
Eine aktuelle Meldung dazu ist, dass die Manchester Art Gallery das Bild „Hylas und die Nymphen“ von 1896 wegen Sexismusverdacht „#metoo und die Burka im Kopf“ weiterlesen
Philipper 3:12 Nicht, daß ich es schon ergriffen habe … ich jage ihm aber nach … (Rev. Elb.)

Eine aktuelle Meldung dazu ist, dass die Manchester Art Gallery das Bild „Hylas und die Nymphen“ von 1896 wegen Sexismusverdacht „#metoo und die Burka im Kopf“ weiterlesen

Heute reblogge ich einen Artikel von Katha von Dessien mit der Überschrift:
„Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert / Eine Hass – Liebeserklärung an die Kirche.“
„Was redest du da? Die Harry Potter Bücher sind viel besser als die Filme! Sag mir, welche Szene, und ich kann dir genau erklären, wie sie sich vom Original unterscheidet.“ Seit einer Stunde bereits sitze ich hier mit Malte (Name geändert) und diskutiere über Themen, die weit außerhalb meiner Welt liegen. Malte ist Teil von „Unterwegs“, einer Studentengruppe, in der ich mitarbeite: „Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert“ weiterlesen

Ich habe mich hier bisher nicht zu der Pegidaplage geäußert, obwohl ich dazu eine klare Haltung habe. Aber mein Frust über das, was mir unter dem Schlagwort „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) mehr und mehr begegnet – insbesondere unter solchen, die sich überzeugte Christen nennen – nötigt mich nun doch, etwas dazu zu schreiben.
Das Auftreten der Pegida ist für mich bereits ein abstoßender Ausdruck einer Haltung der Verweigerung qualifizierter Meinungsbildung, von schierer Dummheit oder im ungünstigsten Falle von braunen Gedankengut. Dabei ist es völlig egal, dass auch sogenannte „Intellektuelle“ sich in den Reihen der Befürworter von Pegida finden. Es ist nun wirklich nichts neues, dass Bildung nicht auch immer mit Intelligenz gleichzusetzen ist.
Mit ein wenig aufgeschlossenen Interesse sind die Parolen und Behauptungen von Pegida allesamt leicht als haltlos zu entlarven. Dies wird ja bereits in den Medien immer wieder anhand von Fakten nachgewiesen. Die Frage ist, ob man nun solchen Parolen wirklich soviel Aufmerksamkeit schenken soll, um diese sämtlich zu widerlegen oder ob es nicht ausreicht nachzuweisen, dass bereits der Denkansatz zu verwerfen ist.
Nun ist es aber so, dass es auch unter Christen solche gibt, die eh schon immer einen ungesunden Hang zu Verschwörungstheorien haben und entsprechendes Material – welches im Netz zuhauf zu finden ist – gierig verschlingen. Ihr Auftreten ist dann auch immer mit dem Habitus geprägt, dass sie alleine „es nun wirklich wissen“ und alle Anderen, die diesem Verschwörungsblödsinn nicht glauben, einfach nur „ahnungslose Opfer“ seien. Damit kann man in der Regel leben, kann man ihnen doch einfach aus dem Weg gehen. Doch nun bedient Pegida auch noch eins der Lieblingsthemen der Verschwörungstheoretikern – insbesondere von der christlichen Seite – : „Pegida und wir Christen“ weiterlesen

Wir erleben zur Zeit in unserer Gesellschaft eine Entwicklung, die heuchlerischer nicht mehr sein kein. Unter dem vermeintlichen Titel der Toleranz wird zur Zeit fast alles unterdrückt, was einem vermeintlichen, evtl. ja auch nur politisch und durch Medien gemachten, Mainstream entgegenstehen könnte.
Äußert sich Jemand, wie zum Beispiel der Chef des katholischen Senders K-TV, Martin Lohmann, welcher eine klare und anstößige Stellung in Bezug auf Homosexualität und Abtreibung einnimmt, klar und deutlich gegen diesen Mainstream, so erlebt er keineswegs die Toleranz, die von ihm gefordert wird. Vielmehr wurde z.B. diesem genannten Martin Lohmann von der „Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation“ die Kündigung als Dozent ausgesprochen. Begründet wurde dies mit dem „Menschenbild, in dem verschiedene sexuelle Orientierungen respektiert werden“. Die Schule lehne „jegliche Art von Diskriminierung ab“. Lohmann hatte sich vorher kritisch gegenüber der Homo-Ehe und praktizierter Homosexualität geäußert. Diese Hochschule „lehne jegliche Art von Diskriminierung ab“ und tut genau dies: sie diskriminiert Menschen, die eine Meinung vertreten, die nicht dem Meinungsdiktat dieser Institution entspricht.
Pro berichtet:
„Seine Position, generell gegen Abtreibung zu sein, brachte ihm einen „Shitstorm“, also eine Flut an Beschimpfungen, auf Twitter ein, Lohmann berichtete von Hassmails der übelsten Art. Er wünsche niemandem, solche Botschaften zu bekommen – auch was seine Frau und seine Tochter betreffe.“
Dies ist nur eins von vielen Beispielen, die wir aktuell in unserer Gesellschaft erleben müssen. Da geht es um die Frauen, die tatsächlich Hausfrau und Mutter sein wollen, sich aber zunehmend in einer gesellschaftlichen Ausgrenzung wiederfinden müssen. Da geht es um Menschen, die einen religiösen Glauben leben und erleben müssen, dass sie im Namen der „Toleranz“ beschimpft, ausgeschlossen und verachtet werden. Da geht es um Menschen, die ihre Anstellung verlieren, weil sie in ihrer Lebensführung nicht dem Meinungsdiktat des Arbeitgebers entsprechen – sei es nun bei einem kirchlichen Arbeitgeber oder auch bei nichtkirchlichen. Und und und ….
Aber wovon reden wir hier eigentlich? Was ist Toleranz und was Diskriminierung? Solche Worte gehen leicht von den Lippen, „Diskriminierende Toleranzgesellschaft“ weiterlesen

