Sternenkind – das Radiofeature

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© JMG / pixelio.de

Heute gab es auf WDR5 ein Radiofeature über die Zeit eines Ehepaares mit einem Kind, welches seine Geburt nicht lange überlebt hat.

Ich bin sehr beeindruckt von dieser ehrlichen Darstellung der Gedanken und Ängste dieses Ehepaars, welches sich entschloss, nicht abtreiben zu lassen. Eine Geschichte, die nicht so effekthaschend, nicht so moralinsauer ist, wie so oft. Dafür ehrlich und mitnehmend.
Hier nur für begrenzte Zeit nachzuhören (53 Min):

Der Begleittext von WDR5:

Sternenkind

Das (kurze) Leben der Lilli Lion

Keine Überlebenschance – die Ärzte sind sich einig: Turnersyndrom, schwerste Herz- und Nierenschäden. Kathrins und Walters Kind, sie nennen es Lilli, wird die nächsten Wochen der Schwangerschaft nicht überstehen. „Sternenkind – das Radiofeature“ weiterlesen

Fundamentalismus philosophisch betrachtet

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Denker
© by Charly Lücker

Heute Abend gab es auf WDR5 eine interessante Sendung aus der Reihe: Das philosophische Radio über die philosophische Sicht auf den Fundamentalismus. Zu Gast war Friedrich Wilhelm Graf, protestantischer Theologe und Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München (LMU).

Hier nur für begrenzte Zeit nachzuhören:

Zitat WDR5:
Der islamische Fundamentalismus ist das Feindbild der Gegenwart. Dabei wächst das Christentum deutlicher aggressiver als der Islam, und zwar insbesondere auch in der „harten“, fundamentalistischen Prägung. Erleben wir also religionsübergreifend eine Konjunktur des Fundamentalismus?

In Zeiten ökonomischer und gesellschaftlicher Unsicherheit hat der Glauben „Fundamentalismus philosophisch betrachtet“ weiterlesen

Mit Popsongs auf Sinnsuche

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Gitarrenspieler
© Charly Lücker

hr1-Sonntagsgedanken | 1. Juli – 19. August 2012
Mit Popsongs auf Sinnsuche – Familienbande

In der diesjährigen Sommerreihe der „hr1-Sonntagsgedanken“ sprechen hessische Kirchenleute jeden Sonntag auf hr1 über acht Songs zum Thema „Familienbande“.
Die rund neunminütigen Beiträge sendet das hr1 immer sonntags um 7.45 Uhr und können hier als Podcast nachgehört werden.

Das finde ich eine kreative Art, Glauben zu vermitteln. Ob in dieser Reihe nun tatsächlich der Glaube gut vermittelt wird, ist sicherlich Ansichtssache. Mir sagen manche Sendungen zu, manche eher nicht – was eigentlich nicht einmal an der Musikauswahl liegt. Eher an der Form des Glaubens, der durch die Sprecher vermittelt wird.

Hört doch mal rein. Gerne können wir uns hier über einzelne der Sendungen unterhalten.

Reue – immer noch ein Thema

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Reue
© Lucie Gerhardt / pixelio.de

In einem aktuellen Radio-Feature des WDR5 wird das Thema Reue zur Sprache gebracht. Anhand prominenter und unprominenter Beispiele wird aufgezeigt, dass Reue ein durchaus wichtiges Empfinden ist und in unserer Gesellschaft immer noch erwartet wird.

Unter dem Titel „Ach hätte ich doch…“ steht im Begleittext:
Was genau ist eigentlich „Reue“? Woran merken Außenstehende, ob Reue vorgetäuscht wird oder echt ist? Wann wird der Begriff moralisch benutzt und wie geht die Rechtswissenschaft mit dem Begriff der „tätigen Reue“ um?

Hier nur für begrenzte Zeit nachzuhören:

Es wird auch ein Psychologe zu dem Thema befragt – bezeichnenderweise aber kein Theologe. Da fragt man sich doch, wie es zu dieser Auswahl der Fachleute kommt. Ist Reue nicht ein zutiefst christliches, ja gar religiöses Thema?

