Geistlicher Missbrauch

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einsamer Mann mit Bibel in der Kirche
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Vor wenigen Tagen habe ich im Deutschlandfunk eine kurze Reportage über das Thema „Geistlicher Missbrauch“ gehört. Ein Thema, welches mich schon seit vielen Jahren begleitet. Ich kenne aus eigenem Erleben drei Seiten davon: Zum Einen als selbst Betroffener, weiter als beobachtendes Gemeindemitglied und zuletzt als Begleitender von Betroffenen als chr. Lebensberater. Kein Wunder also, dass ich auf diese Reportage neugierig war.

Ich möchte mich hier zum Thema „geistlicher Missbrauch“ äußern und erste Tipps zur weitergehenden Beschäftigung mit dem Thema geben. Zudem werde ich mich auch zu dieser Radioreportage äußern.

Geistlicher oder religiöser Missbrauch – was ist das?
Der Begriff „geistlicher Missbrauch“ ist eine „Geistlicher Missbrauch“ weiterlesen

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Der Heißluftballon und Gott

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Heißluftballon
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Eben habe ich im Radio eine Weile einem Agnostiker und Philosophen zugehört, der meint uns belegen zu können, warum wir Gott nicht denken oder gar erfahren können. Da ich solche Argumentation schon oft gehört habe und nur das üblich zu hören war, habe ich abgeschaltet. Im Nachdenken über das, was ich gehört hatte, viel mir die Geschichte mit dem Heißluftballon und Gott wieder ein.

Was hat es mit dem Heißluftballon und Gott auf sich?
Wenn wir über Gott diskutieren stellt sich oft die Frage, wie man sich Gott vorstellen soll. Wie man wissen könne, ob man an den richtigen Gott glaubt. Wie wir wissen können, wer Gott ist oder auch nicht ist. Das hört sich schwer an und wird tatsächlich seit Jahrhunderten diskutiert und philosophiert. Aber sind diese Fragen wirklich so schwer zu beantworten? Da kommt nun der Heißluftballon ins Spiel …. „Der Heißluftballon und Gott“ weiterlesen

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Aschenkreuz to go

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Das „Abendmahl to gohatte ich ja schon vor geraumer Zeit entdeckt. Nun macht am heutigen Tag die Meldung die Runde, dass in drei deutschen katholischen Kirchen ein „Aschenkreuz to go“ angeboten wird. (hier nachzulesen) Bisher in Freiburg, Essen und Köln. Der eilige katholische Christ kann sich so quasi eine „Busse light“ im Vorbeigehen abholen. Nicht, dass ich als Christ mit diesem katholischen Ritus wirklich was anfangen könnte. Aber gegen solche Riten bin ich auch nicht. Doch worum geht es bei dieser Aktion und was wird hier den Menschen vermittelt? Ist das Opfer Jesu „Aschenkreuz to go“ weiterlesen

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Ja zum Nein – gesunde Grenzen schaffen

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Schilder
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Jemand bittet um einen Gefallen. Auf der Arbeitet drängen Termine. In der Gemeinde sucht man Mitarbeiter. Freunde fragen um Hilfe. In der Familie will man etwas bestimmtes von dir…
Eigentlich gibt es gute Gründe, warum du Nein sagen solltest, aber du kannst es nicht. Wenn doch, dann nicht ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Nein zu sagen, gesunde Grenzen zu setzen ist nicht immer einfach. Manch Einer ist kaum dazu fähig. Kann man einfach so Nein sagen? Darf man das tun? Besonders als Christ?
Gibt es ein gesundes „Nein“, welches sogar heilsam für Beziehungen ist? Heilsamer als immer „Ja“ zu sagen? „Ja zum Nein – gesunde Grenzen schaffen“ weiterlesen

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EKD gegen Judenmission

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Davidsstern
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Auf der Synode der Evangelischen Kirche (EKD) in Deutschland 2016 wurde nach ausführlicher Diskussion eine Kundgebung verabschiedet, in der es heißt: „Christen sind – ungeachtet ihrer Sendung in die Welt – nicht berufen, Israel den Weg zu Gott und seinem Heil zu weisen“. ( hier nachzulesenArtikel auf evangelisch.de )
Dort wurde unter anderem gesagt, es sei absurd, „wenn Christen Juden davon zu überzeugen versuchen, dass sie sich zu Jesus Christus bekehren müssten.“
Der Zentralrat der Juden hat diese Kundgebung ausdrücklich begrüßt. (hier nachzulesen)

Wenn etwas als absurd zu bezeichnen ist, dann die Meinung, Christen hätten das Evangelium nicht auch den Juden zu predigen. Das theologische Gehampel, „EKD gegen Judenmission“ weiterlesen

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neues kostenloses christlich-psychologisches e-Magazin ge|halt|voll

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© ge|halt|voll / mit der freundlichen Erlaubnis des Autors
© ge|halt|voll / mit der freundlichen Erlaubnis des Autors

Hier stelle ich ein neues, kostenloses christliches psychologisches interaktives E-Magazin vor. „ge|halt|voll“

Gute Magazine zur christlichen Psychologie findet man eher schwer. Neben denen, die es gibt – von denen man allerdings wissen muss, wo man sie findet – gibt es nun dieses wirklich gute Magazin komplett im Internet zu lesen. Ich bin von der ersten Ausgabe wirklich begeistert. Eventuell gefällt es auch dir, lieber Leser.