Anlässlich dessen, dass nun auch in Mönchengladbach der Koran kostenlos verteilt wurde, habe ich mir diese Aktion aus der Nähe betrachtet. Ich war mir nicht sicher, was ich zu erwarten hatte. Immerhin hat die „Partei“ „ProNRW“ am selben Morgen in einem anderen Stadtteil Mönchengladbachs ihre Provokation, die als Wahlveranstaltung getarnt wurde, durchgezogen, bevor sie nach Krefeld weitergezogen ist. Erfreulicherweise kam es wenigstens dort zu keinerlei Ausschreitungen, wie in Solingen oder in Bonn, dafür aber zu einer massiven Präsenz von Gegendemonstranten. Ebenso friedlich und weitaus unspektakulärer verlief die Koranverteilaktion in der Innenstadt.
Zum einen fand ich einen Infostand vor, an dem der Koran kostenlos weitergegeben wurde, ihm gegenüber eine kleinere Anzahl Vertreter der Bürgerinitiative gegen die Salafisten, die Informationszettel verteilten. Unter ihnen auch Wilfrid Schultz, der nun zur Landtagswahl angetreten ist.
Ich konnte wieder problemlos mit manchen Salafisten freundliche Gespräche führen. Wilfrid Schultz hingegen, verweigerte mir ein Gespräch, weil er einen Artikel von mir nicht gut gefunden hat. Nun ja, er hätte ja nun Gelegenheit gehabt mir zu zeigen, dass er ein intelligenter, informierter und allen Bürgern gegenüber offener Politiker und kompetenter Diskussionspartner sein möchte. So allerdings bleibt es bei dem Eindruck, welchen er durch sein Auftreten und seine Schriften vermittelt. Immerhin hatte ich einen der Informationszettel von der BI erhalten. Inhalt war das übliche, wenig informative aber umso engagierter Geschriebene, was man von W. Schultz so kennt.
Kein Hartz IV für Salafisten?
Es gäbe eine Menge zu dem Inhalt des Pamphlet der BI zu sagen, was ich allerdings als müßig empfinde. Auf eine Forderung möchte ich jedoch näher eingehen, weil sich einzelne Medienvertreter und Politiker darin auch fleißig ergehen.
„Salafisten in Mönchengladbach X“ weiterlesen

Eigentlich passt der Titel des Beitrags nicht mehr, weil es im Grunde bei der Demo der BI-MG nicht wirklich um die Salafisten ging. Die waren nur der Aufhänger für …. was eigentlich?
Daher ein Untertitel: „… wenn einem die Feinde ausgehen“
Was war der Hintergrund für die erneute Demonstration der Bürgerinitiative?
Mitglieder der BI geben an die Beobachtung gemacht zu haben, dass sich zwar Freitags die Salafiten nicht mehr zum gemeinsamen Gebet auf dem privaten Garagenhof neben der versiegelten Moschee versammelten, sich aber dennoch weiterhin Salafisten in den anliegenden Privatwohnungen von dort ansässigen Muslimen treffen würden.
Die RP-Online berichtete davon:
„In der vergangenen Woche versammelten sich mindestens 40 Salafisten in dem Haus an der Eickener Straße 166“, berichtet der Sprecher der Bürgerinitiative, Wilfried Schultz. Und: „Zwölf Monate haben wir gekämpft, jetzt fängt alles wieder von vorne an.“ Mitglieder der Bürgerinitiative seien auch in der vergangenen Woche wieder von den Salafisten massiv „Salafisten in Mönchengladbach IX“ weiterlesen

