Der Heißluftballon und Gott

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Heißluftballon
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Eben habe ich im Radio eine Weile einem Agnostiker und Philosophen zugehört, der meint uns belegen zu können, warum wir Gott nicht denken oder gar erfahren können. Da ich solche Argumentation schon oft gehört habe und nur das üblich zu hören war, habe ich abgeschaltet. Im Nachdenken über das, was ich gehört hatte, viel mir die Geschichte mit dem Heißluftballon und Gott wieder ein.

Was hat es mit dem Heißluftballon und Gott auf sich?
Wenn wir über Gott diskutieren stellt sich oft die Frage, wie man sich Gott vorstellen soll. Wie man wissen könne, ob man an den richtigen Gott glaubt. Wie wir wissen können, wer Gott ist oder auch nicht ist. Das hört sich schwer an und wird tatsächlich seit Jahrhunderten diskutiert und philosophiert. Aber sind diese Fragen wirklich so schwer zu beantworten? Da kommt nun der Heißluftballon ins Spiel …. „Der Heißluftballon und Gott“ weiterlesen

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Aschenkreuz to go

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Das „Abendmahl to gohatte ich ja schon vor geraumer Zeit entdeckt. Nun macht am heutigen Tag die Meldung die Runde, dass in drei deutschen katholischen Kirchen ein „Aschenkreuz to go“ angeboten wird. (hier nachzulesen) Bisher in Freiburg, Essen und Köln. Der eilige katholische Christ kann sich so quasi eine „Busse light“ im Vorbeigehen abholen. Nicht, dass ich als Christ mit diesem katholischen Ritus wirklich was anfangen könnte. Aber gegen solche Riten bin ich auch nicht. Doch worum geht es bei dieser Aktion und was wird hier den Menschen vermittelt? Ist das Opfer Jesu „Aschenkreuz to go“ weiterlesen

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Lobpreis oder doch nur Liebeslieder?

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Gitarrenspieler
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Vor kurzem wurde bekam ich einen Hinweis auf ein aktuelles Lobpreislied (siehe unten). Beim Zuhören viel mir wieder ein aktueller Trend bei neuen Lobpreisliedern auf. Verfolgt man aufmerksam den Text – den man ja auch mitsingen soll, fehlt etwas Wichtiges. Ein Schönes Liebeslied – doch an wen gerichtet? Ein eindeutiger Hinweis auf Gott oder Jesus fehlt! Obwohl ich das „Kananäisch“ „Lobpreis oder doch nur Liebeslieder?“ weiterlesen

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Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert

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Einsame Beterin
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Heute reblogge ich einen Artikel von Katha von Dessien mit der Überschrift:
„Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert / Eine Hass – Liebeserklärung an die Kirche.“

„Was redest du da? Die Harry Potter Bücher sind viel besser als die Filme! Sag mir, welche Szene, und ich kann dir genau erklären, wie sie sich vom Original unterscheidet.“ Seit einer Stunde bereits sitze ich hier mit Malte (Name geändert) und diskutiere über Themen, die weit außerhalb meiner Welt liegen. Malte ist Teil von „Unterwegs“, einer Studentengruppe, in der ich mitarbeite: „Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert“ weiterlesen

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Vater Unser – der Papst und die Diskussion

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betende Hände
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Aktuell wurde vom Papst eine erneute Diskussion über die Passage: „und führe uns nicht in Versuchung“ aus dem „Vater Unser“ / dem Mustergebet, welches Jesus seinen Jüngern lehrte, angestoßen. Wie man (zB hier) nachlesen kann, findet der Papst diese Stelle schlecht übersetzt. Er meint: „Und führe uns nicht in Versuchung“, wie es etwa in der deutschen und auch in der italienischen Version des Vaterunser heißt, sei „keine gute Übersetzung“, sagte der Papst in einem Interview mit dem italienischen Sender TV2000. „Lass mich nicht in Versuchung geraten“ wäre besser, so Franziskus. „Ich bin es, der fällt, aber es ist nicht er, der mich in Versuchung geraten lässt.“ Ein Vater mache so etwas nicht. „Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan.“

Neu ist diese Diskussion eigentlich nicht. Ebenso wenig neu ist der ganze Unsinn, den Theologen diesbezüglich von sich geben. Aber nicht alle sind so. In Frankreich wurde z.B. wurde vor Kurzem ganz offiziell diese Passage geändert. Nun heißt die Bitte in Frankreich nicht mehr „…und führe/unterwerfe uns nicht Versuchung“, sondern frei übersetzt: „…lass uns nicht in Versuchung geraten.“
Das führt darauf zurück, dass diverse Sprachforscher auf diese fragwürdige Übersetzung hingewiesen haben. So z.B. der jüdische Religionswissenschaftler Pinchas Lapide. „Vater Unser – der Papst und die Diskussion“ weiterlesen

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Lobpreismusik – was besser sein könnte

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Gitarrenspieler
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Im Deutschlandfunk war ein Beitrag über moderne Lobpreismusik in christlichen Gemeinden zu hören, der betitelt war mit: „Der Siegeszug der Lobpreismusik – Ich will nur stolz auf Christus sein“

(hier zeitlich begrenzt nachzuhören)
(Nachzulesen auch hier bei Pro)

Ich finde es schon bemerkenswert, dass dieser Beitrag gebracht wurde. Normalerweise findet man unter dem Stichwort „Kirchenmusik“ nur Betrachtungen über uralte Gesangbuchlieder und klassische christliche Musik in den Gottesdiensten. Endlich ist die Lobpreismusik so in der chr. religiösen Gesellschaft angekommen, dass sie auch öffentlich besprochen wird. Wenn man bedenkt, dass diese Art Musik im Gottesdienst in den 70ern aufkam, fast schon „bemerkenswert schnell“ für kirchliche Verhältnisse.

