Psychologie des antireligiösen Affektes

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Univ.-Doz. Dr. Dr. Raphael M. Bonelli aus Wien macht sich in der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ als Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Gedanken zu der Frage, woher die zunehmende Religionskritik in der westlichen Welt unserer Zeit kommt. Sein Ansatz kommt aus seinem Hintergrund als Anhänger der Lehren Sigmund Freuds. Daher sucht er eine Antwort auf dem Gebiet des Narzissmus.

Zitat aus „Die Tagespost“:
„Warum genau finden es manche Zeitgenossen so auffallend irritierend, wenn andere glauben? Wieso ist es für sie so schmerzhaft, wenn eine gottesfürchtige Muslimin ein Kopftuch trägt? Was kann so bedrohlich daran sein, wenn bibeltreue Christen dem politisch korrekten Mainstream widersprechen? Warum empört man sich, wenn Menschen das katholische Lehramt für wahr halten und ihr Leben danach ausrichten? …..
Wie läuft der unbewusste Psychomechanismus ab, von der ersten Emotion bis hin zum Mord? Wie tickt die antireligiöse Psyche? …. „Psychologie des antireligiösen Affektes“ weiterlesen

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Katastrophen … und das Schweigen der Christen

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Quelle: www.gifsammlung.de

Unmittelbar nach dem 11.09.2001, nachdem die Welt angesichts der Zerstörung der Twintowers des World Trade Centers in New York vor Entsetzen erstarrt war, suchte ich im Netz nach den Predigten, die am darauf folgenden Sonntag in den deutschen Kirchen gehalten wurden. Ich war neugierig ob und wie die Prediger auf diesen Anschlag reagiert haben mögen. Ich wurde bitter enttäuscht. Denn so gut wie keine der Predigten, die ich gefunden habe, erwähnte diesen Anschlag auch nur. Ich habe mich weiter umgehört und erfragt, wie die Gottesdienste in diversen Gemeinden abliefen und hörte im weit überwiegenden Maße „so wie immer“. Oftmals wurde der Anschlag nicht einmal erwähnt.

Nun war ich neugierig, wie die Resonanz nach dem Unglück auf der Loveparade in Duisburg sein würde. Immerhin sind viele Christen, insbesondere auch Pastoren im Netz unter anderem mit ihren Blogs vertreten und noch mehr Gemeinden bieten ihre sonntäglichen Predigten zum nachhören als Download auf ihren Internetseiten an. „Katastrophen … und das Schweigen der Christen“ weiterlesen

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Was die Welt nicht braucht…

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Nein Danke
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…und Christen sich verkneifen sollten. II
Während die Welt entsetzt auf die Geschehnisse und die Toten der Loveparade nach Duisburg schaut, äußert sich Eva Herman in einem ausführlicheren Kommentar. Dieser Kommentar erregt völlig zurecht reichlich Widerspruch – sowohl aus dem säkularen Sektor als auch von Seiten der Christen.

Zunächst ein klares Statement von mir:
Liebe Mitchristen, wenn ihr nur zu derartigen Kommentaren fähig seid, enthaltet euch besser jeglichen Kommentar. Seid ihr aber zu reflektierteren Kommentaren fähig, dann äußert euch auch bitte! Mein Dank gilt hier insbesondere auch Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, für seinen Kommentar in der Rheinischen Post.
Ich empfinde zudem so manche oberflächliche Zustimmung zu derartigen Artikeln, die einen Hang zum fanatisierten, wenig intelligenten Glauben vermuten lassen, durch andere Christen nur abstoßend.
Da wird argumentiert, Eva Herman hätte doch in vielem Recht. Das werde ich mir hier einmal genauer ansehen. Aber auch wenn sie in manchen Punkten berechtigte Kritik äußert, so zeichnet ihre Art sich auszudrücken nicht die Liebe Gottes wieder, die Gott eindeutig den Betroffenen gegenüber empfindet.

Zu dem was Eva Herman schrieb:
Der Vergleich mit Sodom und Gomorrha direkt im Einstig des Artikels: „Was die Welt nicht braucht…“ weiterlesen

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Californien: Aktion – Verbietet Scheidung

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In Californien wollen Christen in diesem Jahr durchsetzen, dass dort Scheidung verboten wird. Ja richtig: Scheidung soll verboten werden. Wer mir nicht glauben will, schaue sich zum einen die Homepage:  rescuemarriage.org der Bewegung an oder das folgende Video (kein Fake!)

(Erst wenn sie das Video anklicken, wird es von youtube geladen und Daten werden gesendet. Mit dem anklicken des Videos, stimmen sie dem zu. Dazu die Datenschutzerklärung von Google)

Das ist nun wirklich eine der heftigsten Aktionen die aus einem irrigen Bibelverständnis resultiert. Einen Rückhalt aus der Bibel erwarten diese Akteure vergeblich. Denn dort erlaubt Gott unter bestimmten Umständen durchaus Scheidung.
Dazu fällt mir frei nach Obelix nur ein: „Die spinnen, die Amis!“

Wer zum Thema deutlich bessere Informationen sucht, dem empfehle ich meine Homepage zum Thema.

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Buskampagne: Christen begleiten Atheisten auf Werbetour

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Zitat idea:
Gottlosigkeit ist für Verkehrsbetriebe in Deutschland und der Schweiz kein Werbethema. Deshalb haben sich atheistische Verbände entschlossen, vom 30. Mai bis 18. Juni selbst mit einem Doppeldecker mit der Aufschrift „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“ durch 25 deutsche Städte zu fahren. Organisiert wird die Werbetour vom „Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten“ sowie der atheistischen „Giordano-Bruno-Stiftung“. Ein rheinischer Christ hatte die Idee, den „Atheistenbus“ mit einem „Christenbus“ zu begleiten. Nachdem ein Sponsor gefunden wurde, übernahm das evangelikale Missionswerk „Campus für Christus“ (Gießen) die Regie, mietete einen Bus bei dem frommen Busunternehmer Nicolas Beier aus Sachsen und beschriftete ihn mit „Und wenn es ihn doch gibt …“ Dabei wird auf die Internetseite www.gottkennen.de hingewiesen. Ohne Werbung für eine bestimmte Kirche zu machen, besteht im Bus und über die mitfahrenden Mitarbeiter die Möglichkeit, sich über Angebote des christlichen Glaubens zu informieren.

Tagesberichte
Man kann bei idea und auch bei den Atheisten Tagesberichte lesen, wie es aus ihrer Sicht gewesen ist. Ganz interessant, wie ich finde. Wie mir scheint ist das Interesse an den beiden Bussen recht „Buskampagne: Christen begleiten Atheisten auf Werbetour“ weiterlesen

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