Warum manche den Glauben an Gott verlieren

Lesezeit: 7 Minuten
© Charly Lücker
© Charly Lücker

Vor einem Jahr entspann sich unter Christen eine Diskussion über ein Experiment, welches der amerikanische Expastor Ryan Bell öffentlich im Internet begann. Dazu hat er einen speziellen Web-Blog gestartet:  yearwithoutgod. Er wollte das Experiment wagen, ein Jahr wie ein Atheist zu leben. Nun ist das Jahr herum und die kaum erstaunliche Nachricht erreicht den interessierten Leser, dass dieser Expastor nun auch ein Exchrist ist. Er beschreibt sich nun als „Humanisten und agnostischen Atheisten“.

Warum wundert mich das nicht und warum war schon bei Beginn dieses Experiments sehr wahrscheinlich, was am Ende dabei herauskommen würde?
Um das herauszustellen, müssen wir uns die Gesamtsituation Bells genauer anschauen. Das bietet sich hier an, da er selbst diese Informationen freizügig auf seinem eigenen Blog dargestellt hat. Dabei werden wir feststellen, dass sein Beispiel exemplarisch für viele Christen steht, welche in bestimmten Situationen mit ihrem Glauben an Gott mächtig hadern oder ihn gar verlieren.  Dennoch werden wir alle Beweggründe Ryan Bells hier auch nicht nachvollziehen oder bewerten können oder wollen. Seine Geschichte bietet sich einfach nur an, Faktoren zu betrachten, die viele Glaubensabfälle zumindest nachvollziehbar machen. „Warum manche den Glauben an Gott verlieren“ weiterlesen

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Beta-Tiere in der Gemeinde

Lesezeit: 4 Minuten
© Gerald 1311 / Flickr.com

Haben sie schon einmal erlebt, dass in einer Gruppe immer dann, wenn ein Leiter / Alpha-Tier von einem Dritten angegriffen oder auch nur offen kritisch hinterfragt wird, sich ganz schnell andere Gruppenmitglieder schützend vor den Leiter stellen und den „Aggressor“ angehen? Nein? Na, dann haben sie wohl nur nicht richtig hingesehen – oder?

Wovon rede ich?
Unter Rudeltieren wie z.B. den Wölfen, herrschen in der Regel klare Rangstrukturen, strenge Hierarchien. An der Spitze stehen die Alpha-Tiere. Denen folgen die Beta-Tiere und so geht es weiter bis zu dem Omega-Tieren. (siehe Wikipedia) Diese Rangfolge wird durch Rituale und Kämpfe ausgefochten. Die Alpha-Tiere stehen ganz oben und sind in der Regel die stärksten Tiere des Rudels. Unter ihnen stehen die Beta-Tiere, welche beständig ihren Rang im Rudel bewahren müssen. Das tun sie, indem sie gegenüber dem Alpha-Tier ein devotes (unterwürfiges) Verhalten aufzeigen. Unter Wölfen gehört z.B. das Speichellecken zu diesen Unterwerfungsritualen. Die unter ihnen stehenden Gamma-Tiere beißen sie weg.
Tiere, die sich solchen Rangordnungen nicht unterwerfen, müssen entweder zum Alpha-Tier aufsteigen oder das Rudel verlassen. „Beta-Tiere in der Gemeinde“ weiterlesen

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Lord of the Dance

Lesezeit: 3 Minuten
Taenzer
© Charly Lücker

Wayne Jakobsen und Brad Cummings geben in ihren aktuellen Podcast: „Relaxing into His Love“ ein sehr anschauliches Bild davon, was Nachfolge Jesu bedeutet.

Einer der Beiden (ich kann sie so schlecht auseinander halten) erzählt:
Er und seine Frau wurden von ihrer Tochter gebeten, auf ihrer Hochzeitsfeier mit dem Brautpaar den Eröffnungstanz zu machen. Nun waren aber Beide Nichttänzer. Daher begaben sie sich zu einer Tanzschule und lernten fleißig. Schließlich waren sie soweit zumindest die Technik zu beherrschen. So tanzten sie zwar technisch annehmbar, aber Tanz konnte man dies noch nicht nennen.
Da kam der Tanzlehrer hinzu, klopfte die Frau ab und begab sich mit ihr auf die Tanzfläche. Er sagte zur Frau: „Entspannen sie sich!“ Dann legten sie zusammen einen geradezu erstaunlichen Tanz hin.
Als er die Frau zurückführte sagte der Tanzlehrer zu Beiden: „Nur einer muss wissen wie man richtig tanzt. Der Andere muss sich nur führen lassen.“

Dies bezogen sie nun auf die Nachfolge Jesu.
Auch hier ist es nur wichtig, dass Jesus weiß, wie der Tanz des Lebens richtig funktioniert. Wir sind herausgefordert uns durch Jesus führen zu lassen. Dazu ist es notwendig, dass wir eng mit IHM zusammentanzen und Jesus vertrauen. „Lord of the Dance“ weiterlesen

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Die Suche nach dem persönlichen prophetischen Wort

Lesezeit: 7 Minuten
betende Hände
© Maria Bosin / pixelio.de

Gott hat seinen Jüngern unter anderem die prophetische Gabe gegeben – nicht allen aber doch auch nicht wenigen. Das tat er aus guten Gründen. Nach meiner Überzeugung ist Gott auch heute noch in dieser Art in seinem Leib aktiv. Und ich stimme dem Wort zu:
1 Thessalonicher 5:19 Den Geist löscht nicht aus! 20 Weissagungen verachtet nicht, 21 prüft aber alles, das Gute haltet fest! (rev. Eelb.)

Neben dem, dass Gott zu seiner Gemeinde auch durch die prophetische Gabe redet, finden wir auch, dass er zu einzelnen Menschen persönlich so durch Dritte redet. Gott will mit uns in einen dynamischen Dialog treten und dazu wählt er verschiedene Wege. Eine sehr schöne Sache, will ich meinen.

In den vielen Jahren (nahezu 30 nun) in denen ich mit der konkreten Umsetzung „Die Suche nach dem persönlichen prophetischen Wort“ weiterlesen

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