Heute reblogge ich einen Artikel von Katha von Dessien mit der Überschrift: „Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert / Eine Hass – Liebeserklärung an die Kirche.“
„Was redest du da? Die Harry Potter Bücher sind viel besser als die Filme! Sag mir, welche Szene, und ich kann dir genau erklären, wie sie sich vom Original unterscheidet.“ Seit einer Stunde bereits sitze ich hier mit Malte (Name geändert) und diskutiere über Themen, die weit außerhalb meiner Welt liegen. Malte ist Teil von „Unterwegs“, einer Studentengruppe, in der ich mitarbeite: „Gemeinde: Beziehungsstatus – es ist kompliziert“ weiterlesen
Eigentlich sollte mich dieses Phänomen nicht verwundern oder belasten.Und doch tut es das. Nur, wie damit umgehen? Wie umgehen mit Christen, die man schon lange kennt und die sich mehr und mehr zu Rechtspopulisten entwickeln?
Da gibt es Christen, die ich schon viele Jahre kenne. Mit denen ich in Gemeinden zusammengearbeitet habe und von denen ich dachte sie gut zu kennen. Und nun muss ich sehen, wie diese sich mehr und mehr dem Fremdenhass – insbesondere dem Hass auf „den Islam“ – öffnen.
Manche predigen und lehren über Jüngerschaft und bringen mehr und mehr „Wenn befreundete Christen mehr und mehr nach Rechts abdriften“ weiterlesen
Ich habe mich hier bisher nicht zu der Pegidaplage geäußert, obwohl ich dazu eine klare Haltung habe. Aber mein Frust über das, was mir unter dem Schlagwort „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) mehr und mehr begegnet – insbesondere unter solchen, die sich überzeugte Christen nennen – nötigt mich nun doch, etwas dazu zu schreiben.
Das Auftreten der Pegida ist für mich bereits ein abstoßender Ausdruck einer Haltung der Verweigerung qualifizierter Meinungsbildung, von schierer Dummheit oder im ungünstigsten Falle von braunen Gedankengut. Dabei ist es völlig egal, dass auch sogenannte „Intellektuelle“ sich in den Reihen der Befürworter von Pegida finden. Es ist nun wirklich nichts neues, dass Bildung nicht auch immer mit Intelligenz gleichzusetzen ist.
Mit ein wenig aufgeschlossenen Interesse sind die Parolen und Behauptungen von Pegida allesamt leicht als haltlos zu entlarven. Dies wird ja bereits in den Medien immer wieder anhand von Fakten nachgewiesen. Die Frage ist, ob man nun solchen Parolen wirklich soviel Aufmerksamkeit schenken soll, um diese sämtlich zu widerlegen oder ob es nicht ausreicht nachzuweisen, dass bereits der Denkansatz zu verwerfen ist.
Nun ist es aber so, dass es auch unter Christen solche gibt, die eh schon immer einen ungesunden Hang zu Verschwörungstheorien haben und entsprechendes Material – welches im Netz zuhauf zu finden ist – gierig verschlingen. Ihr Auftreten ist dann auch immer mit dem Habitus geprägt, dass sie alleine „es nun wirklich wissen“ und alle Anderen, die diesem Verschwörungsblödsinn nicht glauben, einfach nur „ahnungslose Opfer“ seien. Damit kann man in der Regel leben, kann man ihnen doch einfach aus dem Weg gehen. Doch nun bedient Pegida auch noch eins der Lieblingsthemen der Verschwörungstheoretikern – insbesondere von der christlichen Seite – : „Pegida und wir Christen“ weiterlesen
Vor einem Jahr entspann sich unter Christen eine Diskussion über ein Experiment, welches der amerikanische Expastor Ryan Bell öffentlich im Internet begann. Dazu hat er einen speziellen Web-Blog gestartet: yearwithoutgod. Er wollte das Experiment wagen, ein Jahr wie ein Atheist zu leben. Nun ist das Jahr herum und die kaum erstaunliche Nachricht erreicht den interessierten Leser, dass dieser Expastor nun auch ein Exchrist ist. Er beschreibt sich nun als „Humanisten und agnostischen Atheisten“.
Warum wundert mich das nicht und warum war schon bei Beginn dieses Experiments sehr wahrscheinlich, was am Ende dabei herauskommen würde?
