Auch in diesem Jahr 2021 wird es wieder nur ein eingeschränktes Weihnachtsfest geben können. Immer noch bestimmt der Covid-Virus unser gemeinschaftliches Leben. So manchem schwindet die Hoffnung. Doch immer noch ist Gott da, welcher seine Zusage für uns nicht verändert hat.
Ich stöberte mal wieder auf Theoradar – Themen der christlichen Blogosphäre nach neuen Blogbeiträgen in christlichen Blogs. Dabei stieß ich auf die Predigtserie von Pastor Jonas Goebel, „Eine vorhimmlische WG“.
Zitat: „Meine Freundin und ich haben zwei neue Mitbewohner im Pastorat: Martin Luther und Jesus. Ich berichte regelmäßig aus unserem WG-Leben!“.
Das sind kurze Predigten, zwischen ca. 15 – 20 Minuten lang, die als Kurzgeschichten gestaltet, Tiefe haben und wirklich unterhaltsam sind.
Wie immer gilt bei solchen Empfehlungen: Der Autor haftet für seine Worte. Dass man immer in allem übereinstimmt, ist nicht zu erwarten.
Viel Spass damit 🙂
Es gibt eine neue Videoclipreihe von glaub-schon.de. Dieses Mal geht es in sieben Videoclips um den, von den Toten auferstandenen Lazarus. Damit verbunden um Fragen rund um den Tod und was danach kommt. Die neue Serie heißt „Totenschein“ und startet am 15.11.2021. An jedem weiteren Tag dieser Woche folgt jeweils ein neuer Clip. „Lazarus war vier Tage tot. Der Totenschein wurde ausgestellt und die Behörden informiert. Nun taucht er auf einmal wieder auf und behauptet, dass er vom Tod auferweckt wurde“, so der Initiator Reiner Straßheim.
(Erst wenn sie das Video anklicken, wird es von youtube geladen und Daten werden gesendet. Mit dem anklicken des Videos, stimmen sie dem zu. Dazu die Datenschutzerklärung von Google)
In der Serie „Einhundert“ von Deutschlandfunk-Novawird die Geschichte einer jungen Christin berichtet, die zusammen mit ihrem Mann durch Höhen und Tiefen in Bezug auf ihren Kinderwunsch ging. (Hier der Link.)
Eine bemerkenswerte Geschichte, die vieles im Hörer bewegen kann. Mich hat die Geschichte bewegt. Aber nicht nur die Geschichte an sich, sondern auch der Fakt, dass diese so im öffentlich rechtlichen Rundfunk berichtet wird. Der ja nicht immer dafür bekannt ist, über Glauben wirklich positiv zu berichten.
Aus diesem Grund möchte ich meine Leser ermutigen, „Wenn Gott dich herausfordert – eine Familiengeschichte“ weiterlesen
Letztes Wochenende war ich nach langen Jahren mal wieder in der Großstadt im Norden, wo ich dereinst 1980/81 in einer freikirchlichen Gemeinde meinen Zuvieldienst geleistet habe. Am Sonntag habe ich den Gottesdienst dort besucht, also zumindest das, was heute dort als Gottesdienst bezeichnet wird. Begleitet wurde ich von einem alten Freund, der selbst auch schon über 20 Jahre nicht mehr dort war.
Ich habe keinen Gottesdienst in der Art erwartet, wie wir ihn noch von früher her kannten. Da diese Gemeinde wöchentlich TV-Gottesdienste ausstrahlt, hatte ich eine Ahnung, was uns erwarten würde. Tatsächlich habe ich meine Erwartungen nicht sehr hoch angesetzt. Dass diese dennoch derart untertroffen wurden, war mir nicht klar. „Gottesdienstschock“ weiterlesen
Vor einigen Jahren gab es die Initiative eines Täufernetzwerks, dem ich mich auch anschloss. Hier bieten freie christliche Täufer an, Christen, die sich taufen lassen wollen, zu taufen.
Dieses Angebot ergab sich für mich in der Auseinandersetzung mit Hausgemeinden und der Einfachen-Gemeinde. Entgegen der Auffassung vieler Denominationen sehe ich die Taufe nicht als Erlösungsakt und auch nicht als automatischen Eintritt in eine Gemeinde / Kirche an. Sie ist vielmehr das symbolische, öffentliche Bekenntnis dafür, dass ein Mensch sich als Sünder und Jesus als Erlöser erkannt hat, dass er sein Leben ganz Gott unterstellt und Ihm nachfolgen will. Die Taufe symbolisiert die „Taufangebot und Täufernetzwerk“ weiterlesen
Das erste Mal erlebte ich Diplompsychologin Hanne Baar bei unserer Seelsorgeschulung von IGNIS. Ihre Art zu denken und zu lehren sprach mich sofort an. In ihren vielen Büchern ist diese Art zu denken gut nachvollziehbar.