Der Druck auf die Salafisten in Mönchengladbach ist wohl zu groß geworden, denn der Verein „Einladung zum Paradies“ wird aufgelöst. So zumindest der Vorsitzende Sven Lau beim letzten Freitagsgebet des EZP am vergangenen Freitag.
Die Bürgerinitiative / W. Schultz ist darüber aber nicht wirklich begeistert, denn Pierre Vogel und Sven Lau haben die Salafiten aufgerufen sich an verschiedensten Orten in kleinen Gruppen in Privatwohnungen zu versammeln. W. Schultz, in völliger Unkenntnis der rechtlichen Lage in Deutschland, ist davon überzeugt, dies sei Verfassungswidrig. Aber gut, wer das lockere Treffen zum Smalltalk vor und nach Veranstaltungen auf dem Bürgersteig oder auf an der Straße angrenzende Privatgrundstücken als anmeldungspflichtige Demonstrationen einordnet, wird auch anderes nicht besser wissen.
Der Verfassungsschutz sollte eigentlich über die Entwicklung nicht glücklich sein – zumindest dann nicht, wenn er die Salafisten weiterhin unter Beobachtung stellen will. Denn in diversen Ländern kann man an den dort verfolgten christlichen Gemeinden sehen, dass unorganisierte Hausversammlungen selbst dann nicht zu überwachen sind, wenn man solche Gewaltmethoden wie in China über Jahre hinweg anwendet um diese Treffen zu verhindern. „Salafisten in Mönchengladbach VIII“ weiterlesen

Es ist relativ ruhig um die Salafisten in Mönchengladbach geworden. Wie ich es im letzten Beitrag schon aufzeigte, haben sich die Aktivitäten rund um Pierre Vogel auf andere Städte verlagert. Keine der Versuche durch Behörden die Auftritte von ihm zu verhindern waren letztlich wirksam. Immer wieder mussten Gerichte aufzeigen, dass Stadtbeamtete weniger Ahnung von freiheitlicher Demokratie haben, als man es von ihnen erwarten sollte.
Pierre Vogel war zweimal in Begleitung äußerst fragwürdiger Prediger, von dem einem sogar nach dem Auftritt ein Einreiseverbot nach Deutschland ausgesprochen wurde. Auch wenn die Inhalte der Reden harmlos erscheinen mögen, bildet diese islamische Subkultur den Nährboden für Intoleranz, Gewalt und Terror – und zwar sowohl bei den islamistischen Moslems, als auch bei ihren Gegnern.
Dieser Nährboden für Gewalt findet auch in mehreren vermutlichen Brandanschlägen auf die Moschee der Salafisten in MG seinen Ausdruck. Natürlich gibt es nun auch so Einige aus den Stammtischfraktionen, die genau wissen wollen, „Salafisten in Mönchengladbach VII“ weiterlesen

Am heutigen Sonntag hat der NDR in seiner Sendereihe „Lebenswelten“ einen hörenswerten Beitrag über die Salafisten gebracht. Unter dem Thema: „Mohammeds treue Truppe“ kann man einen Beitrag hören, der sich sachlich mit der Frage auseinandersetzt, wer die Salafisten sind und wie man sie einschätzen sollte.
(25.05Min – leider nur für eine begrenzte Zeit im Netz verfügbar)
In diesem Beitrag wird keineswegs verschwiegen, dass sich gewaltbereite Extremisten durchaus durch die ebenso extrem konservativen Ansichten der Salafiten angezogen fühlen. Es wird aber auch aufgezeigt, dass Salafisten nicht durchweg gewaltbereit sind oder einer Gewaltbereitschaft zusprechen.
Aufgezeigt wird auch, dass diese muslimische Gruppierung sich selbst unter den Muslimen abgrenzt und damit isoliert. Das ist unter Christen in ähnlicher Weise bei extrem evangelikalen Gruppierungen zu finden. Mir scheint aber, dass der Dialog unter den Evangelikalen besser funktioniert. Eben weil der Dialog, trotz aller Differenzen, weiter geführt wird. Einer der Kernsätze der Reportage findet sich für mich gegen Ende: „Vereine kann man verbieten, die Menschen aber bleiben.“ Das sollte sich so manche Bürgerbewegung immer klar machen. „Salafisten in Mönchengladbach VI“ weiterlesen

Extremes Aufeinandertreffen
Heute veranstaltete die Bürgerinitiative ihre Demo gegen die Salafisten. Ich kam hinzu, als die Demo in ihren Zug durch MG-City am alten Stadttheater angekommen ist. Es hatte sich eine ganze Anzahl Menschen versammelt, die mit lautem Getöse durch die Stadt zogen.
Auf den Stufen zum alten Theater positionierte sich die BI und ihr Leiter Wilfried Schultz verkündete per Megaphon ihre Anliegen. Interessanterweise setzen die sich neuerdings anscheinend aus einer Aneinanderreihung von Beleidigungen gegen die Salafisten zusammen und kaum noch aus echten Argumenten gegen den extremen Islam. W. Schultz wurde in den beiden Kundgebungen, die ich gehört habe, recht ausfallend und bediente sich einem recht pöbelnden Jargon. So blieb es auch nicht aus, dass die anwesenden Salafisten einmal gegen die Behauptungen von W. Schultz laut „Lügner, Lügner“ skandierten. Ich konnte diese Empörung aufgrund der waghalsigen Behauptungen, die wir uns dort anhören mussten, nachvollziehen.
W. Schultz ließ es nicht aus mit blumigen Worten an den 11. Sept. 2001 zu erinnern, wobei er die damaligen Attentäter in Bezug auf die Salafisten allgemein stellte. „Salafisten in Mönchengladbach V“ weiterlesen