Gut finde ich an dem Beitrag auch, dass er, direkt und indirekt angesprochen, auch hervorhebt, wo es Heute an der Lobpreismusik mangelt. Dazu möchte ich mich hier auch einmal äußern. „Lobpreismusik – was besser sein könnte“ weiterlesen

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Online-Studie Gottes- und Partnerschaftsbindung

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Eine wichtige Frage in der Entwicklung der Persönlichkeit ist die Bindungsfähigkeit / der Bindungstyp, den man als Person erworben hat. Diese Entwicklung findet in der Regel in den ersten Lebensjahren statt und ist maßgeblich durch die Eltern-Kind-Beziehung bestimmt. In der Bindungstheorie wird angenommen, dass sich unterschiedliche Bindungstypen entwickeln können. Entsprechend der so entwickelten Bindungsfähigkeit gestalten sich dann auch die sozialen Beziehungen allgemein, in der Partnerschaft und eben auch zu Gott.

Welcher Bindungstyp bin ich in Bezug auf meinen Partner und auch zu Gott?
Damit beschäftigt sich eine Online-Studie über die Gottes- und Partnerschaftsbindung. Mittels eines Onlinetest kann man den eigenen Bindungstyp erfahren und trägt zudem noch dazu bei, den deutschsprachigen Fragebogen für die Erhebung der Bindungsbeziehung zu Gott zu optimieren.
Durchgeführt wird diese wissenschaftliche Umfrage von der Arbeitsgruppe für Empirische Religionsforschung (AGER), Universität Bern. „Online-Studie Gottes- und Partnerschaftsbindung“ weiterlesen

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Christen und die Flüchtlingsdebatte

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Fremde-BibelIch muss sagen, dass ich mich in diesen Zeiten geradezu heftig über das ärgere, was hier in Deutschland in Bezug auf die Flüchtlingslage abgeht.
Es ist traurig und ermüdend, wie wichtige Politiker bei uns Stammtischparolen bemühen und einen Streit nach dem anderen vom Zaun brechen. Statt dass sie sich endlich vernünftig und mit der gegebenen Sorgfalt mit dem, absolut von uns zu bewältigenden, aktuellen Flüchtlingszustrom und dessen Ursachen zu befassen.
Natürlich hat unsere Bundeskanzlerin Merkel recht, wenn sie sagt: „Wir schaffen das!“. Warum auch nicht? Tatsächlich ist die Zahl der Flüchtlinge für uns wirklich kein so großes Problem – da hat Deutschland schon ganz andere Zahlen bewältigt. Das momentane Problem sehe ich hier lediglich in dem akuten Flüchtlingsaufkommen an unseren europäischen Grenzen. Es ist schlicht zunächst ein Organisations- und Logistikproblem. Innerhalb Deutschlands und nicht zuletzt Europa bedarf es einer vernünftigen Lastenaufteilung zwischen Kommunen, Bund und Ländern.
Also endlich mal ran an die wesentlichen Dinge und Schluss mit dem Buhlen um im Denken rechtsversiffter Wähler!

Das Pegida, AfD und Konsorten sich mit einer unglaublichen Dreistigkeit in unserer medialen Öffentlichkeit breit machen können, ist bereits unerträglich. Entsteht doch so der Eindruck, es gäbe tatsächlich Mehrheiten für dieses braune Gedankengut in unserer Gesellschaft. Ein sehr gefährlicher Eindruck, weil es zu viele, des Denkens zu faule, Stammtischparolisten gibt, die diesen Eindruck auch noch glauben. Noch nie habe ich erleben müssen, wie braune Dummheit so leicht von Menschen aufgenommen wird, die eigentlich in der Lage sein sollten, diesen Schwachsinn als solchen mühelos zu entlarven.

Was für mich allerdings noch unerträglicher ist, sind diejenigen, die sich Christen nennen – insbesondere die aus den chr. Kreisen, „Christen und die Flüchtlingsdebatte“ weiterlesen

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Wie beginne ich ein Gebet?

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Mit dem Beten ist das so eine Sache. Wie man das macht und was Gebet eigentlich ist, darüber gibt es unglaublich viele Gedanken und Überzeugungen. Immer wieder findet man Texte dazu. Das ist ja auch eine gute Sache, darüber nachzudenken, wie man denn mit dem Gott, der alles erschaffen hat, richtig redet. Die Überzeugungen, wie man Gott richtig anspricht, ändern sich auch durch die Veränderungen unserer Kultur.

Heute findet man eine große Bandbreite an Arten, wie Christen beten. Vom zitieren vorformulierter Gebete bis hin zum netten Plausch mit „Papi“.

Jüngst habe ich einen Artikel in der amerikanischen „Charisma“ gefunden, welcher sich mit der Frage beschäftigt, wie man ein Gebet in seiner Anbetungszeit beginnen könne. Folgende Vorschläge listet die Autorin auf: „Wie beginne ich ein Gebet?“ weiterlesen

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