Um das herauszustellen, müssen wir uns die Gesamtsituation Bells genauer anschauen. Das bietet sich hier an, da er selbst diese Informationen freizügig auf seinem eigenen Blog dargestellt hat. Dabei werden wir feststellen, dass sein Beispiel exemplarisch für viele Christen steht, welche in bestimmten Situationen mit ihrem Glauben an Gott mächtig hadern oder ihn gar verlieren. Dennoch werden wir alle Beweggründe Ryan Bells hier auch nicht nachvollziehen oder bewerten können oder wollen. Seine Geschichte bietet sich einfach nur an, Faktoren zu betrachten, die viele Glaubensabfälle zumindest nachvollziehbar machen. „Warum manche den Glauben an Gott verlieren“ weiterlesen
Haben sie schon einmal erlebt, dass in einer Gruppe immer dann, wenn ein Leiter / Alpha-Tier von
einem Dritten angegriffen oder auch nur offen kritisch hinterfragt wird, sich ganz schnell andere Gruppenmitglieder schützend vor den Leiter stellen und den „Aggressor“ angehen? Nein? Na, dann haben sie wohl nur nicht richtig hingesehen – oder?
Wovon rede ich?
Unter Rudeltieren wie z.B. den Wölfen, herrschen in der Regel klare Rangstrukturen, strenge Hierarchien. An der Spitze stehen die Alpha-Tiere. Denen folgen die Beta-Tiere und so geht es weiter bis zu dem Omega-Tieren. (siehe Wikipedia) Diese Rangfolge wird durch Rituale und Kämpfe ausgefochten. Die Alpha-Tiere stehen ganz oben und sind in der Regel die stärksten Tiere des Rudels. Unter ihnen stehen die Beta-Tiere, welche beständig ihren Rang im Rudel bewahren müssen. Das tun sie, indem sie gegenüber dem Alpha-Tier ein devotes (unterwürfiges) Verhalten aufzeigen. Unter Wölfen gehört z.B. das Speichellecken zu diesen Unterwerfungsritualen. Die unter ihnen stehenden Gamma-Tiere beißen sie weg.
Tiere, die sich solchen Rangordnungen nicht unterwerfen, müssen entweder zum Alpha-Tier aufsteigen oder das Rudel verlassen. „Beta-Tiere in der Gemeinde“ weiterlesen
Wayne Jakobsen und Brad Cummings geben in ihren aktuellen Podcast: „Relaxing into His Love“ ein sehr anschauliches Bild davon, was Nachfolge Jesu bedeutet.
Einer der Beiden (ich kann sie so schlecht auseinander halten) erzählt: Er und seine Frau wurden von ihrer Tochter gebeten, auf ihrer Hochzeitsfeier mit dem Brautpaar den Eröffnungstanz zu machen. Nun waren aber Beide Nichttänzer. Daher begaben sie sich zu einer Tanzschule und lernten fleißig. Schließlich waren sie soweit zumindest die Technik zu beherrschen. So tanzten sie zwar technisch annehmbar, aber Tanz konnte man dies noch nicht nennen.
Da kam der Tanzlehrer hinzu, klopfte die Frau ab und begab sich mit ihr auf die Tanzfläche. Er sagte zur Frau: „Entspannen sie sich!“ Dann legten sie zusammen einen geradezu erstaunlichen Tanz hin.
Als er die Frau zurückführte sagte der Tanzlehrer zu Beiden: „Nur einer muss wissen wie man richtig tanzt. Der Andere muss sich nur führen lassen.“
Dies bezogen sie nun auf die Nachfolge Jesu.
Auch hier ist es nur wichtig, dass Jesus weiß, wie der Tanz des Lebens richtig funktioniert. Wir sind herausgefordert uns durch Jesus führen zu lassen. Dazu ist es notwendig, dass wir eng mit IHM zusammentanzen und Jesus vertrauen. „Lord of the Dance“ weiterlesen
Gott hat seinen Jüngern unter anderem die prophetische Gabe gegeben– nicht allen aber doch auch nicht wenigen. Das tat er aus guten Gründen. Nach meiner Überzeugung ist Gott auch heute noch in dieser Art in seinem Leib aktiv. Und ich stimme dem Wort zu: 1 Thessalonicher 5:19 Den Geist löscht nicht aus! 20 Weissagungen verachtet nicht, 21 prüft aber alles, das Gute haltet fest! (rev. Eelb.)
Neben dem, dass Gott zu seiner Gemeinde auch durch die prophetische Gabe redet, finden wir auch, dass er zu einzelnen Menschen persönlich so durch Dritte redet. Gott will mit uns in einen dynamischen Dialog treten und dazu wählt er verschiedene Wege. Eine sehr schöne Sache, will ich meinen.