Hat die Kirche / der Leib Christi ihre stärkste Botschaft der befreienden Reue und der Vergebung von Schuld „Reue – immer noch ein Thema“ weiterlesen

Filmsatire: Salvation Boulevard

Lesezeit: 2 Minuten
Coverbild Salvation Boulevard
© WVG Medien GmbH

Heute habe ich den Film: „Wer’s glaubt, wird selig – Salvation Boulevard“ ansehen können. Aufmerksam wurde ich auf den Film, der im Mai in Deutschland lediglich auf DVD erschienen ist, über einen Artikel bei dem Medienmagazin Pro. (<-Für mehr Informationen anklicken) Als ein amüsantes Detail empfand ich, dass ich den Film nicht über den christlichen Buchhandeln bekommen konnte.

Es ist eine Satire im Umfeld einer evangelikalen Megachurch in Amerika. Ich muss sagen, die Charaktere – obwohl satirisch überzogen – sind nicht schlecht getroffen. Oftmals sind Randszenen, die man schnell übersieht, genauso gut wie die Handlung selbst.

Man darf hier nichts tiefschürfendes erwarten und muss als Christ durchaus fähig sein, über uns Christen auch mal lachen zu können. Aber wie heißt es doch recht treffend:
„Wer nicht über sich selbst lachen kann, sollte auch nicht erwarten von anderen ernst genommen zu werden!“

Also meine Empfehlung für einen amüsanten Filmabend: Salvation Boulevard.

Produktbeschreibung und Trailer:

Pastor Dan Day (Pierce Brosnan), ein charismatischer Diener Gottes, hat mit seinem Charme eine komplette Kleinstadt erobert. Dank ihm ist die Kirche populär wie nie zuvor. Auch Vorzeigeehemann Carl „Filmsatire: Salvation Boulevard“ weiterlesen

Lies und du wirst erkennen?

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Bibel
© Burkard Vogt / pixelio.de

Wissen sie was in der Bibel steht oder im Koran? Haben sie diese Bücher schon einmal gelesen? Sehr häufig stellt man in Diskussionen über Glauben fest, dass Viele eigentlich nicht wissen, was in den Büchern steht, die die Glaubensgrundlage der jeweiligen Glaubensrichtung bilden.

Die Salafisten machten mit der Aktion „Lies!“ auf sich aufmerksam, in der sie kostenlos einen deutschsprachigen Koran verteilten, ohne unmittelbar eine weitergehende Diskussion über ihren Glauben damit zu suchen. Sie sind der Überzeugung, dass alleine das Lesen des Koran die Menschen zu ihren Glauben bekehren wird.
Wer nun meint, da hätten sich die Salafisten etwas gänzlich neues einfallen lassen, der irrt. Christen verteilen seit Jahrhunderten Bibeln. Denn eine ähnliche Überzeugung finden wir auch bei uns Christen. Wenn die Menschen nur die Bibel lesen würden, so würden sie zum Glauben an den darin beschriebenen Gott finden.

Nun aber lässt der Vorzeigeatheist Richard Dawkins mit einem Kommentar über eine Bibelverteilaktion aufhorchen:
„Lies und du wirst erkennen?“ weiterlesen

Just think about V

Lesezeit: 4 Minuten

 

Denker
© by Charly Lücker

Rechte Parteien in Frankreich und Benelux / Gehört der Islam zu Deutschland? / Koranverteilaktion / Betreungsgeld

Mal wieder bewegen mich Dinge, denen ich hier kurz nachspüren und sehen will, was andere dazu meinen.

Rechte Parteien in Frankreich und den Beneluxstaaten
Gestern war der erste Wahlgang für einen neuen Präsidenten in Frankreich. Erschrocken nehme ich die Nachricht auf, dass die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen 18% der Stimmen erhalten hat. Zeitgleich wackelt die niederländische Regierung, weil der rechtspopulistische Spinner Geert Wilders der Minderheitenregierung seine Zustimmung zum Sparpaket verweigert. Ebenso stark sind Rechte in Belgien in der Regierung vertreten.
Der rechtspopulistische Spinner Geert Wilders wird auch in Deutschland, insbesondere von der Partei „Die Freiheit“ als politischer „Supermann“ gefeiert. Traurigerweise fallen auch viele Christen auf diese braun geprägte Partei herein.