Ich erlebte sie als einen besonderen Menschen. Nicht immer einfach, was auch gut so war.
In der Folge traf ich sie immer wieder mal auf den IGNIS-Jahrestagungen. Es war für mich ein Gewinn, wenn ich mit ihr sprechen konnte. Unser letzter Austausch ging über mein Buch. Ihre Kritik, als erfahrene Buchautorin, war mir wichtig.
Nun erfahre ich, dass sie verstorben ist. Und ich bedauere, nicht mehr Austausch mit ihr gehabt zu haben. Hanne, du warst ein Segen, eine Herausforderung, in der Art deines Denkens eine Bereicherung. I will miss you.
*Update*
Ich habe schon oft bemängelt, dass Christen sich zu sehr um ihre Gemeindeprogramme und zu wenig um konkrete Hilfe für Menschen am Ort kümmern. Gerade die Coronakrise hat dies sehr deutlich gemacht. Es wurde und wird mehr Energie und Manpower aufgebracht, um Gottesdienste online anbieten zu können, als Gemeinde im Sinne Jesu zu leben.
Doch nun ist eine christliche Initiative entstanden, die echte Hilfe zumindest verspricht: gratishilfe.org
Auf dieser Plattform ist es möglich, sich als Helfer in verschiedenen praktischen Hilfebereichen einzutragen. Zitat: „Bei GratisHilfe engagieren sich Christen ehrenamtlich, damit Menschen ganz praktisch und unkompliziert vor Ort Unterstützung finden. Mit GratisHilfe möchten wir leben, was wir glauben und Gottes Liebe praktisch erfahrbar machen. Deshalb ist unsere Hilfe kostenlos und auch sonst an keine Bedingungen geknüpft.“
Hinter der Initiative stehen einige christliche Organisationen unter der Trägerschaft der Evangelischen Allianz.
Zu Weihnachten gab es schon eine Kurzvideoreihe. (Ich habe sie hier vorgestellt.) Aktuell gibt es zu Pfingsten eine weitere Kurzvideoreihe: „Die Pfingst-Therapie“. Von Himmelfahrt bis Pfingsten erscheinen auf Glaub Schon jeden Tag ein neues Kurzvideo.
Der Inhalt wird von Pro so beschrieben: Der aufstrebende Therapeut Dr. Lukas eröffnet mitten im Herzen einer Großstadt seine eigene Praxis … Allerdings will die Praxis nicht so richtig anlaufen. Lediglich zwei Klienten hat Dr. Lukas gewinnen können. Der Eine, Thomas, ist ein notorischer Zweifler, an dem der Therapeut fast selbst verzweifelt, und die Andere, Maria, behauptet die Mutter Gottes zu sein und scheint kurz vor einem Burnout zu stehen. Ein entscheidender Tipp einer Kollegin und ein Weltereignis verändern alles. Unverhofft gerät Dr. Lukas mitten in das Pfingstchaos, das ihn und seine Couch nicht mehr zur Ruhe kommen lassen wird.
Hier der Trailer des Projekts:
(Erst wenn sie das Video anklicken, wird es von youtube geladen und Daten werden gesendet. Mit dem anklicken des Videos, stimmen sie dem zu. Dazu die Datenschutzerklärung von Google)
Auch zu Ostern gab es ein solches Projekt, welches hier nachzusehen ist: Osterzeitreise
Im Dezember 2019 startete die Podcastserie der „Zeit“ „Unter Pfarrerstöchtern“.Gestaltet wird dieser 14-tägige Podcast von den beiden Töchtern des evangelischen Pfarrers Georg Rückert: die stellvertretende Chefredakteurin der „Zeit“ und ehemalige Gerichtsreporterin, Sabine Rückert mit ihrer Schwester, der evangelischen Theologin Johanna Haberer. „Wir unterhalten uns über unsere Kindheit und machen uns in guter lutherischer Weise als Protestantinnen unsere Gedanken über die Bibel heute“, sagte Rückert dem Evangelischen Pressedienst. Sabine Rückert kam auf die Idee, als sie zu Gast in der Satire-Sendung „Neo Magazin Royale“ von Jan Böhmermann war. Im Gespräch fiel ihr auf, wie lückenhaft das Bibelwissen heute allgemein geworden ist. Spontan spielte sie mit dieser Idee und erhielt im Nachhinein eine gute Anzahl positiver Rückmeldungen >– gerade von Menschen, die weder getauft noch in der Kirche sind, sagte Rückert. Viele Leute wüssten nicht, was in der Bibel steht, würden sich aber gerne besser damit auskennen. „Für eine Nation, die sich dem christlichen Abendland zurechnet, ist das ein ernüchterndes Ergebnis“, sagte Rückert. Die Bibel sei für viele eher sperrig zu lesen oder sie werde über die Kirche recht langweilig verkündet. „Da setzen wir an“. <