Zitat aus dem Heft selbst:

GEhalten + HALTen = GehaltVOLL, das ist der Gedanke hinter diesem Titel und auch der Leitfaden für den Aufbau dieses Magazins: Zu allen drei Leitbegriffen finden Sie Beiträge unterschiedlichster Art aus dem jahrzehntelangem Erfahrungsbereich christlicher Psychologie und aus dem Erfahrungsbereich eines Kommunikationsdesigners und Künstlers: Hennry Wirth. Ich freue mich, mit ihm dieses Abenteuer Magazin starten zu dürfen. …

Hier die Homepage von ge|halt|voll“ oder einfach auf das Coverbild klicken.

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Stachlige Persönlichkeiten von Jörg Berger

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Buchcover "Stachlige Persönlichkeiten"
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Verwendung des Coverbilds und Zitate mit der freundlichen Erlaubnis des Autors

Anfang des Monats konnte ich den Diplom-Psychologen und Autor Jörg Berger auf einer Tagung als Redner erleben. Er referierte über das Thema Stachlige Persönlichkeitstypen. Er hat dazu bereits zwei Bücher geschrieben, ein drittes soll folgen.

Jörg Berger, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut hat eine eigene Praxis. Er kann sowohl Fachwissen, als auch langjährige Berufserfahrung im Umgang mit schwierigen Menschen vorweisen. Er gibt neben seinen Ausführungen auch ganz gezielt Hinweise zur praktischen Umsetzung mit den Erkenntnissen.

Er gliedert seine „stachligen Persönlichkeiten“ in Grenzüberschreiter, „Stachlige Persönlichkeiten von Jörg Berger“ weiterlesen

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Die andere Pornofalle – eine Frage nach dem aktuellen christlichen Männerbild

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Als Mann im besten Alter beschäftige ich mich immer wieder gerne mit dem Thema, was es bedeutet ein  Mann zu sein. Was macht uns aus und wie haben wir uns entwickelt? Dieses Thema stößt auf großes allgemeines Interesse. Nicht nur diverse Medien bringen dieses Thema immer wieder, es gibt sogar mehr und mehr Forschungen dazu. Es ist offensichtlich, dass die Frage, was einen Mann tatsächlich ausmacht, nicht mehr selbstverständlich beantwortet wird. Es ist feststellbar, dass sich in der westlichen Welt das Selbstbild des Mannes, nach zwei Weltkriegen in denen für wenigstens zwei Generationen die männlichen Vorbilder immens reduziert wurden, nicht mehr stabil und sicher ist. Das ist ein interessantes Gebiet mit vielen Facetten. Nichts, was man mit wenigen Sätzen beantworten könnte.

In meinen Forschungen und Diskussionen stoße ich unweigerlich immer wieder auf die Aussagen über Männer und Pornographie. Seit geraumer Zeit wird dieses Thema „Die andere Pornofalle – eine Frage nach dem aktuellen christlichen Männerbild“ weiterlesen

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Doch ja, Gott wurde Mensch

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Es weihnachtet sehr. Allüberall auf den Medienplätzen sind sie wieder zu finden: all die Reportagen, die Religionswissenschaftler, die Theologen, die, die es ja nun wirklich meinen zu wissen. Und alle sind sich einig darin, dass dieses Weihnachten, die Geburt Jesu, das Gott selbst in Jesus Mensch wurde, unbedingt entmystifiziert werden müsste. Dass Aufklärung Not tue, dass dies ja alles so nicht wirklich gewesen sei und das die Sache mit Jesus ja irgendwie ganz anders gesehen werden müsste. Irgendwie scheint die angeblich so aufgeklärte Welt bemüht zu sein, die Wenigen, die noch fähig sind, hinter den ganzen Geschenkewahn doch noch das Eigentliche, das um welches es sich eigentlich dreht noch zu sehen: die Geburt von Jesus Christus, dazu zu bringen, dies möglichst nicht ernst zu nehmen.

Und doch, ja, Gott wurde Mensch.
Es bleibt und darum geht es, dass Gott selbst in Jesus Christus Mensch wurde und als solcher davon berichtete, dass Gott sich danach sehnt mit uns Menschen versöhnt zu sein und mit Jedem, der Ihn sucht, persönliche Gemeinschaft zu pflegen. Gott kam um mit dir, lieber Leser, „Doch ja, Gott wurde Mensch“ weiterlesen

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Online-Studie Gottes- und Partnerschaftsbindung

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Eine wichtige Frage in der Entwicklung der Persönlichkeit ist die Bindungsfähigkeit / der Bindungstyp, den man als Person erworben hat. Diese Entwicklung findet in der Regel in den ersten Lebensjahren statt und ist maßgeblich durch die Eltern-Kind-Beziehung bestimmt. In der Bindungstheorie wird angenommen, dass sich unterschiedliche Bindungstypen entwickeln können. Entsprechend der so entwickelten Bindungsfähigkeit gestalten sich dann auch die sozialen Beziehungen allgemein, in der Partnerschaft und eben auch zu Gott.

Welcher Bindungstyp bin ich in Bezug auf meinen Partner und auch zu Gott?
Damit beschäftigt sich eine Online-Studie über die Gottes- und Partnerschaftsbindung. Mittels eines Onlinetest kann man den eigenen Bindungstyp erfahren und trägt zudem noch dazu bei, den deutschsprachigen Fragebogen für die Erhebung der Bindungsbeziehung zu Gott zu optimieren.
Durchgeführt wird diese wissenschaftliche Umfrage von der Arbeitsgruppe für Empirische Religionsforschung (AGER), Universität Bern. „Online-Studie Gottes- und Partnerschaftsbindung“ weiterlesen

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