Wenn ich die Berichte so höre frage ich mich, ob insbesondere Frankreich und die Beneluxstaaten eigentlich durch den zweiten Weltkrieg nichts gelernt haben? Haben doch gerade diese Länder enorm unter der Besatzung deutscher Nazis gelitten. Und heute wählen sie selbst Nazis? Wie dumm oder doch nur naiv muss man eigentlich dafür sein?

Gehört der Islam zu Deutschland?
Dazu hatte ich schon einmal einen Artikel geschrieben, auf den ich hier nochmal verweisen will.
Unionsfraktionschef Volker Kauder hat kurz vor Beginn der Islamkonferenz nochmals deutlich gemacht, „Just think about V“ weiterlesen

Keine Panik wegen Sünde

Lesezeit: 5 Minuten
© Charly Lücker

„Keine Panik wegen Sünde“ vernahm ich während einer Gebetszeit in meinem Herzen. Als guter und bemühter Christ merkte ich gleich auf und wurde sofort skeptisch. Sollen wir nicht der Sünde fliehen, sie meiden wie es auch immer nur geht? Fragend wendete ich mich erneut im Gebet an Gott: „Herr, was soll ich mit solch einem Satz anfangen?“

Folgendes wurde mir im Gebet dann deutlich:
(Zunächst einmal keine Angst, hier wird weder Sünde verniedlicht noch die Vergebung durch Jesus abgeschwächt werden.)

Mir wurde noch einmal deutlich, dass zunächst gilt dass die Sünde uns gemäß der Bibel von Gott trennt:
Jesaja 59:2 sondern eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, daß er nicht hört. (Rev.Elb.)
Gott musste seinen Fokus immer dann auf die Sünde setzten, wenn ER uns anschaut. Nachdem wir allerdings die Vergebung und Erlösung durch Jesus erfahren haben, verlagert sich der Fokus Gottes auf Jesus, wenn ER uns nun anschaut. Damit steht die Sünde nicht mehr zwischen IHM und uns und nicht länger ist die Strafe und der Tod als Folgen der Sünde die bestimmende Komponente. Durch Jesus steht nun der Liebe Gottes zu uns in der Begegnung mit IHM nichts mehr im Wege.

Und doch sündigen wir und sind auch im NT klar aufgefordert nicht mehr zu sündigen. Sünde ist weiterhin nicht harmlos, gebiert sie letztlich immer noch den Tod, wie es uns Jakobus schreibt:
Jakobus 1:15 Danach, wenn die Begierde empfangen hat, bringt sie Sünde hervor; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod. (Rev.Elb.)

Als Christ und Nachfolger Jesu freimütig mit der Sünde umzugehen ist also nicht Kern des Satzes, den ich hier vernommen hatte. Was aber dann? „Keine Panik wegen Sünde“ weiterlesen

„Lebensendeklinik“ in den Niederlanden – Sterbehilfe praktisch

Lesezeit: 3 Minuten
© Jetti Kuhlemann / pixelio.de

In den Niederlanden wird am 1. März 2012 eine „Lebensendeklinik“ eröffnet.
Hinter dem dubiosen Namen verbirgt sich nicht weniger als eine Einrichtung für aktive Sterbehilfe – oder klarer ausgedrückt: Euthanasie.

In Den Haag wird dann die „Vereinigung für ein Freiwilliges Lebensende“ sechs Teams mit jeweils einem Arzt und Pflegemitarbeiter jedes Ersuchen prüfen und die aktive Sterbehilfe in der Klinik selbst oder zu Hause beim Patienten leisten.

Seit 2002 ist Sterbehilfe in den Niederlanden unter bestimmten Voraussetzungen gesetzlich erlaubt. So muss ein Patient unerträglich leiden, aussichtslos krank sein und ausdrücklich um Sterbehilfe gebeten haben. Seit dem nimmt die Zahl der so getöteten beständig zu. Das Deutsche Ärzteblatt meldet dazu:

Starker Anstieg der Sterbe­hilfe-Meldungen in den Niederlanden
Den Haag – Die Zahl der Sterbehilfefälle in den Niederlanden ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. 2010 seien 3.136 Fälle aktiver Sterbehilfe gemeldet worden, berichten niederländische Medien unter Berufung auf den Jahresbericht der Aufsichtskommission. Das seien 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Gründe für den Anstieg seien nicht bekannt…. „„Lebensendeklinik“ in den Niederlanden – Sterbehilfe praktisch“ weiterlesen

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