grundlegenden Missverständnis, was Naturgesetze sind. Näheres dazu hier.

      https://schwerglaeubiger.blogspot.de/#!/2016/01/gefangener-der-naturgesetze.html

    2. Ein Argument, das ich immer mal wieder höre und das mich überhaupt nicht überzeugt. Für mich beruht es auf einem grundlegenden Missverständnis, was Naturgesetze sind.

      Manchmal weiß ich nicht, wie man adäquat auf sowas reagieren soll.
      Du meinst also, dass der Macher der Naturgesetze, welcher naturgemäß dafür außerhalb eben dieser stehen muss, somit unter diesen gebunden ist? Also ist ein Aquariumsbesitzer auch nur ein Fisch, weil der Fisch nicht fähig ist, über das Wasser hinaus zu denken? (Humpelt etwas, bringt aber den Aspekt auf den Punkt)
      Einordnen kann ich ein solches Denken unter den hilflosen Versuch von Menschen Gott auf dasselbe Niveau zwingen zu wollen, damit der Mensch gegenüber Gott massiv aufgewertet wird und der Mensch nicht weiter Erlösungsbedürftig sein muss. Man zwingt quasi Gott innerhalb des eigenen Vorstellungsvermögens, damit Mensch sich nicht länger gegenüber diesem, das Denkvermögen weit überragende, Wesen rechtfertigen muss.
      Klar, kann man nachvollziehen. Etwas sehr naiv, aber hat zumindest jahrhundertlange Tradition. Die Psychologie hat dafür auch ein Verständnis. Da wird sowas unter Verdrängung oder Realitätsverschiebung, u.ä. einsortiert.

      Ok, dann wird zumindest deutlich, warum dein Glaube nicht bestehen kann. Nicht als mystisches Irgendetwas, sondern als Vertrauensverhältnis zu dem lebendigen Gott. Denn dein Gott, den du dir bastelst, gibt es nicht. Du wirst dich dann wohl entweder doch auf den Gott einlassen müssen, der nun mal da ist oder du bleibst lieber bei etwas Religiosität oder wendest dich von der Glaubensfrage ganz ab. In Etwa so wie Ryan Bell, der weder früher noch heute sich Gott gestellt hat oder stellen will. Du kannst dir sicher sein, auf eine große Menge Gesinnungsgenossen zu stoßen. Doch an Gott ändert das alles nichts. Wenn du Ihm tatsächlich begegnen willst, wirst du Ihm so begegnen müssen, wie Er nun einmal ist und nicht deinem Wunschbild von Ihm.

  5. „Manchmal weiß ich nicht, wie man adäquat auf sowas reagieren soll.“

    Das merkt man. Es ist dir im konkreten Fall auch nicht gelungen.

    „Du meinst also, (…)“

    Nein. Du hast einfach meinen Punkt nicht verstanden. Im Übrigen ist das beliebter rhetorischer Trick: Aussage des anderen umformulieren und entstellen, dann gegen diese entstellte Aussage argumentieren oder polemisieren.

    Anschließend schießt du ein kleines Arsenal von Herabsetzungen auf mich ab: „hilfloser Versuch“, „etwas sehr naiv“, „Verdrängung“, „Realitätsverschiebung“. Zur Sache trägt das alles nichts bei.

    „Ok, dann wird zumindest deutlich, warum dein Glaube nicht bestehen kann.“

    Darüber steht dir kein Urteil zu.

    Dein Blog sieht ganz interessant aus, und der Spruch aus Phil 3,12 gefällt mir gut. Es gäbe sicher auch Anknüpfungspunkte für die eine oder andere Diskussion. Da ich mir mit inzwischen Mitte 50 selbst aussuche, von wem ich mir die Welt erklären lasse und keinerlei Neigung zu Masochismus habe, wird das wohl nichts.

    1. Jo, solche Reaktionen kenne ich auch zur Genüge. Ich denke mal, ich hab ins Schwarze getroffen 😉
      Es liegt bei dir, was du mit dem machst, was ich auf deine Argumentation erwidert habe. Ähnliches wirst du wohl an Argumentation auch von Anderen schon erfahren haben.
      Auf hypothetische Diskussionen über ein stark reduziertes Gottesbild habe ich auch keine Lust. 🙂

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