Jeder Bundesbürger ein Organspender?

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Noch in diesem Jahr will der Bundestag ein neues Transplantationsgesetz verabschieden und damit die Spendebereitschaft erhöhen. Die Frage lautet: Wie sollen die Bürger zu einer Entscheidung bewegt werden? An diesem Mittwoch (also heute) beschäftigen sich der Gesundheitsausschuss des Bundestages und die Gesundheitsminister der Länder mit dem Thema Organspende.

Wie man z.B. auf evangelisch.de nachlesen kann, geht es in der Debatte um die „Zustimmungslösung“, die „Entscheidungslösung“ und die „Widerspruchslösung“.
Zitat:
„Momentan gilt in Deutschland die Zustimmungslösung. Danach muss jeder, der Organe spenden will, das schon zu Lebzeiten mit einem Spenderausweis dokumentieren. Anderenfalls entscheiden die Verwandten. Diese lehnen jedoch häufig im Moment der Todesnachricht eine Spende ab. Bei der Entscheidungslösung werden alle Bürger gefragt, ob sie Organe spenden wollen oder nicht. Bei der Widerspruchslösung gilt die Zustimmung zur Organspende nach dem Tod als erteilt, wenn man ihr nicht ausdrücklich widerspricht. „Jeder Bundesbürger ein Organspender?“ weiterlesen

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Der Papst im Bundestag?

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Eine aufgeregte Diskussion hat die Ankündigung ausgelöst, dass dem Papst Benedikt als erstes Kirchenoberhaupt im Bundestag eine Redezeit angeboten würde. Diese sei im Rahmen seines Besuchs in Deutschland für den 22. September angesetzt.
Das ärgerte den SPD-Bundestagsabgeordneten Rolf Schwanitz, der einen Textentwurf mit der Bitte um Unterzeichnung an alle 146 Abgeordnete verschickt hatte. Er befürchtet Schlimmes:
„Die Rede sei mit dem „Grundsatz der religiösen Neutralität des Staates unvereinbar“. Der Bundestag werde als „schmückendes Beiwerk missbraucht“, das Parlament sei aber kein Ort der „religiösen Missionierung“. Mit dem Papst trete zum ersten Mal ein Gast an das Rednerpult, der die „Mehrheit der Deutschen für verdammungswürdig hält“, schreibt Schwanitz, der auch Sprecher der Arbeitsgruppe „Laizisten in der SPD“ ist.“ (Quelle RP-Online)

Natürlich stehen verschiedenste Politiker dagegen auf und halten eine solche Meinung für einen Affront und einen Eklat. „Der Papst im Bundestag?“ weiterlesen

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Salafisten in Mönchengladbach VIII

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Der Druck auf die Salafisten in Mönchengladbach ist wohl zu groß geworden, denn der Verein „Einladung zum Paradies“ wird aufgelöst. So zumindest der Vorsitzende Sven Lau beim letzten Freitagsgebet des EZP am vergangenen Freitag.

Die Bürgerinitiative / W. Schultz ist darüber aber nicht wirklich begeistert, denn Pierre Vogel und Sven Lau haben die Salafiten aufgerufen sich an verschiedensten Orten in kleinen Gruppen in Privatwohnungen zu versammeln. W. Schultz, in völliger Unkenntnis der  rechtlichen Lage in Deutschland, ist davon überzeugt, dies sei Verfassungswidrig. Aber gut, wer das lockere Treffen zum Smalltalk vor und nach Veranstaltungen auf dem Bürgersteig oder auf an der Straße angrenzende Privatgrundstücken als anmeldungspflichtige Demonstrationen einordnet, wird auch anderes nicht besser wissen.

Der Verfassungsschutz sollte eigentlich über die Entwicklung nicht glücklich sein – zumindest dann nicht, wenn er die Salafisten weiterhin unter Beobachtung stellen will. Denn in diversen Ländern kann man an den dort verfolgten christlichen Gemeinden sehen, dass unorganisierte Hausversammlungen selbst dann nicht zu überwachen sind, wenn man solche Gewaltmethoden wie in China über Jahre hinweg anwendet um diese Treffen  zu verhindern. „Salafisten in Mönchengladbach VIII“ weiterlesen

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Psychologie des antireligiösen Affektes

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Univ.-Doz. Dr. Dr. Raphael M. Bonelli aus Wien macht sich in der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ als Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Gedanken zu der Frage, woher die zunehmende Religionskritik in der westlichen Welt unserer Zeit kommt. Sein Ansatz kommt aus seinem Hintergrund als Anhänger der Lehren Sigmund Freuds. Daher sucht er eine Antwort auf dem Gebiet des Narzissmus.

Zitat aus „Die Tagespost“:
„Warum genau finden es manche Zeitgenossen so auffallend irritierend, wenn andere glauben? Wieso ist es für sie so schmerzhaft, wenn eine gottesfürchtige Muslimin ein Kopftuch trägt? Was kann so bedrohlich daran sein, wenn bibeltreue Christen dem politisch korrekten Mainstream widersprechen? Warum empört man sich, wenn Menschen das katholische Lehramt für wahr halten und ihr Leben danach ausrichten? …..
Wie läuft der unbewusste Psychomechanismus ab, von der ersten Emotion bis hin zum Mord? Wie tickt die antireligiöse Psyche? …. „Psychologie des antireligiösen Affektes“ weiterlesen

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Salafisten in Mönchengladbach VII

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Es ist relativ ruhig um die Salafisten in Mönchengladbach geworden. Wie ich es im letzten Beitrag schon aufzeigte, haben sich die Aktivitäten rund um Pierre Vogel auf andere Städte verlagert. Keine der Versuche durch Behörden die Auftritte von ihm zu verhindern waren letztlich wirksam. Immer wieder mussten Gerichte aufzeigen, dass Stadtbeamtete weniger Ahnung von freiheitlicher Demokratie haben, als man es von ihnen erwarten sollte.

Pierre Vogel war zweimal in Begleitung äußerst fragwürdiger Prediger, von dem einem sogar nach dem Auftritt ein Einreiseverbot nach Deutschland ausgesprochen wurde.  Auch wenn die Inhalte der Reden harmlos erscheinen mögen, bildet diese islamische Subkultur den Nährboden für Intoleranz, Gewalt und Terror – und zwar sowohl bei den islamistischen Moslems, als auch bei ihren Gegnern.

Dieser Nährboden für Gewalt findet auch in mehreren vermutlichen Brandanschlägen auf die Moschee der Salafisten in MG seinen Ausdruck. Natürlich gibt es nun auch so Einige aus den Stammtischfraktionen, die genau wissen wollen, „Salafisten in Mönchengladbach VII“ weiterlesen

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